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Berufliche Mobilitätsentscheidungen von Erwerbspersonen im sozial- und arbeitsmarktpolitischen Spannungsfeld

Eine suchtheoretische Modellierung

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Jan Philipp Hans

Die Agenda 2010: Von den einen gelobt, von den anderen kritisiert. In diesem Spannungsfeld setzt diese Publikation an und untersucht die Auswirkungen der Agenda 2010 auf die berufliche Mobilität von Beschäftigten. Das ökonomische Kalkül hierzu ist recht simpel. Für Angestellte hatte die Agenda 2010 zur Folge, dass die Fallhöhe aus einem Übergang in Arbeitslosigkeit angestiegen ist. Beschäftigte, die überlegen, den Arbeitsplatz zu wechseln, und dann eine Probezeit absolvieren müssen, sind mit einem höheren Risiko konfrontiert. Es wäre deshalb ökonomisch rational, dass die Arbeitsmarktmobilität von Beschäftigten zurückgeht. Ferner beschäftigt sich diese Publikation auch damit, welche sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen geeignet sind, um berufliche Mobilitätsbewegungen zu initiieren.

Jan Philipp Hans erwarb Abschlüsse in Wirtschafts- und Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und University of Northampton / Northampton Business School. Er war außerdem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut WifOR und promovierte an der Universität Koblenz-Landau.