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Paul Flemings deutsche Lyrik der Leipziger Zeit

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Indra Frey

Was qualifiziert die deutsche Lyrik des jungen Paul Fleming in den frühen dreißiger Jahren des 17. Jahrhunderts? Inwiefern wurde er von Johann Hermann Schein beeinflusst und hatte selbst eine Vorbildwirkung auf seine Weggefährten an der Leipziger Thomasschule und Universität? Seine exponierte Stellung innerhalb der Literatur der Frühen Neuzeit erlangte Paul Fleming mit verschiedenen, von ihm geprägten literarischen Besonderheiten. Sie werden durch eine vergleichende Analyse mit Texten von Johann Hermann Schein und den vier Kommilitonen Georg Gloger, Martin Christenius, Gottfried Finckelthaus und Christian Brehme identifiziert und beschrieben. Hervorzuheben ist die betont positive Grundhaltung der Lyrik, ihr breit gefächertes Themenspektrum, einfallsreiche inventiones sowie eine deutliche Nähe zur Musik.
Aus dem Inhalt: Vergleichende Textanalyse frühneuzeitlicher Lyrik im Leipziger Raum – Im Mittelpunkt Paul Flemings Jugendzeit an der Leipziger Thomasschule und Universität – Einfluss des Lehrers und Musikers Johann Hermann Schein – Betrachtung der Texte der Kommilitonen Georg Gloger, Martin Christenius, Gottfried Finckelthaus und Christian Brehme – Qualifizierung der literarischen Besonderheiten von Paul Flemings Lyrik.