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Die Zurechnungstatbestände des WpHG und WpÜG

Auslegung und Abgrenzung der Zurechnungstatbestände des § 22 WpHG und des § 30 WpÜG

von Philipp Rulf (Autor:in)
Dissertation 206 Seiten

Zusammenfassung

Zentrale Normen des WpHG und des WpÜG sind die Zurechnungstatbestände des § 22 WpHG und des § 30 WpÜG. Beide Normen sind nach dem wiederholt bekräftigten Willen des Gesetzgebers einheitlich anzuwenden. Dies stellt die Rechtspraxis bei der Anwendung vor die Aufgabe, trotz unterschiedlichem historischem Hintergrund und europarechtlicher Vorgaben, unterschiedlicher Gesetzessystematik, unterschiedlicher Gesetzeszwecke sowie Rechtsfolgen, grundsätzlich eine einheitliche Auslegung beider Vorschriften vorzunehmen. Ausgehend von diesem Widerspruch arbeitet der Verfasser die wesentlichen Auslegungskriterien für beide Normen heraus. Der Verfasser kommt zu dem Schluss, dass § 22 WpHG der Vorrang bei der Auslegung einzuräumen und das für § 22 WpHG ermittelte Auslegungsergebnis grundsätzlich auf § 30 WpÜG anzuwenden ist. Aus objektiv-teleologischen Gründen kann jedoch nach Auffassung des Verfassers eine abweichende Auslegung des jeweiligen Zurechnungstatbestandes des § 30 WpÜG gerechtfertigt sein. Der Autor zeigt bei der abschließenden Auslegung der Zurechnungstatbestände diese für die Rechtspraxis relevanten Abweichungen zwischen § 22 WpHG und § 30 WpÜG auf.

Details

Seiten
206
ISBN (PDF)
9783653002911
ISBN (Paperback)
9783631601228
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2010 (Dezember)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. 205 S., zahlr. Graf.

Biographische Angaben

Philipp Rulf (Autor:in)

Der Autor: Philipp Rulf, geboren 1973, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Trier. Nach dem juristischen Staatsexamen in Trier absolvierte er den Referendardienst am Landgericht Koblenz. Seit Mitte 2002 ist er als Rechtsanwalt bei einer auf Steuer- und Wirtschaftsrecht spezialisierten Kanzlei in Bonn tätig.

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Titel: Die Zurechnungstatbestände des WpHG und WpÜG