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Weltwirtschaft und sicherheitspolitische Risiken

Erscheinungsformen, Früherkennung, Prävention

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Pascal Ditté

Kriegerische Auseinandersetzungen, instabile innerstaatliche Verhältnisse und anhaltende Terrorbedrohung: Das globale ökonomische Umfeld im 21. Jahrhundert ist von zahlreichen sicherheitspolitischen Risiken geprägt. International tätige Unternehmen erleiden dadurch in vielen Teilen der Welt jährlich massive finanzielle Verluste. Die Auswirkungen dieser Faktoren sind oft keineswegs lokal begrenzt, sondern können sich auf die volkswirtschaftliche Entwicklung ganzer Staaten, grenzüberschreitenden Handel, ausländische Direktinvestitionen sowie die internationalen Finanzmärkte auswirken. Über die Zusammenhänge und den Umgang mit diesen Risiken ist wenig bekannt. Inhalt dieser Arbeit ist die interdisziplinäre Darstellung der grundsätzlichen Wirkungsbeziehungen zwischen sicherheitspolitischen Risiken und wirtschaftlicher Entwicklung. Hierbei werden mehrere Untersuchungsebenen systematisch beleuchtet, die von der makroökonomischen Ebene bis zur Unternehmensebene reichen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Betrachtung verfügbarer Methoden und Hilfsmittel zur Krisenfrüherkennung sowie systematischen Standortanalyse durch Unternehmen z.B. in Form von Länderrisikomodellen.
Aus dem Inhalt: Wirtschaftliche und sicherheitspolitische Rahmenbedingungen im 21. Jahrhundert – Krieg und Wirtschaftsentwicklung: Beobachtungen auf der makroökonomischen Ebene – Konfliktfolgen für internationalen Handel, Investitionen und Finanzmärkte – Risikoauswirkungen und Schäden für einzelne Branchen am Beispiel Terrorismus – Konzeption und Perzeption (sicherheits-)politischer Risiken durch Unternehmen – Methoden und Hilfsmittel zur strategischen Analyse politischer Risiken im Auslandsgeschäft.