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Begrüßung, Verabschiedung und Entschuldigung in Kamerun und Deutschland

Zur linguistischen und kulturkontrastiven Beschreibung von Sprechakten in der Alltagskommunikation

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Charles Boris Diyani Bingan

Die kulturkontrastive Erforschung der Sprechakte stellt eine unverzichtbare Unternehmung im Zeitalter der Globalisierung dar, da die Kontakte zwischen Menschen unterschiedlichen kulturellen Hintergrunds immer intensiver werden. Begünstigt werden die interkulturellen Begegnungen u. a. durch den Tourismus, den akademischen Austausch, die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit. Diese Untersuchung zielt darauf ab, linguistische, sozio-pragmatische sowie kulturanthropologische Aspekte der Begrüßungen, Verabschiedungen und Entschuldigungen in Kamerun und Deutschland zu erläutern. Die ausführlichen systematisch-linguistischen, empirisch-pragmatischen sowie kulturkontrastiven Analysen ergeben einerseits Implikationen für die interkulturelle Kommunikation zwischen Deutschen und Kamerunern in Kontaktsituationen. Andererseits aber führen die Analysen zu der Erarbeitung methodisch-didaktischer Konzepte für einen kommunikativen Deutschunterricht in Kamerun. Die Grundhypothese hierbei beruht auf Humboldts Auffassung, dass die Sprache äußerliche Erscheinung der Kultur und von dieser nicht zu trennen sei.
Inhalt: Betonung der kulturellen Bedingtheit von Sprache und Sprechakten – Missverständnisse durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe – Kulturkontrastive Grammatik und kontrastive Pragmatik als Lösung im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts und des Deutschunterrichts – Bedeutung der Ergebnisse für die deutsch-kamerunische interkulturelle Kommunikation.