Show Less
Restricted access

Berufliche Rehabilitation bei Menschen mit psychischen Störungen: Wirksamkeit, Prognosefaktoren und Klientenzufriedenheit

Eine Evaluation am Beispiel des Berufsförderungskurses PSAG in Basel

Series:

Niklas Baer

Menschen mit psychischen Störungen sind in besonderem Masse von Arbeitslosigkeit betroffen. Psychische Störungen sind heute der häufigste Grund für eine Rente der Invalidenversicherung. Die Wirksamkeit von Eingliederungsmassnahmen wird zunehmend in Frage gestellt. Die vorliegende empirische Untersuchung geht dem weiteren beruflichen Werdegang der Absolventen eines solchen Eingliederungsprogrammes in Basel nach.
Wieviele Absolventen haben einen Arbeitsplatz gefunden, wieviele haben ihre Stelle wieder verloren? Welches sind bei psychisch Behinderten die nötigen Bedingungen, um beruflich Erfolg zu haben? Welche Voraussetzungen sollten Eingliederungsmassnahmen erfüllen, damit psychisch Behinderte überhaupt eine Chance haben, beruflich wieder Fuss zu fassen? Welchen Einfluss hat die Krankheit?
Viele psychisch behinderte Menschen wollen arbeiten und wären dazu fähig – und sie leiden besonders stark unter der mangelnden Kenntnis über die Besonderheiten ihrer Behinderung.
Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über den heutigen Stand des Wissens und stellt die teils überraschenden Resultate der Evaluation im einzelnen dar. Aufgrund der Erkenntnisse tritt die Studie der Resignation in der beruflichen Eingliederung psychisch Behinderter entgegen und liefert Anhaltspunkte für wirkungsvollere Massnahmen.
Aus dem Inhalt: Welchen Erfolg haben berufliche Eingliederungsmassnahmen bei psychisch Behinderten? – Welche Rolle spielt im einzelnen die Krankheit? – Psychische Krankheit ist der häufigste Grund für eine Rente der Invalidenversicherung. Muss das so sein, oder braucht es neue Wege in der Eingliederung?