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Die sudetendeutschen Sozialdemokraten und die bayerische SPD 1945 bis 1978

Bastian Vergnon

Sudetendeutsche und SPD nimmt die Allgemeinheit seit den 1970er Jahren eher als Gegner wahr. Dass aber vor allem die sudetendeutschen Sozialdemokraten in der bayerischen Sozialdemokratie eine starke Rolle spielten, ist mittlerweile in Vergessenheit geraten. Basierend auf umfangreichen Archivrecherchen und Zeitzeugeninterviews zeigt die Studie nicht nur die Verankerung dieser Vertriebenen-Gruppe in der Bayern-SPD, sondern auch die Versuche der Partei, diese Personen für sich zu gewinnen. Dabei schlägt das Werk einen Bogen von der Vorgeschichte in der Tschechoslowakei bis 1945, über die heute ebenfalls unbekannte «selbstorganisierte» Vertreibung der «Aktion Ullmann» bis hin zu den Kämpfen um Einfluss in der Sudetendeutschen Landsmannschaft während der Neuen Ostpolitik.

Die sudetendeutsche Sozialdemokratie vor 1945 – Der Widerstand gegen die Nationalsozialisten – Das Exil während des Zweiten Weltkriegs – Die Vertreibung aus der Tschechoslowakei – Die Aktion Ullmann – Transporte – Landesflüchtlingsausschuss – Flüchtlingspolitik – Wilhelm Hoegner – Bundes-SPD – Bundestag – Seliger-Gemeinde – Bund der Vertriebenen und Sudetendeutsche Landsmannschaft – Bayern-SPD – Landtag – Kommunalpolitik – Ortsverein – Mandate – Vertriebenengemeinden – CSU – Neue Ostpolitik und 68er-Generation