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Das Präsidium für Diyanet-Angelegenheiten der Republik Türkei

Geschichte und rechtliche Ausgestaltung

von Ramazan Uslubas (Autor:in)
Dissertation CXXXII, 664 Seiten
Reihe: Islam und Recht, Band 8

Zusammenfassung

Der größte muslimische Dachverband in Deutschland ist die DITIB e.V., de facto der deutsche Arm des – in Deutschland meistens als «Diyanet» bezeichneten – türkischen Präsidiums für Diyanet-Angelegenheiten (DIB). DITIB e.V. gehört dem Koordinationsrat der Muslime (KRM) an und verfügt dort in vielen Fragen über eine Sperrminorität. Die deutsche Politik hat die DITIB e.V. lange Zeit als privilegierten Ansprechpartner behandelt und tut dies zum Teil noch heute. Aus diesen Gründen ist das Thema für die religionsverfassungsrechtliche Diskussion in Deutschland wie für das Verständnis der Situation in der Türkei von großer wissenschaftlicher Bedeutung, es ist aber auch für die religionspolitische Diskussion von erheblichem Interesse.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis der Rechtsvorschriften
  • Das türkische Alphabet
  • Ziel und Gang der Untersuchung
  • Einleitung
  • 1. Teil: Kurzüberblick über das türkische Recht
  • A. Territorialer Anwendungsbereich
  • B. Rechtsquellen
  • I. Geschriebene Rechtsquellen
  • 1. Verfassung
  • 2. Gesetz
  • 3. Völkerrechtliche Verträge
  • 4. Rechtsverordnung mit Gesetzeskraft
  • 5. Rechtsverordnung
  • 6. Verwaltungsverordnung
  • 7. Sonstige Quellen
  • 8. Besonderheiten des Verwaltungsrechts
  • II. Ungeschriebene Rechtsquelle: Gewohnheitsrecht
  • III. Unterstützende Rechtsquellen
  • 1. Rechtsprechung
  • 2. Wissenschaft
  • C. Zitierweise des geschriebenen Rechts
  • I. Verfassungs- und Gesetzesartikel
  • II. Rechtsverordnungen mit Gesetzeskraft
  • III. Verordnungen
  • D. Normenhierarchie
  • E. Auslegungsmethoden
  • I. Gesetzesauslegung
  • II. Verfassungsauslegung
  • F. Hinweise zu offiziellen Nachschlagwerken (Amtsblätter, Düstur, Sitzungsprotokolle, Zeitschriften und Jahrbücher)
  • 2. Teil: Die Entwicklung des Verhältnisses von Staat und Religion unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung von Institutionen, welche im Zusammenhang mit der Erbringung von Diensten religiöser Art stehen
  • A. Das Amt des Scheich-ül-Islam
  • I. Begriffsbestimmung des Scheich-ül-Islam
  • II. Überblick über die Entwicklung bis zur Tanzimatzeit (1299–1839)
  • III. Tanzimatperiode (1839–1876)
  • 1. Epochenüberblick
  • 2. Dienstgebäude des Amtes des Scheich-ül-Islam
  • 3. Die Ernennung, Absetzung und Qualifikationen des Scheich-ül-Islam sowie die Stellung des Amtes des Scheich-ül-Islam innerhalb der Staatsverwaltung
  • 4. Aufgaben und Befugnisse
  • a. Religionsbezogene Aufgaben und Befugnisse (das Fetwawesen)
  • aa. Begriff, Bedeutung, Umfang und Form der Fetwa
  • bb. Organisation des Hauses des Rechtsgutachten und Erteilung der Fetwa
  • b. Verwaltungsbezogene Aufgaben und Befugnisse
  • aa. Vorschlagsrecht im Rahmen der Ernennung
  • (1) Richter
  • (2) Mufti
  • (3) Scheich eines Sufiordens
  • bb. Aufsicht über Erziehungs- und Lehrstätten
  • (1) Aufsicht über die islamische Hochschule des Padischach Bayezid II.
  • (2) Aufsicht über die Rüşdiye-Mittelschulen (bis 1856)
  • cc. Verhältnis zum Ministerium der sultanischen Stiftungen
  • c. Lehrbezogene Aufgaben in der islamischen Hochschule des Padischach Bayezid II.
  • d. Justizbezogene Aufgaben und Befugnisse (Angelegenheiten der Revision)
  • aa. Beziehung von Urteil und Fetwa
  • bb. Erledigung der Revisionsangelegenheiten
  • cc. Verhältnis zum Justizministerium
  • e. Legislative Aufgaben und Befugnisse
  • aa. Das Bürgerliche Gesetzbuch
  • bb. Erörterung von Gesetzen
  • f. Sonstige Aufgaben und Befugnisse
  • aa. Regelung der Angelegenheiten der Sufiorden
  • bb. Verwaltung des Vermögens der Waisen u.a.
  • 5. Das Amt des Scheich-ül-Islam und die Politik
  • IV. Erste Verfassungsperiode (31.08.1876–1908)
  • 1. Epochenüberblick
  • 2. Die Ernennung und Absetzung des Scheich-ül-Islam sowie die Stellung des Amtes des Scheich-ül-Islam innerhalb der Staatsverwaltung
  • 3. Aufgaben und Befugnisse
  • 4. Das Amt des Scheich-ül-Islam und die Politik
  • V. Zweite Verfassungsperiode (1908–30.10.1918)
  • 1. Epochenüberblick
  • 2. Aufgaben und Befugnisse
  • 3. Das Amt des Scheich-ül-Islam und die Politik
  • VI. Phase des Waffenstillstandsabkommens und des Befreiungskrieges bis zur Aufhebung des Amtes des Scheich-ül-Islam (30.10.1918–01.11.1922)
  • 1. Epochenüberblick
  • 2. Aufgaben und Befugnisse
  • 3. Das Amt des Scheich-ül-Islam und die Politik
  • VII. Auflösung des Amtes des Scheich-ül-Islam
  • VIII. Einnahmequellen des Scheich-ül-Islam
  • B. Das Ministerium der sultanischen Stiftungen
  • I. Entstehung und Entwicklung
  • II. Rechtsstellung und Ernennung des Vollzugsbeauftragten des Ministeriums der sultanischen Stiftungen
  • III. Aufgaben und Befugnisse
  • 1. Verwaltungsbezogene Aufgaben und Befugnisse
  • a. Vorschlagsrecht
  • aa. Vorschlagsrecht im Rahmen der Ernennung der Imame
  • bb. Vorschlagsrecht im Rahmen der Ernennung von Freitags- und Festtagspredigern
  • cc. Vorschlagsrecht im Rahmen der Ernennung von Ratschlagspredigern
  • b. Aufsicht über die Aufgabenwahrnehmung in den Moscheen und kleinen Moscheen
  • c. Verwaltung der Grundschulen
  • aa. Verhältnis zum Amt des Scheich-ül-Islam
  • bb. Verhältnis zum Erziehungsministerium
  • d. Verwaltung der islamischen Hochschulen
  • 2. Erziehungsbezogene Aufgaben und Befugnisse
  • a. Ausbildung der Imame, Freitags- und Festtagsprediger, Ratschlagsprediger
  • b. Unterrichtserteilung in den islamischen Hochschulen
  • IV. Besoldung der Imame, Freitags- und Festtagsprediger, Ratschlagsprediger
  • V. Auflösung des Ministeriums der sultanischen Stiftungen
  • C. Das Ministerium für Schariarecht und Stiftungen
  • I. Epochenüberblick
  • II. Verhältnis des Ministeriums für Schariarecht und Stiftungen zum Amt des Scheich-ül-Islam
  • III. Verhältnis des Amtes des Kalifen zur Großen Volksversammlung und zum Ministerium für Schariarecht und Stiftungen
  • IV. Ernennung des Vollzugsbeauftragten und Stellung des Ministeriums für Schariarecht und der Stiftungen in der Staatsverwaltung
  • V. Organisationsaufbau des Ministeriums für Schariarecht und Stiftungen
  • VI. Aufgaben und Befugnisse
  • 1. Erteilung einer Fetwa
  • 2. Unterrichtserteilung
  • 3. Gerichtsbarkeit
  • 4. Religiöse Veröffentlichungen
  • 5. Verwaltung der Stiftungen und Zuweisung von Stiftungsaufgaben
  • VII. Das Ministerium für Schariarecht und Stiftungen und die Politik
  • VIII. Auflösung des Ministeriums für Schariarecht und Stiftungen
  • 3. Teil: Die Gründung des Präsidiums für Diyanet-Angelegenheiten der Republik Türkei
  • A. Das Gründungsgesetz des Präsidiums für Diyanet-Angelegenheiten vom 03.03.1924 (AufhGMfSSuOGStbM Nr. 429)
  • I. Einbringen des AufhGMfSSuOGStbM Nr. 429 und der Verlauf der Debatte in der Großen Volksversammlung
  • II. Stellung des Präsidiums für Diyanet-Angelegenheiten im Staatsaufbau
  • III. Ernennung des Präsidenten
  • IV. Aufgaben und Befugnisse nach dem AufhGMfSSuOGStbM Nr. 429
  • V. Außerhalb der Aufgaben und Befugnisse des AufhGMfSSuOGStbM Nr. 429 gebliebene Bereiche
  • B. Das Verhältnis von Religion und Staat zum Zeitpunkt der Gründung des Präsidiums für Diyanet-Angelegenheiten am 03.03.1924
  • I. Religionsbezogene Rechtsnormen
  • II. Das Kalifat
  • 1. Begriff, Aufgaben und Entwicklung des Kalifats
  • 2. Die Übertragung des Kalifats auf die Türkische Große Volksversammlung (= Regierung) und die Aufhebung des Kalifatsamtes
  • 3. Das Verhältnis von Kalifat und Präsidium für Diyanet-Angelegenheiten im Jahre 1924
  • C. Stellungnahme
  • 4. Teil: Das heutige Präsidium für Diyanet-Angelegenheiten (Diyanet İşleri Başkanlığı, DIB)
  • A. Bestimmung des Begriffes „Diyanet“
  • B. Das Verhältnis von Staat und Religion in der heutigen Türkei
  • I. Laizismus
  • 1. Verständnis des Laizismus des türkischen Verfassungsgerichts
  • 2. Verständnis des Laizismus in Teilen des Schrifttums
  • 3. Stellungnahme
  • II. Religionsfreiheit
  • 1. Einführung
  • 2. Sachlicher Schutzbereich
  • a. Freiheit des religiösen Glaubens und der religiösen Überzeugung (Art. 24 Abs. 1 TV82)
  • aa. Vorbehaltlos geschützte Freiheiten
  • bb. Verfassungsunmittelbare Begrenzung des Schutzbereiches durch Art. 24 Abs. 5 TV82
  • (1) Rechtliche Einordnung
  • (2) Verbotstatbestände
  • (a) Objektiv
  • (b) Subjektiv
  • cc. Verfassungsunmittelbare Begrenzung des Schutzbereiches durch die Präambel, Art. 14 TV82 und Art. 12 TV82
  • dd. Zwischenergebnis
  • b. Freiheit der Gottesdienste, religiösen Zeremonien und Feiern
  • aa. Verfassungsunmittelbare Begrenzung des Schutzbereiches durch Art. 24 Abs. 2 i.V.m. Art. 14 TV82
  • (1) Rechtliche Einordnung
  • (2) Verbotstatbestände
  • (a) Objektiv
  • (b) Subjektiv
  • bb. Verfassungsunmittelbare Begrenzung des Schutzbereiches durch Art. 24 Abs. 5 TV82
  • cc. Verfassungsunmittelbare Begrenzung des Schutzbereiches durch die Präambel, Art. 12 TV82 und Art. 14 TV82
  • dd. Zwischenergebnis
  • c. Religionserziehung und -lehre
  • aa. Muslime
  • (1) Privat-institutionell
  • (2) Privat-individuell
  • bb. Nichtsmuslimische Minderheiten
  • cc. Zwischenergebnis
  • 3. Persönlicher Schutzbereich
  • a. Natürliche Personen
  • b. Juristische Personen
  • 4. Einschränkungsgründe
  • a. Türkische Staatsangehörige
  • b. Ausländer
  • 5. Schranken-Schranke (Art. 13 TV82)
  • 6. Vereinbarkeit mit Art. 9 EMRK
  • a. Schutzbereich der Religionsfreiheit gemäß Art. 9 EMRK und Feststellung eines Verstoßes
  • b. Rechtsfolgen des Verstoßes gegen Art. 9 EMRK
  • III. DIB
  • IV. Kalifat
  • 1. Anwendbarkeit des § 1 GzAKuADO Nr. 431
  • a. Verfassungsmäßigkeit des § 1 GzAKuADO Nr. 431
  • aa. Prozessuale Vorlagefähigkeit beim Verfassungsgericht
  • bb. Formelle Verfassungsmäßigkeit (Nichtigkeit)
  • (1) Zuständigkeit nach der Verfassung aus dem Jahre 1876
  • (2) Zuständigkeit nach der Verfassung aus dem Jahre 1921
  • (3) Zuständigkeit nach der Verfassung aus dem Jahre 1982
  • (4) Stellungnahme
  • cc. Materielle Verfassungsmäßigkeit
  • b. Stillschweigende Aufhebung des § 1 GzAKuADO Nr. 431
  • 2. Ergebnis zur Anwendbarkeit des § 1 GzAKuADO Nr. 431 und Rechtsfolgen
  • 3. Das Verhältnis zwischen DIB und dem Kalifat
  • V. Volkshymne
  • VI. Schehid
  • VII. Zwischenergebnis
  • C. Rechtsstellung und -status der DIB innerhalb des türkischen Staatsgefüges
  • I. Überblick über den Aufbau der Verwaltungsorganisation
  • II. Verortung der DIB
  • D. Der Organisationsaufbau der DIB
  • I. Zentralorganisation
  • II. Provinzorganisation
  • III. Auslandsorganisation
  • 1. Beiräte, Attachés und Koordinierungsstellen für religiöse Dienste
  • 2. Ausländische Vereine und Stiftungen unter dem Namen „Diyanet“
  • 3. Das Verhältnis der DIB zur DITIB e.V.
  • a. Kurze Entstehungsgeschichte/Zweck der Errichtung der DITIB e.V.
  • b. Satzungsmäßige Ausgestaltung des Verhältnisses der DITIB e.V. zur DIB
  • c. Vereinbarkeit des DITIB e.V.-Vorsitzenden als Diplomat mit dem Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen vom 18.04.1961 (WÜD)
  • d. DITIB e.V. als die für Europa zuständige Auslandsorganisation der DIB?
  • E. Die Aufgaben der DIB
  • I. Rechtsgrundlagen
  • II. Aufgaben nach der Verfassung
  • 1. Aufgabenwahrnehmung im Sinne des Laizismusprinzips
  • a. Laizismus
  • b. (Un-)Möglichkeit der Ausrichtung des Islams nach dem Laizismus
  • 2. Aufgabenwahrnehmung außerhalb aller politischen Ansichten und Meinungen
  • 3. Aufgabenwahrnehmung in Bezug auf nationale Solidarität und Integration
  • 4. Verfassungsmäßigkeit des Art. 136 TV82
  • a. Zur Frage der Verfassungswidrigkeit von Verfassungsartikeln
  • b. Verstoß gegen Art. 90 Abs. 5 TV82
  • aa. Verstoß gegen den Vertrag von Lausanne
  • bb. Verstoß gegen Art. 9 EMRK
  • c. Verlangen einer unmöglichen Aufgabenwahrnehmung
  • d. Ergebnis
  • III. Aufgabenwahrnehmung nach dem besonderen DIBG Nr. 633 i.V.m. der Anw-DIBAA v. 10.12.2002 und i.V.m. dem RdErl-DIB v. 06.08.2007
  • 1. Aufgaben gemäß § 1 DIBG Nr. 633
  • a. Verfassungsmäßigkeit des § 1 DIBG Nr. 633
  • b. Die Religion des Islams
  • c. Leitung „der Glauben“ der islamischen Religion
  • d. Leitung der Grundätze der gottesdienstlichen Handlung
  • e. Leitung der Grundätze der Sittenlehre der islamischen Religion
  • f. Aufklärung der Gesellschaft in Angelegenheiten der Religion
  • aa. Visuelle und schriftliche Veröffentlichungen
  • bb. Korankurse
  • cc. Bekämpfung der abergläubischen Vorstellungen und der schädlichen Neuerungen im Islam
  • dd. Beantwortung von religiösen Fragen
  • ee. Moscheebezogene Tätigkeiten
  • (1) Ratschlagspredigten
  • (2) Freitags- und Festtagspredigten
  • (3) Moscheeunterrichte
  • g. Verwaltung der Gottesdiensthäuser
  • aa. Begriff und Rechtsstatus der Gottesdiensthäuser der islamischen Religion
  • (1) Begriff der Gottesdiensthäuser der islamischen Religion
  • (2) Einordnung als öffentliche Sache und die damit verbundenen Rechtsfolgen
  • (a) Begriff der öffentlichen Sache
  • (aa) Ansicht des Kassationsgerichtshofes und eines Teils des Schrifttums
  • (bb) Ansicht des Verfassungsgerichts
  • (cc) Ansicht eines Teils des Schrifttums
  • (dd) Ansicht eines Teils des Schrifttums
  • (ee) Stellungnahme
  • (b) Rechtsfolge
  • bb. Eigentumsverhältnisse an den Moscheen und kleinen Moscheen nebst Nebengebäuden/Zubehör und die Frage der Eigentumsfähigkeit von privaten natürlichen und juristischen Personen
  • (1) Verneinung der Eigentumsfähigkeit
  • (2) Bejahung der Eigentumsfähigkeit
  • (3) Stellungnahme
  • cc. Obligatorischer Übergang der Verwaltung der Moscheen und der kleinen Moscheen gemäß § 35 DIBG Nr. 633
  • (1) Hintergrund des § 35 DIBG Nr. 633
  • (2) Gegenständliche Reichweite der Übertragung der Verwaltung von Moscheen und kleinen Moscheen
  • (3) Beginn der Dreimonatsfrist
  • dd. Verfahren bei der Eröffnung von Moscheen und kleinen Moscheen zu Gottesdiensten
  • ee. Unterhalt(skosten)/Ausgaben der Moscheen und kleinen Moscheen
  • (1) Unmittelbar von der Generaldirektion für Stiftungen verwaltete Stiftungsmoscheen und kleine Stiftungsmoscheen
  • (2) Sonstige Moscheen
  • (a) Grundsätzliche Möglichkeit der Gewährung von staatlichen Hilfsleistungen
  • (b) Vom Staat übernommene Unterhaltsposten
  • (c) Von den Eigentümern selbst zu übernehmende Unterhaltsposten und -kosten
  • ff. Angelegenheiten hinsichtlich der Verwaltung der Moscheen und kleinen Moscheen
  • (1) Zuständigkeiten
  • (2) Grundlegende verwaltungsbezogene Vorgaben
  • (3) Öffnungszeiten
  • (4) Gebetsruf mittels eines zentralen Systems
  • (5) Ratschlagspredigten mittels eines zentralen Systems
  • (6) Benutzung der Lautsprecher der Moscheen und kleinen Moscheen und der Minarette
  • (7) Bereitstellen von Hockern und Stühlen in den Moscheen und kleinen Moscheen
  • (8) Übernachtung in den Moscheen und kleinen Moscheen
  • 2. Aufgaben der Zentralorganisation
  • a. Präsident
  • aa. Ausdrücklich genannte Aufgaben
  • bb. Aufgaben des „Präsidiums“
  • b. Vize-Präsidenten
  • c. Hoher Rat für Religionsangelegenheiten
  • d. Rat zur Untersuchung der Koranexemplare und der Koranlesart
  • e. Generaldirektion für Religionsdienste
  • f. Generaldirektion für Erziehungsdienste
  • g. Generaldirektion für Hadsch- und Umradienste
  • h. Generaldirektion für religiöse Veröffentlichung
  • i. Generaldirektion für auswärtige Angelegenheiten
  • j. Generaldirektion für das Personal
  • k. Generaldirektion für Verwaltungsdienste
  • l. Präsidium für Leitung und Inspektion
  • m. Präsidium für strategische Entwicklung
  • n. Rechtsbeirat
  • o. Kanzleidirektion
  • p. Beirat für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
  • 3. Aufgaben der Provinzorganisation
  • a. Muftiamt in den Provinzen und in den Landkreisen
  • b. Ratschlagsprediger
  • c. Imame und Festtags- und Freitagsprediger
  • d. Gebetsrufer und Moscheediener
  • e. Korankurslehrer
  • f. Erziehungsbeauftragte in den höheren religiösen Fachzentren und den Erziehungszentren
  • g. Kontrolleure
  • 4. Aufgaben der Auslandsorganisation
  • a. Aufgaben des Beirates und des Attachés für religiöse Dienste
  • b. Koordinierungsstellen für religiöse Dienste
  • c. Stellungnahme
  • IV. Zusammenarbeit der DIB mit der Diyanet-Stiftung der Türkei
  • 1. Rechtsgrundlage
  • 2. Hilfs- und Unterstützungsleistungen der Diyanet-Stiftung der Türkei
  • a. Inland
  • b. Ausland
  • 3. Vereinbarkeit mit Art. 6 Abs. 3 S. 2 TV82
  • 4. Vereinbarkeit mit Art. 128 Abs. 1 TV82
  • 5. Vereinbarkeit mit Art. 10 Abs. 4 TV82
  • V. Ausschließlich durch öffentlich Bedienstete wahrzunehmende Aufgaben (Art. 128 Abs. 1 TV82)
  • 1. Aufgaben der DIB im Anwendungsbereich des Art. 128 Abs. 1 TV82
  • a. Erfordernis des öffentlichen Dienstes
  • aa. Begriff des öffentlichen Dienstes
  • bb. Gegenstand des öffentlichen Dienstes im Zusammenhang mit der DIB
  • (1) Erbringung von islamisch-religiösen Diensten
  • (2) Aufsicht und Kontrolle der islamischen Religion
  • (3) Stellungnahme
  • cc. Erfordernis
  • b. Diensterbringung gemäß den allgemeinen Verwaltungsgrundsätzen
  • c. Hauptamtliche und dauernde Aufgaben
  • d. Zusammenfassung
  • 2. Wahrnehmung der im Anwendungsbereich des Art. 128 Abs. 1 TV82 liegenden Aufgaben der DIB ausschließlich durch türkisch-muslimische öffentliche Bedienstete
  • F. Das Personal der DIB
  • I. Öffentlich Bedienstete
  • 1. Begriff des öffentlich Bediensteten
  • 2. Arten der öffentlich Bediensteten
  • a. Beamte
  • aa. Außerordentliche Staatsbeamte
  • bb. Originäre Staatsbeamte
  • b. Angestellte i.S.d. § 4 B) SBG Nr. 657
  • aa. Keine Angehörige des öffentlichen Dienstes
  • bb. Angehörige des öffentlichen Dienstes
  • cc. Stellungnahme
  • c. Angestellte mit Zusicherung einer Beamtenstelle
  • aa. Beamte
  • bb. Angestellter aufgrund besonderer Gesetze
  • cc. Stellungnahme
  • d. Vorübergehende Bedienstete i.S.d. § 4 C) SBG Nr. 657
  • e. Abgrenzung der öffentlich Bediensteten zu den Arbeitnehmern
  • II. Originäre Staatsbeamte
  • 1. Zuständigkeiten für die Ernennungen
  • a. Präsident der DIB, Mitglieder des Hohen Rates für Religionsangelegenheiten, Generaldirektoren, Vize-Generaldirektoren, Präsident der strategischen Entwicklung, Erster Rechtsberater und Koordinatoren für die Koordinierungsstellen für religiöse Dienste
  • aa. Ministerratserlass
  • bb. Kollektiverlass
  • cc. Prüfungsrecht des Staatspräsidenten im Rahmen der gemäß Art. 104 Abs. 2 lit. b 12. Alt. TV82 zu unterzeichnenden Erlasse
  • (1) Erste Ansicht
  • (2) Zweite Ansicht
  • (3) Dritte Ansicht
  • (4) Stellungnahme
  • b. Vize-Präsidenten, der Präsident für Leitung und Inspektion, der Präsident des Rates zur Untersuchung der Koranexemplare und der Koranlesart
  • c. Der Abteilungspräsident, der Präsidiumsmufti, der Rechtsberater, der Chefinspektor, der Inspektor, der interne Kontrolleur, der Direktor der höheren religiösen Fachzentren
  • d. Sonstige (Imame, Prediger, Beiräte, Attachés und Koordinatoren für religiöse Dienste usw.)
  • 2. Zugangsvoraussetzung zum Beruf des Beamten
  • a. Qualifikation des Beamtentums als Beruf
  • b. Geltende Grundsätze beim Zugang zum Beamtentum
  • c. Allgemeine Anforderungen nach dem SBG Nr. 657
  • d. Besondere Anforderungen
  • aa. Besondere Anforderungen nach dem SBG Nr. 657
  • bb. Besondere Anforderungen nach dem besonderen DIBG Nr. 633 sowie nach den sonstigen Rechtsvorschriften
  • (1) Präsident der DIB
  • (2) Vize-Präsidenten der DIB
  • (3) Mitglieder des Hohen Rates für Religionsangelegenheiten
  • (4) Vize-Fachmann des Hohen Rates für Religionsangelegenheiten
  • (5) Fachmann des Hohen Rates für Religionsangelegenheiten
  • (6) Vize-Fachmann für Diyanet-Angelegenheiten
  • (7) Fachmann für Diyanet-Angelegenheiten
  • (8) Präsident und Mitglieder des Rates zur Untersuchung der Koranexemplare und der Koranlesart
  • (9) Ratschlagsprediger der DIB
  • (10) Ratschlagsprediger in den Landkreisen und den Strafanstalten
  • (11) Ratschlagsprediger in den Provinzen
  • (12) Imame und Festtags- und Freitagsprediger
  • (13) Gebetsrufer und Moscheediener
  • (14) Korankurslehrer
  • (15) Kontrolleure
  • (16) Landkreismufti
  • (17) Provinzmufti
  • (18) Vize-Provinzmufti
  • (19) Präsidiumsmufti
  • (20) Erziehungsbeauftragte
  • (21) Generaldirektoren
  • (22) Präsident der strategischen Entwicklung
  • (23) Präsident des Präsidiums für Leitung und Inspektion, Vize-Inspektoren und Inspektoren
  • (24) Präsidiumsmufti
  • (25) Moscheebeauftragte in den von den Stiftungsverwaltern verwalteten Moscheen und kleinen Moscheen
  • (26) Ständige Auslandsbeauftragte
  • (27) Koordinatoren für die Koordinierungsstellen für religiöse Dienste
  • 3. Verpflichtungen und Verbote
  • a. Verpflichtungen
  • aa. Verfassungs- und Gesetzestreue
  • bb. Diensteid
  • cc. Staatsverbundenheit
  • dd. Neutralität
  • ee. Gehorsam
  • ff. Höchstpersönliche und ununterbrochene Diensterbringung
  • (1) Ununterbrochenheit des Dienstes (Dienstzeiten)
  • (2) Höchstpersönlichkeit des Dienstes
  • gg. Abgabe einer Vermögenserklärung
  • hh. Dienstkleidung
  • ii. Rückgabe von offiziellen Urkunden und Ausstattungen
  • jj. Verhalten
  • b. Verbote
  • aa. Allgemeine Verbote nach dem SBG Nr. 657
  • (1) Verbot der Nebentätigkeit
  • (2) Verbot des Handeltreibens oder jeglicher auf Gewinn zielender Handlungen
  • (3) Streikverbot
  • (4) Kollektives Einwirken und kollektive Handlungen
  • (5) Verbot der Annahme von Geschenken und des Sichverschaffens eines persönlichen Vorteils
  • (6) Verbot des Eintritts in eine politische Partei
  • (7) Amtsverschwiegenheit
  • (8) Verbot der Informierung und Erklärungsabgabe gegenüber der Presse
  • (9) (Kein) Gründungs- und Mitgliedsverbot in Vereinen und Stiftungen
  • (10) Verbot einer gegen die ehemalige Einrichtung gerichtete Aufgabe
  • bb. Spezifische Verbote nach dem besonderen DIBG Nr. 633
  • 4. Rechte
  • a. Allgemeine Rechte nach dem SBG Nr. 657
  • aa. Sicherheit
  • bb. Diensterbringung
  • cc. Individuelles Ersuchens-, Beschwerde- und Klageerhebungsrecht
  • dd. Gewerkschaftsgründung und -mitgliedschaft
  • ee. Urlaub
  • ff. Besoldung
  • gg. Reisekosten
  • hh. Weitere Beihilfen
  • b. Rechte nach dem DIBG Nr. 633
  • 5. Disziplinarrecht der Beamten der DIB
  • a. Anwendungsbereich
  • b. Zuständige Disziplinarinstanzen
  • aa. Disziplinarvorgesetze
  • (1) Rechtsgrundlagen
  • (2) Ministerpräsident
  • (3) Der für die DIB zuständige Minister
  • (4) Gouverneur
  • (5) Landrat
  • (6) Präsident der DIB
  • (7) Vize-Präsident der DIB
  • (8) Vorsitzender des Hohen Rates für Religionsangelegenheiten
  • (9) Vorsitzender des Rates zur Untersuchung der Koranexemplare und der Lesart
  • (10) Vorsitzender des Präsidiums für Leitung und Inspektion
  • (11) Provinzmuftis
  • (12) Vize-Provinzmuftis
  • (13) Abteilungsleiter innerhalb des Provinzmuftiamtes
  • (14) Landkreismufti
  • (15) Abteilungsleiter innerhalb des Landkreismuftiamtes
  • (16) Direktoren der höheren religiösen Fachzentren
  • (17) Direktoren der Erziehungszentren
  • (18) Botschafter
  • (19) Generalkonsul
  • (20) (Vize-)Beirat/(Vize-)Attaché für religiöse Dienste
  • (21) Disziplinarvorgesetzte aus Gründen der Effektivität und Schnelligkeit der Kontrolle der in den Aufgabenbereich der DIB fallenden Angelegenheiten und Verfahren
  • bb. Für die Ernennung zuständige Vorgesetzte/Gouverneure
  • cc. Die Hohe Disziplinarkommission
  • c. Disziplinarmaßnahmen
  • aa. Abgrenzung von Disziplinarmaßnahmen zu internen Ordnungsmaßnahmen
  • bb. Mögliche Disziplinarmaßnahmen
  • cc. Geltende Grundsätze
  • (1) Keine Strafe ohne Gesetz
  • (2) Verbot der Doppelbestrafung
  • (3) Verbot der Rückwirkung
  • (4) Verhältnismäßigkeitsgrundsatz
  • (5) Verhängung einer milderen Disziplinarmaßnahme
  • (6) Begründung der Entscheidung
  • (7) Verbot der verkappten Sanktion
  • d. Dienstvergehen
  • aa. Begriff des Dienstvergehens
  • bb. Disziplinarmaßnahmen auslösende Dienstvergehen
  • (1) Ermahnung
  • (2) Rüge
  • (3) Kürzung der Besoldung
  • (4) Hemmung des Stufenaufstiegs
  • (5) Entfernung aus dem Staatsbeamtenverhältnis
  • (a) Gesetzlich genannte Handlungen
  • (b) Sonstige Handlungen
  • cc. Wiederholte Dienstvergehen
  • e. Verfahren
  • aa. Fristgerechte Entscheidung über die Einleitung einer Disziplinaruntersuchung
  • bb. Zulässigkeit von Disziplinarmaßnahmen bei gleichzeitiger Strafverfolgung und -verurteilung
  • cc. Suspendierung
  • dd. Einräumung rechtlichen Gehörs
  • ee. Durchführung einer Untersuchung
  • ff. Erstellen eines Untersuchungsberichts
  • gg. Kontradiktorisches Verfahren vor den Disziplinarkommissionen
  • hh. Entscheidung über die Disziplinarmaßnahme
  • (1) Zeitliche Vorgaben
  • (2) Bindungswirkung der zeitlichen Vorgaben
  • (a) Rechtsprechung
  • (b) Schrifttum
  • (c) Stellunganhme
  • ii. Bekanntmachung
  • jj. Vollstreckung
  • f. Rechtsschutzmöglichkeiten gegen Disziplinarmaßnahmen
  • aa. Behördlich
  • bb. Gerichtlich
  • g. Entfernung der Disziplinarmaßnahmen aus der Personalakte
  • 6. Strafverfahren gegen Beamte der DIB
  • a. Eröffnung der Strafverfolgung nach dem BöffBPrOG Nr. 4483
  • aa. Persönlicher Anwendungsbereich
  • bb. Sachlicher Anwendungsbereich
  • (1) Straftaten anlässlich des Dienstes
  • (2) Außerhalb des sachlichen Anwendungsbereich liegende Straftaten
  • b. Eröffnung der Strafverfolgung nach den allgemeinen Grundsätzen
  • c. Zuständigkeit für die Erteilung der Zustimmung zur Eröffnung der Strafverfolgung
  • III. Außerordentliche Staatsbeamte
  • IV. Angestellte mit Zusicherung einer Beamtenstelle
  • V. Angestellte
  • 1. Rechtsquellen
  • 2. Einordnung des Vertrags
  • a. Verfassungsgerichtsurteil vom 22.12.1988
  • b. Verfassungsgerichtsurteil vom 09.12.1994
  • c. Schrifttum
  • d. Stellungnahme
  • 3. Einstellungsvoraussetzungen für Angestellte
  • a. Vorliegen der Voraussetzungen des § 48 A) Nr. 4–7 SBG Nr. 657
  • b. Besondere Voraussetzungen der DIB
  • 4. Verpflichtungen der Angestellten und Verbote
  • a. Rechtsquellen
  • b. Verpflichtungen
  • c. Verbote
  • 5. Rechte des Angestellten
  • a. Klageerhebungsrecht
  • b. Gewerkschaftsgründung und -mitgliedschaft
  • c. Urlaub
  • d. Gehalt
  • e. Reisekosten
  • f. Sonstige Rechte
  • 6. Arbeitszeiten
  • 7. Vertragslaufzeit
  • 8. Beendigung des Angestelltenverhältnisses
  • a. Automatische Beendigung
  • b. Kündigung
  • 9. (Kein) Disziplinarverfahren gegen Angestellte
  • 10. Eröffnung der Strafverfolgung
  • VI. Religionsbeauftragte im Ausland
  • 1. Zuständigkeit für die Beauftragung
  • 2. Eignungsvoraussetzungen
  • 3. Dienstort und -dauer
  • 4. Aufgaben
  • 5. Aufsicht und Kontrolle
  • 6. Rückkehr in den Inlandsdienst
  • 7. Verbote
  • 8. Besoldung
  • 9. Einleitung von Straf- und Disziplinarverfahren
  • G. Übertragung der ministerpräsidialamtlichen Kompetenzen auf einen Minister o.G. (bis zum 07.06.2011) respektive Vize-Ministerpräsidenten (ab dem 08.06.2011) durch den Ministerpräsidenten
  • I. Allgemeines zur Stellung und Zusammensetzung des Ministerrates und den verfassungsrechtlichen Aufgaben des Ministerpräsidenten
  • II. Verfassungsrechtliche Möglichkeit der Anbindung von diensterbringenden Institutionen an den Ministerpräsidenten
  • 1. Unzulässigkeit
  • 2. Zulässigkeit
  • 3. Stellungnahme
  • III. Rechtslage bis zum 07.06.2011
  • 1. Verfassungsrechtliche Möglichkeit der Übertragung von ministerpräsidialamtlichen Kompetenzen auf einen Minister o.G.
  • 2. Gesetzliche Rechtsgrundlage und Rechtsfolgen der Übertragung von ministerpräsidialamtlichen Kompetenzen auf einen Minister o.G.
  • a. Rechtsgrundlage
  • aa. § 10 Abs. 4 GErAufM Nr. 3046 (a.F.)
  • bb. § 32 Abs. 2 OrMPAG Nr. 3056
  • cc. § 37 Abs. 2 OrMPAG Nr. 3056
  • dd. § 4 Abs. 1 S. 2 1. und 2. Alt. GErAufM Nr. 3046 (a.F.) i.V.m. §§ 1, 2 Abs. 2 DIBG Nr. 633 i.V.m. § 33 OrMPAG Nr. 3056 i.V.m. dem entsprechenden Runderlass des Ministerpräsidenten
  • b. Rechtsfolgen
  • aa. Übetragbare und unübertragbare Aufgaben des Ministerpräsidenten
  • (1) Vom Ministerpräsidenten höchstpersönlich wahrzunehmende Aufgaben und Befugnisse
  • (a) Verwaltungsrechtliche Aufgaben und Befugnisse des Ministerpräsidenten im Allgemeinen
  • (b) Verwaltungsrechtliche Aufgaben des Ministerpräsidenten im Zusammenhang mit der DIB
  • (c) Unübertragbare Aufgaben des Ministerpräsidenten
  • (aa) Von Verfassung wegen
  • (bb) Spezielle Regelungen im DIBG Nr. 633
  • (cc) Andere einfachgesetzliche Regelungen
  • (2) Außerhalb des Aufgabenbereichs
  • bb. Umfang der Aufgaben des Minsters o.G.
  • (1) Übertragbare Aufgaben des Ministerpräsidenten
  • (2) Aufgaben nach dem DIBG Nr. 633
  • 3. Verhältnis des Ministerpräsidenten zum für die DIB zuständigen Minister o.G.
  • IV. Rechtslage seit dem 08.06.2011
  • H. Einnahmequellen der DIB
  • I. Leistungen aus dem staatlichen „Allgemeinen Haushalt“
  • II. Leistungen aus den Einnahmen der Diyanet-Stiftung der Türkei
  • III. Vereinbarkeit von finanziellen Unterstützungsleistungen der Diyanet-Stiftung der Türkei an die DIB mit Art. 6 Abs. 3 S. 2 TV82
  • IV. Vereinbarkeit von staatlichen Leistungen an die DIB mit dem Gleichheitsgrundsatz gemäß Art. 10 Abs. 1 TV82
  • 5. Teil: Perspektiven
  • A. Beurteilung der Verfassungsmäßigkeit der DIB unter der geltenden Verfassung von 1982
  • B. Mögliche Lösungsansansätze
  • I. Aufhebung des Laizismus i.S.d. Art. 2 TV82
  • 1. Verfassungsänderung durch die Große Volksversammlung der Türkei als verfasste Gewalt
  • a. Verfahren und Grenzen der Verfassungsänderung
  • aa. Verfahren
  • bb. Grenzen
  • b. Streichung des Art. 4 TV82 und anschließende Änderung des Art. 2 TV82 und der Präambel
  • aa. Verfassungsrechtliche Unzulässigkeit
  • bb. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit
  • cc. Stellungnahme
  • 2. Neue Verfassung durch eine verfassunggebende Gewalt
  • II. Aufhebung der DIB i.S.d. Art. 136 TV82
  • III. Beibehaltung der DIB mit der Möglichkeit der Selbstorganisation der muslimischen Religionsgemeinschaften
  • IV. Vorübergehende Umwandlung in eine unabhängige staatliche Anstalt und spätere Übergabe an zivile Einrichtungen
  • V. Ali Fuad Başgil
  • VI. Beibehaltung der DIB innerhalb des Staatsgefüges unter Gewährleistung einer Autonomie
  • C. Stellungnahme

Details

Seiten
CXXXII, 664
ISBN (PDF)
9783653041040
ISBN (ePUB)
9783653988260
ISBN (MOBI)
9783653988253
ISBN (Hardcover)
9783631650493
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2014 (April)
Schlagworte
Gründungsgesetz Verhältnis von Staat und Religion Laizismus Religionsfreiheit Kalifat Ministerium der sultanischen Stiftungen Rechtsstellung Schehide Ministerium für Schariarecht
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. CXXXII, 664 S., 1 Tab.

Biographische Angaben

Ramazan Uslubas (Autor:in)

Ramazan Uslubaş studierte Rechtswissenschaften an der WWU Münster. Nach Forschungsaufenthalten in Istanbul und Ankara ist er derzeit als Rechtsanwalt in einer der größten Anwaltssozietäten in Nordrhein-Westfalen tätig.

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Titel: Das Präsidium für Diyanet-Angelegenheiten der Republik Türkei