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Die Bauunternehmerinsolvenz

Die Sicherungs- und Vertragslösungsrechte zum Schutz der Vermögensinteressen des privaten Auftraggebers im Kontext von § 103 InsO

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Cathérine Hinger

Wird während der Bauerrichtungsphase das Insolvenzverfahren über das Vermögen des beauftragten Bauunternehmers eröffnet, hat dies in der Regel erhebliche wirtschaftliche Nachteile für den Bauherrn. Der Bauherr hat ein besonderes Interesse, seine Ansprüche gegen den Bauunternehmer in dem Bauvertrag insolvenzfest abzusichern und sich im Insolvenzfall vorzeitig von dem Bauvertrag lösen zu können. In dieser Studie werden die Sicherungs- und Vertragslösungsrechte des BGB und der VOB/B daraufhin untersucht, ob sie dem privaten Bauherrn einen Schutz seiner Vermögensinteressen in der Insolvenz des Bauunternehmers gewähren und wie eine gegebenenfalls erforderliche Optimierung dieses Schutzes in der Vertragsgestaltung erreicht werden kann.
Aus dem Inhalt: Insolvenz am Bau – Bauunternehmerinsolvenz – Sicherungsrechte und Vertragslösungsrechte in der Insolvenz – Lösungsklauseln in der Insolvenz – Vertrag gemäß § 103 InsO – Materiell-rechtliche Wirksamkeit – Insolvenzrechtliche Wirksamkeit – Wirksamkeit § 8 Nr. 2 VOB/B – Wirksamkeit insolvenzabhängiger Lösungsklauseln – Insolvenzfestigkeit eines Sicherheitseinbehaltes.