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Schlusslogische Letztbegründung

Festschrift für Kurt Walter Zeidler zum 65. Geburtstag

Edited By Lois Marie Rendl and Robert König

Die «Schlusslogische Letztbegründung» sucht Antwort auf die Frage: Wie ist Philosophie als Wissenschaft möglich? Sie führt damit das Projekt einer ontologisch relevanten Logik fort, das seit der Antike im Zentrum der Geschichte des Idealismus und der Transzendentalphilosophie steht.

Kurt Walter Zeidler liefert mit seinem Werk nicht nur eine eindringliche Aufarbeitung dieser Geschichte, sondern bemüht sich zugleich um deren systematische Weiterentwicklung. Fern den Moden seiner Zeit steht sein Denken in einer Tradition der Philosophie, die sich nicht Konjunkturen beugt und in Relativitäten verliert, sondern als Erkenntnis des lebendigen und logisch erschließbaren Absoluten begreift.

Lehrer, Wegbegleiter und Schüler setzen sich in dieser Festschrift mit Zeidlers Arbeiten auseinander.

„Kurt Walter Zeidler darf als einer jener selten gewordenen Denker gelten, die in unermüdlichem Reflexionseinsatz seit Jahrzehnten sich für die seit längerem in Gefahr geratene klassische Philosophie auf einem ihrer Hochplateaus, der Transzendentalphilosophie, genauer noch: deren postneukantianischer Erscheinungsform einsetzen, dies im lebendigen Wechselgespräch mit einer Reihe von Meisterdenkern von Platon und Aristoteles an über Leibniz, die neuzeitliche Aufklärung hin zu Kant, dann über Fichte, Hegel, Schelling zu ausgewählten Neukantianern sowie z. T. auch polemisch zu den ‚Modernen‘ und dem neo-nominalistischen Zeitgeist weithin. – Die Position Zeidlers dem allen gegenüber ist im Grunde sehr einfach zu kennzeichnen: Es ist ein Denken einer ihre eigene Geschichte in ihren ‚großen‘ Gestalten einbeziehenden Vernunft, die in ihrem Prinzipien-Selbst als theoretischer wie praktischer Erst- und Gesamtgrund menschliche Würde wie auch diesheitliche Ganzheit zu fundieren und zu garantieren vermag. – Zeidler darf in diesem Panorama mit Fug und Recht als eine Art Leuchtturm im rasch wechselnden Gewölk modernen und nachmodernen Gedankenlebens erscheinen.“ Harald Holz, Philosophisches Jahrbuch 127/2 (2020)