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«Heiliges Land Tirol»?

Enteignung, Zerstörung und Umwandlung von alten Baum-, Stein- und Quellkulten- Sakrale Spuren in der Landschaft

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Sibylle Auer

Heilige Bäume, Steine und Quellen sind besondere Orte. Wann und warum wurden diese verehrt? Waren die Frau Hitt, der König Serles oder «unsere liebe Frau» einst Landschaftsgöttinnen? Gab es ein Matriarchat in Tirol? In diesem Buch werden Kultorte als Spiegel der fünf zivilisatorischen Grundverhältnisse dargestellt. Die politischen Bedingungen, das Natur-, Transzendenz-, Generationen- und Geschlechterverhältnis werden anhand der archäologischen Fundberichte diskutiert, um matriarchale Gesellschaften oder/und eventuelle Patriarchalisierungsprozesse in Tirol zu erkennen. Demzufolge werden zusätzlich zu sakralen Wäldern, Bergen und Gewässern zahlreiche archäologische Kultstätten und deren Zusammenhang mit Herrschaft(sfreiheit) diskutiert.
Aus dem Inhalt: Kultorte zwischen zyklischer Sakralität und (schein)heiliger Gewalt – Kultorte als Uteri. Räume des Werdens oder Räume des Herrschens bzw. des Machbarkeitswahns? – Matriarchat in Tirol. Wunschtraum oder Wirklichkeit? – Archäologische Kultstätten und die matriarchale Herrschaftsdebatte.