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Theorie des Geistes

Eine kritische Interpretation der kognitiven und motivationalen Bedingungen des menschlichen Verhaltens

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Horst Antenbrink

Die Schrift diskutiert die zentralen Problemfragen unserer Geistesgeschichte: Wie und was kann der Mensch erkennen? - Was soll der Mensch tun? - Was ist der Sinn seiner Existenz? - Überlieferte philosophische, psychologische und anthropologische Lösungsversuche werden in ihr mit den Methoden und Befunden des naturwissenschaftlichen Denkens konfrontiert und neu durchdacht. Dabei ergeben sich für die bisher in diesem Problembereich durchgeführten philosophischen, psychologischen und neurophysiologischen Analysen, die meist isoliert und unverbunden nebeneinander stehen bleiben, integrative, fächerübergreifende Auswertungs- und Interpretationsaspekte. Als ein wichtiges Ergebnis dieses integrativen Deutungsversuches darf die Formulierung einer Theorie angesehen werden, die es dem menschlichen Gehirn empirisch überhaupt erst ermöglicht, die genannten Fragen für sich und an sich selbst zu stellen.
Aus dem Inhalt: Das Erkenntnisproblem - Die Funktionsweise und Leistungsfähigkeit von Wahrnehmen, Lernen, Denken - Die ontogenetische Entwicklung des menschlichen Erkenntnisvermögens - Ihre Bedingungen und Leistungsresultate - Das Motivationsproblem - Die die Verhaltensaktivierung bewirkenden organismischen Mechanismen - Die Bedeutung der Kognition für die ontogenetische Ausformung und Aussteuerung einer apriori durch Instinkte nur wenig abgesicherten Triebausstattung.