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Zur Geschichte und Entwicklung der slowakischen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert

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Pavlína Amon and Stephan-Immanuel Teichgräber

Dieser Band enthält die Vorträge einer Vorlesungsreihe am Institut für Slawistik der Universität Wien und gibt ein repräsentatives Bild der Slowakistik und der Literaturwissenschaft in der Slowakei. Die Beiträge reichen von Genderstudies bis Folklore und moderne nationale Mythologisierung vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart. Die Beiträge sind sicher für jeden deutschsprachigen Geistes- und Kulturwissenschaftler eine wichtige Informationsquelle; zugleich zeigt der Band, welche Methodologie die slowakische Literaturwissenschaft zurzeit benutzt.
Inhalt: Jana Pácalová: Märchen in der slowakischen Romantik. Rezeption des Märchens in der slowakischen Romantik – Dana Hučková: Ausgangspunkte und Kontexte der Slowakischen Moderne – L’ubica Somolayová: Der Messianismus in der Literatur der slowakischen Romantik (Am Beispiel Samo Bohdan Hroboň) – Ivana Taranenková: Das Werk Svetozár Hurban Vajanskýs im Kontext der Ideologie des Nationalismus – Karol Csiba: Paradoxien der Memoiren in der Literatur der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts – Fedor Matejov: Literaturwissenschaft und Kritik nach 1945 – Eva Jenčíková: Von der Empathie zur Desillusion und inneren Zerrüttung – Vincent Šikula: Mit Rosarka – Michal Habaj: Die zweite Moderne (Einführung in die Problematik) – Erika Brtáňová: Das Bild der Frau und die Konzeption der weiblichen Welt in der slowakischen Literatur an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert – Vladimír Barborík: Das Prosawerk Vincent Šikulas in den 60-er Jahren – Ivana Taranenková: Wandlungen der Poetiken?