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Ernst Haeckels «Kunstformen der Natur» und ihr Einfluss auf die deutsche bildende Kunst der Jahrhundertwende

Studie zum Verhältnis von Kunst und Naturwissenschaften im Wilhelminischen Zeitalter

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Christoph Kockerbeck

Der Bilderatlas «Kunstformen der Natur» des Zoologen E. Haeckel ist ein bedeutendes Dokument der ästhetischen Theorie der Monisten um 1900, welche den Vorrang des «Natur-» vor dem «Kunstschönen» behaupteten und die Kunst biologisch begründen wollten. Die Arbeit untersucht die wissenschaftsgeschichtlichen, philosophischen und kulturellen Umfelder dieser Ästhetik und leistet einen Beitrag zur Erhellung des evolutionstheoretischen Naturbegriffs der Monisten, die den Menschen in seiner Gesamtheit völlig unvermittelt als eins mit der Natur betrachteten. Die Rezeption der «Kunstformen» wird exemplarisch am Werk Hermann Obrists nachgezeichnet.
Aus dem Inhalt: Zum Verhältnis von Philosophie und Naturwissenschaften in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts - Die darwinistische und monistische Interpretation der Kunst - Das Werk Hermann Obrists.