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Spracheinfluss und konstruktionelles Lernen beim Erwerb des Deutschen als Zweitsprache

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Tobias Kallfell

Diese Göttinger Dissertation untersucht anhand von zwei Fallstudien in Form einer konstruktionsgrammatisch ausgerichteten Lernersprachenanalyse die sprachpsychologische Frage, welche Relevanz das erstsprachliche Wissen als Einflussfaktor beim Erwerb des Deutschen als Zweitsprache besitzt. Auf der Basis elizitierter Sprachdaten werden Vermutungen angestellt, ob und wie das erst und das zielsprachliche Wissenssystem interagieren und ob sich bei beiden Lernerinnen trotz der individuellen Variation sprachlichen Wissens Ähnlichkeiten im Hinblick auf den Spracheneinfluss zeigen. In diesem Zusammenhang wird darüber hinaus ein Elizitationsverfahren vorgestellt, mit dem eine Vergleichbarkeit zwischen den lernersprachlichen Daten hergestellt werden kann. Den sprachvergleichenden Analysen des empirischen Materials schließen sich sprachdidaktische Überlegungen an.

Theoretischer Teil - Zur Geschichte der Russlanddeutschen und ihrer derzeitigen Situation in Deutschland - Kontaktlinguistik und Zweitspracherwerbsforschung - Spracheneinfluss und konstruktionelles Lernen - Spracheneinfluss bei russischsprachigen Deutschlernern: ein Forschungsüberblick - Empirischer Teil - Zur Methodik der vorliegenden Untersuchung - Die Informanten - Ergebnisse der empirischen Untersuchung.