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Glaube und Denken

Jahrbuch der Karl-Heim-Gesellschaft - 21. Jahrgang 2008

Series:

Martin Rothgangel and Ulrich Beuttler

Karl Heim (1874-1958) prägte als Theologe an den Universitäten Halle, Münster und seit 1920 in Tübingen sowie von 1920 bis 1948 als Frühprediger an der Tübinger Stiftskirche Generationen von Pfarrern. Unter seinen Zuhörern befanden sich auch viele Nicht-Theologen, denn Karl Heim konnte einerseits komplizierte naturwissenschaftliche Sachverhalte erstaunlich einfach und doch zutreffend elementarisieren und andererseits den christlichen Glauben mit diesen Ergebnissen in einen fruchtbaren Dialog bringen. Der 21. Jahrgang dieses Jahrbuches konzentriert sich auf das Verhältnis von «Gehirn und Geist» und damit zusammenhängenden Fragen wie der Willensfreiheit. Darüber hinaus finden sich insbesondere Beiträge zum Verhältnis von Naturwissenschaft und Theologie. Auch mit diesem Jahrbuch wird die bleibende Bedeutung der Theologie Karl Heims für eine dialogfähige Theologie im 21. Jahrhundert deutlich.
Aus dem Inhalt: Ulrich Beuttler: Leib und Seele, Gehirn und Geist. Geschichte und Systematik möglicher Verhältnisbestimmungen – Godehard Brüntrup: Selbstbestimmung und Gehirn. Eine Rede über Freiheit an die Gebildeten unter ihren Leugnern – Ulrich Eibach: Neurobiologie und christliches Verständnis von Freiheit und Unfreiheit des Menschen. Überlegungen zur theologischen Relevanz einer aktuellen Diskussion – Hans Helmut Kornhuber: Zur Freiheit des Menschen – Rudolf J. Lauber: Kann der Computer denken? Der Computer und das menschliche Gehirn – Martin Rothgangel: Gehirn und Geist. Religionspädagogische Perspektiven zum Verhältnis von Naturwissenschaft und Theologie – Markus Mühling: Der Dialog zwischen Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft aus christlicher Sicht – Andreas Losch: Die Bedeutung Michael Polanyis für das Gespräch von Theologie und Naturwissenschaften – Dragan Jakowljewitsch: Zur Intoleranz-Anschuldigung des Monotheismus. Bemerkungen zu einer fragwürdigen Kritik.