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Zum Zusammenspiel von humanitärem Völkerrecht und den Menschenrechten am Beispiel des «Targeted Killing»

von Elisabeth Strüwer (Autor:in)
Dissertation 230 Seiten

Zusammenfassung

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des Zusammenwirkens der Bereiche des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte bezogen auf sogenannte targeted killings, also gezielten Tötungen von Mitgliedern nichtstaatlicher Kampfverbände durch einen Staat. Das targeted killing berührt einerseits das Recht auf Leben im Bereich der Menschenrechte und andererseits die Regeln zum Einsatz tödlicher Gewalt im humanitären Völkerrecht. Deshalb stellt es auch eine Schnittstelle der beiden Rechtsgebiete dar, deren Zusammenspiel noch immer nicht endgültig geklärt ist. Hieran werden die Probleme der rechtlichen Einordnung von Maßnahmen der internationalen Terrorismusbekämpfung in den Rahmen des Völkerrechts aufgezeigt. Können gezielte Tötungen von Mitgliedern internationaler terroristischer Organisationen durch einen Staat als legale Angriffsmittel nach dem Recht der bewaffneten Konflikte gelten? Oder sollten doch nur polizei- oder strafrechtliche Methoden und keine militärische Gewalt angewandt werden? Am Beispiel des targeted killing soll geklärt werden, ob das bisherige System von Menschenrechten und humanitärem Völkerrecht dem internationalen Terrorismus und seiner Bekämpfung Grenzen aufweisen kann, ohne die Effektivität der Bekämpfung gravierend zu behindern.

Details

Seiten
230
ISBN (eBook)
9783653004427
ISBN (Buch)
9783631605073
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2011 (Februar)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. 230 S.

Biographische Angaben

Elisabeth Strüwer (Autor:in)

Elisabeth Strüwer wurde 1982 in Essen geboren. Sie studierte seit 2001 Rechtswissenschaften an der Universität in Bonn und absolvierte 2003 bis 2004 ein Auslandssemester an der Universität in Genf. 2006 legte sie das Erste juristische Staatsexamen ab. Die Autorin begann 2007 das Promotionsstudium am Institut für Völkerrecht der Universität Bonn. Seit 2008 absolviert sie das Referendariat am Landgericht Aachen.

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Titel: Zum Zusammenspiel von humanitärem Völkerrecht und den Menschenrechten am Beispiel des «Targeted Killing»