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Der amerikanische Transzendentalismus

Eine Anthologie

Edited By Dennis Sölch and Laura Wackers

Mit dem amerikanischen Transzendentalismus entwickelt sich zwischen 1830 und 1860 die erste eigenständige Philosophietradition der Vereinigten Staaten. Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau, Margaret Fuller und andere wenden sich kritisch gegen jede Form von historischer oder erkenntnistheoretischer Autorität und verfechten eine Philosophie, die von einem Vertrauen auf die natürliche Einsichtsfähigkeit des Menschen getragen wird. Überzeugungen und Theorien, so die Grundintuition des Transzendentalismus, müssen sich in der individuellen Lebenspraxis, die immer auch soziale Lebenspraxis ist, bewähren, ohne überzeitliche Geltung beanspruchen zu können. Damit bereiten die Transzendentalisten den Boden für den klassischen Pragmatismus und vermessen die Grundlagen von Politik, Ethik und Pädagogik neu.

Geschichte der amerikanischen Philosophie - Entwicklung des Transzendentalismus - Von der Theologie zur Philosophie - Philosophische Positionsbestimmungen - Selbstkultur und Bildungsreform - Gesellschaftskritik und Sozialreform - Rezeptionsgeschichte des Transzendentalismus - Pragmatismus und Neopragmatismus