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Griechisch – «Ellinika»– Grekiska

Festschrift für Hans Ruge

Series:

Konstantina Glykioti and Doris Kinne

Diese Festschrift für den ehemals am Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz lehrenden Neogräzisten Hans Ruge umfasst Beiträge, die sich an seinen Forschungsinteressen orientieren. Die einzelnen Artikel seiner Kollegen, Schüler und Freunde konzentrieren sich primär auf das (Neu)griechische, stellen jedoch auch den Bezug des (Neu)griechischen zu anderen Sprachen her. Die thematische Vielfalt reicht von Fragestellungen der Übersetzungs-, Sprach- und Literaturwissenschaft bis hin zu kulturgeschichtlichen Beiträgen.
Aus dem Inhalt: Günther S. Henrich: Zur Eröffnung des Symposions zu Ehren von Hans Ruge am 9. Juli 2005 in Germersheim – Folke Sandgren: Die «Müh-Seligkeiten» der Dioskuren. Aus der Ur- und Frühgeschichte des Fachs Neugriechisch an der Universität Stockholm – Athanasios Anastasiadis: «Xereis ton Faoust?» «Ton doktora?» «Ton doulo imon!». Bistrukturalität in der Faust-Übersetzung von Petros Markaris – Ekkehard W. Bornträger: Herausforderung und Chance. Griechenland als neues Einwanderungsland – Kyriaki Chryssomalli-Henrich: Realien und dunkle Diktion: Schwierigkeiten bei der Übersetzung von Christa Wolfs Kindheitsmuster – Hans Eideneier: Extralinguales und exterritoriales Dolmetschen im 17. Jahrhundert – Niki Eideneier: Am Anfang ist der Text. Chancen und Gefahren der literarischen Übersetzung – Bo-Lennart Eklund: Verbs of Communication: Some Observations on the Choice of Aspect in Russian and Modern Greek – Axel Fritz: Nicht nur «edle Einfalt und stille Größe». Zur Rezeption der griechischen und römischen Antike in der deutschsprachigen Literatur – Eva-Carin Gerö/Christos Pappas: Der Ochs auf der Zunge und der Stier im Porzellanladen. Griechische Metaphern von der Antike bis heute – Konstantina Glykioti/Doris Kinne: Zur Übersetzung von Satz- und Sprechakt-Adverbialen im Sprachenpaar Neugriechisch-Deutsch – Günther S. Henrich: «Sultanítza mu, ach!» - neue Akrosticha in der Mismagiá (um 1800) – Lars Johanson: Wandernde Epen – Christos Karvounis: Katharevousa und Standardneugriechisch – Sergios Katsikas: Glanz und Elend lexikographischer Traditionen: Zum gegenwärtigen Stand der neugriechischen Lexikographie – Andreas F. Kelletat: Die ‘Translation’ eines griechischen Heiligen ins Deutsche und Schwedische. Gedichte Manfred Peter Heins und Gunnar Ekelöfs zum Mythos vom hundsköpfigen Christophoros – Ulrich Moennig: Erzählstrukturen - Parteistrukturen: Die Verlobte des Achilles von Alki Zei – Emmanuelle Moser-Karagiannis : ‘Jouer au chat et à la souris’. Etude lexicographique comparée – Jan Öberg: Der Vogel Phönix und Albertus Pictor - Ein Fabeltier des archaischen Griechenlands im spätmittelalterlichen Schweden – Wolfgang Pöckl: Unser tägliches Griechisch: Scherzbildungen mit Morphemen griechischer Herkunft in germanischen und romanischen Sprachen – Günter Prinzing: Byzantino-Mongolo-Turcica. Neue oder ergänzende Beobachtungen zu drei spätbyzantinischen Poemen – Helga Thomassen: Über die Existenz von Entlehnungen aus dem Neugriechischen im französischen und im italienischen Wortschatz – Pavlos Tzermias: Die Kohäsion von Sprache und Denken bei Evangelos P. Papanoutsos – Hans J. Vermeer: Assoziativ translatieren? – Ioannis Zelepos: Projektionen des Authentischen: Zur Bedeutung von Makrygiannis für die neugriechische Literatur.