Show Less
Restricted access

Der Pressekodex im Spannungsfeld zwischen Medienrecht und Medienethik

Series:

Felix Heimann

Die Printmedien besetzen auch im Zeitalter elektronischer Kommunikation eine führende Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung. Eine freie Presse ist notwendig zur Aufdeckung gesellschaftlicher Missstände und gehört zu den Grundpfeilern einer demokratischen Gesellschaft. Auffallend ist allerdings auch der immer rücksichtslosere Umgang mit den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen. Vor dem Hintergrund der wachsenden Macht der Medien stellt sich die Frage, ob das vorhandene System der Presseselbstkontrolle noch zeitgemäß ist. Auf der Basis aktueller Fälle wird eine kritische Überprüfung der Einhaltung ethischer und presserechtlicher Regeln vorgenommen und es werden neue Wege, aber auch Verbesserungsvorschläge und Lösungsmöglichkeiten im Rahmen der Presseselbstkontrolle aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung der Selbstkontrolle der Presse – Rechtsnatur und Anwendungsbereich des Pressekodex – Kritische Überprüfung des Pressekodex und seiner Richtlinien anhand aktueller Fälle – Caroline, Wallraff und der ARD-Schleichwerbeskandal – Kontrolle und Überwachung der Einhaltung des Pressekodex – Bewertung und Wirksamkeit der Konsequenzen bei Verstößen gegen den Pressekodex – Verbesserung der Situation durch Reformen oder Weiterentwicklung der Presseselbstkontrolle – Einführung von Pressekammern – Konkreter Vorschlag für einen Pressestaatsvertrag und eine Berufsordnung der Presse.