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Die Stimme des Körpers

Vokalität im Theater der Physiologie des 19. Jahrhunderts

von Petra Bolte-Picker (Autor:in)
©2012 Dissertation 405 Seiten

Zusammenfassung

Physiologen des 19. Jahrhunderts produzieren in vielfältigen Experimenten Stimmen aus Leichen und Leichenteilen, welche die rhetorische Einheit von Stimme, Körper und Sprache in Frage stellen. Die Autorin legt vor dem Hintergrund analytischer Theatralität eine detaillierte Diskursanalyse dieser Experimente vor, die deren vorwissenschaftlichen Horizont sowie einen Vergleich mit literarischen und gesellschaftlichen Stimm- und Wahrnehmungsmodellen fokussiert. Die Ergebnisse ihrer Analysen führen, jenseits von Frequenz und Maschine, zu einer anderen Einschätzung des 19. Jahrhunderts sowie zu einer gesellschaftlich wirksamen Definition von Stimme, welche die theoretische Grundlage für ein Theater der Wissenschaft bereit stellt.

Details

Seiten
405
Jahr
2012
ISBN (PDF)
9783653015508
ISBN (Hardcover)
9783631631133
DOI
10.3726/978-3-653-01550-8
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2012 (Juli)
Schlagworte
Stimmtheorie Zeichentheorie Subjektkonstitution Commedia dell'arte Imaginäre
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012. 405 S., 11 Abb.

Biographische Angaben

Petra Bolte-Picker (Autor:in)

Petra Bolte-Picker schloss nach zahlreichen künstlerischen Tätigkeiten ihr Studium am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ab und war dort anschließend bis 2011 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Studiengangkoordinatorin tätig. Sie promovierte 2011. Ihre Forschungsinteressen und Veröffentlichungen behandeln Theater und Wissenschaft, Theatralität und Politik sowie zeitgenössisches Theater und Tanz.

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Titel: Die Stimme des Körpers