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Selbst- und Fremdbilder von Arbeitslosigkeit

von Mareike Baumann (Autor:in)
Dissertation 304 Seiten

Zusammenfassung

Tagtäglich müssen Millionen von Menschen mit den Folgen des Verlustes ihrer Arbeit umgehen. Dabei können zum einen die mit einer Arbeit verbundenen psychischen, sozialen und ökonomischen Funktionen verloren gehen. Daneben sind die Betroffenen oftmals gesellschaftlichen Vorurteilen und stereotypen Annahmen ausgesetzt. Zentraler Gegenstand der Untersuchung sind daher zwei Perspektiven sowie deren mögliche Divergenz oder Affinität: Auf der einen Seite stehen die Fremdbilder derjenigen Personen, die nicht von Arbeitslosigkeit betroffen sind, aber bewusst oder unbewusst zu Vermutungen und Überzeugungen gelangen, wie es Arbeitslosen geht oder warum sie arbeitslos geworden sind. Auf der anderen Seite stehen die Selbstbilder der arbeitslosen Menschen. Sie bringen zum Ausdruck, warum Arbeitslose ihre Arbeit verloren haben, wie sie diesen Verlust erleben, welche Erfahrungen sie mit ihrer sozialen Umwelt machen und was sie tun, um wieder eine Arbeitsstelle zu finden. Die Autorin geht der Frage nach, ob und wie die beiden Wahrnehmungsmuster aufeinander bezogen sind und wo möglicherweise Stereotype und Vorurteile vorliegen.

Details

Seiten
304
ISBN (PDF)
9783653000412
ISBN (Paperback)
9783631604786
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2010 (Oktober)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. 304 S., zahlr. Tab. und Graf.

Biographische Angaben

Mareike Baumann (Autor:in)

Die Autorin: Mareike Baumann wurde 1981 in Dachau geboren. Im Jahr 2000 nahm sie das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg auf, das sie 2005 als Diplom-Kauffrau abschloss. Von 2006 bis 2009 promovierte sie an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg.

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Titel: Selbst- und Fremdbilder von Arbeitslosigkeit