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Finnische Germanistentagung 2012

Einblicke und Aussichten

von Irma Hyvärinen (Band-Herausgeber:in) Ulrike Richter-Vapaatalo (Band-Herausgeber:in) Jouni Rostila (Band-Herausgeber:in)
Konferenzband 321 Seiten

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhalt
  • Vorwort
  • I. Einblicke in die Lage des Deutschen in Finnland
  • Zur aktuellen Lage der Germanistik in Finnland Strukturen, Inhalte und Visionen: Kari Keinästö
  • 1. Einleitendes
  • 2. DaF in Schulen: neuere Statistiken
  • 3. Sprachgermanistik in Finnland: ein Paradigmenwechsel und seine Folgen in Forschung und Lehre
  • 4. Universitäre und institutionelle Fachstrukturen
  • 5. Fachbezogene Personalressourcen, studentische Aufnahmequoten sowie Master- und Doktorexamina 2009–2012
  • 6. Zur Situation auf dem Arbeitsmarkt
  • 7. Promotionen und Habilitationen 2009–2012
  • 8. Neue universitäre Forschungseinheiten: Beispiel Turku
  • 9. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: fachbezogene Profilierungen; Themenvarianz der Masterarbeiten
  • 10. Germanistik und Translatologie auf der Suche nach Fachidentitäten: Beispiel Turku
  • 11. Zum Schluss
  • 12. Literaturverzeichnis
  • Welche Aufgaben kann eine germanistische Literaturwissenschaft in Finnland erfüllen?: Christoph Parry
  • 1. Vorbemerkung
  • 2. Nationalphilologien und Fremdsprachenphilologien
  • 3. Zwischen Domestizierung und Orientalisierung: Literatur in der „Fremdsprachenphilologie“
  • 4. Finnische Germanistik und deutschsprachige Literatur: Eine unfruchtbare Tradition
  • 5. Heutige Aufgaben
  • 5.1 Lehre
  • 5.2 Forschungsfragen
  • 6. Literaturverzeichnis
  • Übersetzer- und Dolmetschertätigkeit im Wandel Neue Herausforderungen für die Ausbildung und Forschung: Liisa Tiittula
  • 1. Einleitung
  • 2. Die jetzige Lage der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung in Finnland
  • 3. Europäischer Master Übersetzen (EMT)
  • 4. Lage auf dem finnischen Arbeitsmarkt
  • 5. Arbeitszufriedenheit
  • 6. Neue berufliche Herausforderungen
  • 7. Translationswissenschaftliche Forschung
  • 8. Literaturverzeichnis
  • „Besorgniserregend, aber nicht hoffnungslos!“ Podiumsdiskussion zur aktuellen Lage der deutschen Sprache in Finnland: Martin Wichmann und Jouni Rostila
  • 1. Einleitung
  • 2. Zusammenfassung der einleitenden Statements
  • 3. Zusammenfassung der Diskussion
  • 4. Resümee
  • 5. Literaturverzeichnis
  • II. Deutsch im Gebrauch
  • Sprache und Generation Neue Perspektiven für die Soziolinguistik: Eva Neuland
  • 1. Zur Einführung: Sprache und (Lebens)Alter
  • 1.1 Kindersprache, Jugendsprache, Alterssprache
  • 1.2 Sprachbiographie: Ein neues Forschungsfeld
  • 1.3 Dimensionen des Generationsbegriffs: gesellschaftlich, familial, relational, ideologisch
  • 2. Sprache und familiale Generationen
  • 3. Sprache und Generationsbeziehungen: Verständigungsschwierigkeiten zwischen den Generationen?
  • 4. Sprache und gesellschaftliche Generationen
  • 4.1 Sprachgeschichte: Generationen, die (Sprach-)Geschichte schreiben: Das Beispiel der 68er-Generation
  • 4.2 Sprachwandel: Jugendsprache als Faktor von Sprachwandel? Informalisierung und Substandardisierung
  • 5. Generationsstereotypen und Sprachkritik
  • 5.1 Konstruktion von Generationsstereotypen in Sprichwörtern und Redensarten und die Kritik an der Altersdiskriminierung
  • 5.2 Inszenierung und Wandel von Generationsstereotypen in der Werbung: Differenzierung oder „Ent-Generationalisierung“?
  • 6. Literatur
  • Expertise im Gespräch Kommunikative Anforderungen in Verkaufsgesprächen im Fachhandel: Gisela Brünner
  • 1. Experten-Laien-Kommunikation (ELK)
  • 2. ELK in Verkaufsgesprächen im Fachhandel
  • 3. Handlungsaufgaben und konfligierende Anforderungen in der Interaktion
  • 3.1 Sprachliche Anpassung bei gekreuzten Asymmetrien
  • 3.2 Das Kundenwissen einschätzen und sich daran anpassen
  • 3.3 Perspektivendifferenzen bearbeiten und vermitteln
  • 4. Fazit
  • 5. Literaturverzeichnis
  • Zur Transkription
  • Quaestio-Abweichungen im Polizeinotruf Was wollen die Interagierenden mit Abweichungen von einer kommunikativen Aufgabe bewirken?: Nea Auhtola
  • 1. Einleitung
  • 2. Der asymmetrische Charakter eines Notrufs
  • 2.1 Frage-Antwort-Muster
  • 2.2 Ungleichmäßiger Wissensstand
  • 2.3 Betrachtung des Laien als Routinefall
  • 3. Abweichungen von der kommunikativen Aufgabe
  • 3.1 Zum Quaestio-Begriff
  • 3.2 Allgemeines zu Quaestio-Abweichungen
  • 3.3 Quaestio-Abweichungen im untersuchten Korpus
  • 4. Ergebnisse der Analyse
  • 4.1 Vom Disponenten initiierte Quaestio-Abweichungen
  • 4.1.1 Unerwarteter Schemawechsel
  • 4.1.2 Konkurrierende Relevanzerwartungen
  • 4.1.3 Korrektur falscher oder schwer verständlicher Angaben
  • 4.2 Vom Anrufer initiierte Quaestio-Abweichungen
  • 4.2.1 Salienz- und Prioritätsunterschiede
  • 4.2.2 Darstellung von Unsicherheit
  • 5. Fazit und Ausblick
  • 6. Literaturverzeichnis
  • Inwieweit sind Todes- und Traueranzeigen formelhafte Texte? Forschungsbilanz und empirische Beobachtungen zur Textsortenvariation: Stephan Stein
  • 1. Theoretische Grundlagen
  • 1.1 Das Konzept „Formelhafter Text“
  • 1.2 Textsortenstil
  • 2. Formelhaftigkeit von Todes- und Traueranzeigen
  • 2.1 Inhalts- und ausdrucksseitige Konstanz
  • 2.2 Funktionen von Formelhaftigkeit
  • 3. Zur Variation von Todes- und Traueranzeigen
  • 3.1 Variationsauslösende und wandelevozierende Aspekte
  • 3.2 Textsortenvariation
  • 3.2.1 Ausprägungen
  • 3.2.2 Nicht-intentionale Textsortenvariation
  • 3.2.3 Intentionale Textsortenvariation
  • 4. Textsortenwandel als Indikator und Mittel soziokulturellen Wandels
  • 5. Fazit
  • 6. Literaturverzeichnis
  • Emotion und Text Untersuchungen am Beispiel privater Anzeigentexte in der Lokal- und Regionalpresse: Andrea Bachmann-Stein
  • 1. Emotionen als Untersuchungsgegenstand der Textsortenlinguistik
  • 2. Materialgrundlage
  • 3. Kurze Charakterisierung der Typen privater Grußanzeigen
  • 4. Strategien der Emotionalisierung
  • a) Hypokoristika
  • b) Diminutivsuffixe
  • c) Possessive Artikelwörter
  • d) Positiv konnotierte Adjektive
  • e) Gefühlswörter
  • f) Formelhafte Wendungen
  • g) Materielle Textgestalt und Interpunktion
  • h) Expressive Sprechakte
  • 5. Fazit
  • 6. Literaturverzeichnis
  • Typografische Zeichen als Schnittstelle zwischen Bild und Text in der Printwerbung: Doris Wagner
  • 1. Vorbemerkung
  • 2. Was ist Typografie?
  • 2.1 Makrotypografische Faktoren
  • 2.2 Mikrotypografische Faktoren
  • 3. Vorerwartungen an Textsorten
  • 3.1 Wissenschaftliche Texte
  • 3.2 Romane
  • 3.3 Zeitungstexte
  • 4. Der Sonderfall Werbung
  • 4.1 Typografisches Dispositiv Werbeanzeige?
  • 4.2 Typografische Zeichen
  • 4.3 Typografische Beispiele aus der Anzeigenwerbung
  • 4.3.1 Schriftgestaltung
  • 4.3.2 Materialsimulation für die Buchstaben
  • 4.3.3 Materialsimulation für den Hintergrund
  • 4.3.4 Ikonizität
  • 4.3.5 Handlungsevokation
  • 4.3.6 Aktuelle Trends
  • 5. Zusammenfassung
  • 6. Literaturverzeichnis
  • Bildnachweise
  • Petri heil! vs. Kireitä siimoja! Zur Übersetzungsproblematik im Bereich der Routineformeln: Anna Ruusila
  • 1. Einleitung
  • 2. Routineformeln als Teil formelhaften Sprachgebrauchs
  • 3. Übersetzen und Routineformeln
  • 3.1 Phraseologische Kompetenz als Teil übersetzerischer Kompetenzen
  • 3.2 Typische Problemstellen beim Übertragen von Routineformeln
  • 3.3 Übersetzungsverfahren
  • 4. Äquivalenz in System, Text und Wörterbuch
  • 5. Pilotstudie mit Routineformeln: Äquivalenzbeziehungen im Text und im Wörterbuch
  • 6. Schlusswort
  • 7. Literaturverzeichnis
  • 7.1 Primärliteratur
  • 7.2 Sekundärliteratur
  • III. Deutsch im Unterricht
  • Korrekturverhalten in Tandemgesprächen Selbst- und fremdinitiierte Fremdkorrekturen: Sabine Grasz
  • 1. Einleitung
  • 2. Korrigieren in Gesprächen
  • 3. Datengrundlage und Methode
  • 4. Analyse
  • 4.1 Selbstinitiierte Fremdkorrekturen
  • 4.2 Fremdinitiierte Fremdkorrekturen
  • 5. Ergebnisse und Schlussfolgerungen
  • 6. Literaturverzeichnis
  • Transkriptionszeichen
  • Plurizentrizität im finnischen DaF-Unterricht Ein Blick in Lehrpläne und DaF-Lehrwerke von den 1980er Jahren bis heute: Minna Maijala
  • 1. Einleitung
  • 2. Analyse der finnischen Lehrpläne und DaF-Lehrwerke bezüglich plurizentrischer Inhalte
  • 2.1 Der „Eine Sprache – vier Länder“-Ansatz der 1980er Jahre
  • 2.2 Der „Typisch deutsch/finnisch“-Ansatz der 1990er Jahre
  • 2.3 Die globale Perspektive im neuen Jahrtausend
  • 3. Fazit und Ausblick: Plurizentrizität im Spiegel der eigenen Kultur
  • 4. Literatur
  • Vom Übersetzen im Fremdsprachenlernen Kommentare aus einem finnischen DaF-Blickwinkel: Mikko Kervinen
  • 1. Hintergrund: Die deutsche Sprache in Finnland
  • 2. Zur Diskussion über Grundsprachen- und Fremdsprachenphilologien
  • 3. Entwicklungen der Übersetzungsforschung und der Fremdsprachenlehre
  • 4. Das Übersetzen im Fremdsprachenlernen aus dem Blickwinkel der Übersetzungswissenschaft und der DaF-Forschung
  • 5. Wie wird Übersetzen von den Kritikern der sprachdidaktischen Übersetzung definiert?
  • 6. Kann Übersetzen doch zum Fremdsprachenlernen gehören?
  • 7. Wer darf auf dem Übersetzungsmarkt tätig sein?
  • 8. Fazit
  • 9. Literaturverzeichnis
  • Literaturrezensionen im DaF-Unterricht Eine Projektskizze: Christian Rink
  • 1. Einleitung
  • 2. Unterrichtserfahrungen
  • 3. Fiktion
  • 4. Ausblick
  • 5. Literaturverzeichnis
  • IV. Literatur als Kulturgut
  • Von der Schwierigkeit, nach Emblemen zu handeln Daniel Cramers „Plagium“: Cora Dietl
  • 1. Daniel Cramer: Theologe und Moraldidaktiker
  • 2. Ein erster Hinweis auf Emblematik in „Plagium“: der Anfangsmonolog
  • 3. Ein zweiter Hinweis: der Prolog Famas
  • 4. Lehrsätze, Embleme und die Handlung der Komödie
  • 5. Fazit
  • 6. Literaturverzeichnis
  • 6.1 Primärtexte
  • 6.2 Forschungsliteratur
  • Eine Untersuchung zu zyklischen Einbindungen des Sängerwettstreits zwischen Väinämöinen und Joukahainen: Christian Niedling
  • 1. Einführung
  • 2. Ausgangspunkte
  • 3. Fragestellung des Beitrages
  • 4. Beschreibung des Korpusmaterials
  • 5. Überblick über die Auswertungsmöglichkeiten des Korpus
  • A) Aufzeichnung mehrerer Familienmitglieder durch den gleichen Sammler zur gleichen Zeit
  • B) Aufzeichnung des Liedes durch den gleichen Sammler in verschiedenen Regionen/Ortschaften
  • C) Aufzeichnung des Liedes eines Sängers durch verschiedene Sammler
  • D) Aufzeichnung des von Vater und Sohn gesungenen Liedes
  • E) Die Einbettung des Liedes – zyklische Technik
  • 6. Zusammenfassung und Ausblick
  • 7. Literatur
  • 7.1 Gedruckte Quellen
  • 7.2 Elektronische Quellen
  • Mythos, Psychologie und das Unerklärliche Die Modernität von E. T. A. Hoffmanns „Die Elixiere des Teufels“: Liisa Steinby
  • 1. Einleitung
  • 2. Das Wunderbare in den Schauerromanen
  • 3. Der Leser und die religiöse Atmosphäre in den „Elixieren des Teufels“
  • 4. In welchem Sinne „gibt es“ den Teufel in den „Elixieren des Teufels“?
  • 5. Mehrdeutigkeit als Prinzip der Sinngestaltung: Scheinerklärung und das Unerklärliche
  • 6. Literaturverzeichnis
  • „Jeder ist sich selbst der Fernste“ Zur Sprichwörtlichkeit in Friedrich Nietzsches „Die fröhliche Wissenschaft“: Wolfgang Mieder
  • Literaturverzeichnis
  • „Geniestreich“ oder „artige Häkeldeckchenprosa“? Positionen literarischer Wertung am Beispiel der Debatte über die Büchnerpreisträgerin Felicitas Hoppe: Stefan Neuhaus
  • 1. Wie wird Literatur bewertet – und weshalb?
  • 2. Emphatiker und Gnostiker
  • 3. „Geniestreich“ oder „artige Häkeldeckchenprosa“?
  • 4. Schiller reloaded
  • 5. Schlussbemerkung
  • 6. Literaturverzeichnis
  • Die Frankfurter Buchmesse als Forum für finnische Literatur und Kultur Eine Vorschau auf Finnlands Ehrengastprojekt: Helmi-Nelli Körkkö
  • 1. Einleitung
  • 2. Das Ehrengastprojekt als Forschungsgegenstand
  • 3. Finnland als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse
  • 4. Die Buchmesse und die Institution des Ehrengastes
  • 5. Finnlands Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse 2014
  • 6. Strategische Ausgangspunkte und Ziele
  • 7. Was folgt?
  • 8. Literaturverzeichnis

Vorwort

In Abständen von ca. drei Jahren versammeln sich die finnischen Germanisten zu einer landesweiten Tagung, zu der auch FachkollegInnen aus der Translatologie und Deutschlehrkräfte aus den Sprachenzentren der einheimischen Universitäten sowie Gastvortragende aus dem Ausland eingeladen sind. Ziel ist ein Meinungsaustausch über die neuesten Entwicklungen im Universitätsalltag und eine Bestandsaufnahme der aktuellen Forschungsschwerpunkte. Der vorliegende Band enthält alle acht Plenarvorträge, zwölf Sektionsvorträge sowie die Zusammenfassung der Podiumsdiskussion der Finnischen Germanistentagung vom 4.‒5. Oktober 2012 in Helsinki.

Der Band ist in vier thematische Abteilungen eingeteilt. Den ersten Block, „Einblicke in die Lage des Deutschen in Finnland“, leitet der Plenarvortrag von Kari Keinästö zur aktuellen Lage der Germanistik in Finnland ein. Der Autor geht u. a. auf die Stellung von Deutsch als Fremdsprache in den finnischen Schulen und auf neue und alte wissenschaftsstrategische Herausforderungen für Lehre und Erforschung der deutschen Sprache, Literatur und Kultur an den Universitäten ein. Präsentiert werden u. a. die Anzahlen von DaF-Schülern (als kritische Masse für die Rekrutierung von Studierenden), Aufnahmequoten, Zahlen von Master- und Doktorabschlüssen und die Personalressourcen sowie ein Überblick über die administrativen Reformen an den Hochschulen, die die Fachstrukturen und damit auch die Namen der Institute und der einschlägigen Fächer umgewandelt haben. Der Verfasser plädiert für eine ausgewogene Kombination von germanistischer Allgemeinbildung mit einer in der Auslandsgermanistik notwendigen DaF-Orientiertheit einerseits und einer – in der Zukunft noch stärker erforderlichen – Profilierung andererseits, wie sie jetzt schon als spezifische Forschungsschwerpunkte an den einzelnen Universitäten festzustellen ist.

Dass die finnische Germanistik seit der Nachkriegszeit und dem Ende der goldenen Ära der traditionellen Philologie stärker sprach- als literaturwissenschaftlich geprägt ist, ist der Ausgangspunkt für die Ausführungen im Plenarvortrag von Christoph Parry zum Aufgabenfeld einer germanistischen Literaturwissenschaft in Finnland. Ziel des Beitrags ist zum einen, den Gründen für den „mehr oder weniger vollständige[n] Rückzug finnischer Germanisten aus der Beschäftigung mit der Literatur“ nach dem Zweiten Weltkrieg nachzugehen, zum anderen aufzuzeigen, wie allmählich – mit der Gründung des Lehrstuhls für deutsche Literatur an der Universität Vaasa im Jahr 1993 an der Spitze – germanistische Literaturwissenschaft doch auch in Finnland Fuß fasst. Dabei könne man aus der Not auch eine Tugend machen: eine schwache Tradition bedeute auch weniger Ballast. In einem germanistischen Curriculum habe die Literatur viel anzubieten, denn nicht nur zeige sie, „zu was allem die Sprache fähig ist“, sondern trage auch dazu bei, den Studierenden den Zeitgeist verschiedener Epo ← 9 | 10 → chen mit ihren gesellschaftlichen Trends und Werten besser verständlich zu machen.

Im letzten der drei Überblicksartikel thematisiert Liisa Tiittula in ihrem Plenarvortrag neue Herausforderungen für die translationswissenschaftliche Ausbildung und Forschung in Finnland. Nach der Vorstellung der universitären Einheiten, die für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung zuständig sind, wird das EU-Partnerschaftsprojekt Europäischer Master Übersetzen (EMT), an dem schon die Universitäten Tampere und Turku partizipieren, präsentiert. In einem Unterkapitel wird die aktuelle Lage der TranslatorInnen auf dem Arbeitsmarkt diskutiert, wobei interessante Zahlen für die vorherrschenden Fachgebiete, mit denen sich die Befragten beschäftigen, gegeben werden. Weitere Themen des Beitrags sind u. a. das translatorische Berufsimage, die schnell voranschreitende übersetzungstechnologische Entwicklung, negative Folgen der zunehmenden Auslagerung von Übersetzungsaufträgen als Fernarbeit an freiberufliche, oft weniger qualifizierte Arbeitskräfte sowie die Erweiterung des Berufsspektrums von Translation i. e. S. auf Projektkoordination und Translationsmanagement. Neue Herausforderungen für die Dolmetscherausbildung und die Qualitätskontrolle stellen einerseits die zunehmende Spezialisierung (Kommunal-, Konferenz-, Gerichtsdolmetschen usw.) und andererseits Entwicklung von Software und Übertragung zwischen Geschriebenem und Gesprochenem dar. Last but not least wird auf den Paradigmenwechsel in der translationswissenschaftlichen Forschung und Schwerpunkte der finnischen Translationswissenschaft eingegangen.

Martin Wichmann und Jouni Rostila berichten in ihrem Beitrag über die Podiumsdiskussion zur Lage der deutschen Sprache in Finnland, die im Rahmen der Konferenz veranstaltet wurde. Als Fazit der Diskussion kann festgehalten werden, dass das Deutsche in Finnland als Fremdsprache durchaus noch Überlebenschancen hat, wenn Maßnahmen zu seiner Förderung ergriffen werden.

Unter der Überschrift „Deutsch im Gebrauch“sind in der zweiten Abteilung sieben Beiträge versammelt, die ein breites Spektrum von gesprochenem und geschriebenem Deutsch untersuchen.

Der Block wird eröffnet von dem soziolinguistisch orientierten Plenarvortrag von Eva Neuland über das vielfältig aktuelle Thema „Sprache und Generation“. Einführend erörtert sie neue Forschungsperspektiven im Bereich „Sprache und Lebensalter“, etwa die Sprachbiographie, sowie die relevanten Aspekte des Generationsbegriffs, von denen vor allem die familiale Generation in ihren sprachlichen Implikationen genauer betrachtet wird. Die gesellschaftlichen Dimensionen des Generationsbegriffs werden illustriert anhand der 68er-Generation als einer Generation, die auch Sprachgeschichte schrieb, und der Jugendsprache als Faktor von Sprachwandel. Abschließend wird mit einem Blick auf Generationsstereotype in Sprichwörtern und Redensarten sowie in der Werbung weitere Perspektiven für die Forschung zu „Sprache und Generation“ aufgezeigt. ← 10 | 11 →

Gisela Brünner stellt in ihrem Plenarvortrag „Expertise im Gespräch“ die verschiedenen kommunikativen Anforderungen in der Experten-Laien-Kommunikation (ELK) im Fachhandel vor. Diese ELK vereint aufgrund ihrer Orientierung an ökonomischen Zwecken Merkmale von Verkaufsgesprächen mit den jeweils unterschiedlich hervortretenden Rollen des Experten bzw. Verkäufers und des Laien bzw. Käufers. Die Autorin zeigt, wie sich die dabei auftretenden gekreuzten Asymmetrien (Verkäufer: fachliche Überlegenheit bei sozialer Unterlegenheit; Käufer: fachliche Unterlegenheit bei sozialer Überlegenheit) in der Kommunikation zur Lösung von Interaktionsproblemen in verschiedenen Anpassungsstrategien auswirken.

Auch Nea Auhtolas Beitrag „Quaestio-Abweichungen im Polizeinotruf“ beschäftigt sich mit Problemen der asymmetrischen, in diesem Falle institutionellen, Kommunikation. Anhand verschiedener Beispiele zeigt sie, wie sich der ungleiche Wissensstand zwischen dem Anrufer und dem Mitarbeiter der Notrufzentrale vor allem bei Abweichungen vom routinegemäß erwarteten Muster auswirkt. Während Abweichungen seitens des Anrufers in erster Linie der Versicherung seiner korrekten Interaktion dienen, sucht der Notruf-Mitarbeiter mit ihnen vor allem die Korrektheit, Relevanz oder Eindeutigkeit der Aussagen sicherzustellen.

Der Plenarvortrag von Stephan Stein fragt: „Inwieweit sind Todes- und Traueranzeigen formelhafte Texte?“ Einführend betrachtet er die textstilistischen und textsortenlinguistischen Grundlagen vor allem in Bezug auf die spezifische Formelhaftigkeit in Todes- und Traueranzeigen und führt Beispiele intentionaler (und nicht-intentionaler) Variation der Kommunikationssituation, der Textfunktion, des Inhalts oder des sprachlichen Stils in der untersuchten Textsorte vor. Im Hauptteil nimmt der Verfasser die heutige Praxis der Gestaltung von Todes- und Traueranzeigen in den Blick, die zunehmend von Individualisierung gekennzeichnet ist. Er kommt zu dem Schluss, dass die aufgezeigte Variation Teil eines Textsortenwandels und damit auch Indikator und Mittel eines allgemeineren soziokulturellen Wandels ist.

Einen anderen Typus von Anzeigentexten, private Grußanzeigen, untersucht Andrea Bachmann-Stein in ihrem Beitrag zu „Emotion und Text“. In u. a. Liebes-, Glückwunsch- und Verzeih-mir-Anzeigen zeigt sie die sprachlichen Strategien der Emotionalisierung auf: Neben der Verwendung von Hypokoristika, Diminutivsuffixen, Gefühlswörtern, positiv konnotierten Adjektiven, formelhaften Wendungen etc. tragen auch die materielle Textgestalt und Interpunktion in den Anzeigen in wesentlichem Maße dazu bei, dass dort private Gefühle emotional akzentuiert öffentlich gemacht werden.

Doris Wagners Untersuchung von „Typografische[n] Zeichen als Schnittstelle zwischen Bild und Text in der Printwerbung“ beschäftigt sich ebenfalls mit Textsorten, hier auf mikro- und makrotypografischer Ebene. Unter der Annahme, dass sog. typografische Dispositive uns eine bestimmte Textsorte schon ← 11 | 12 → rein visuell erkennen lassen und unsere Vorerwartungen prägen, führt die Autorin an Beispielen vor, wie die Printwerbung sich diese Mechanismen zunutze macht, um „Anmutungen“ an bestimmte Textsorten zu evozieren.

Die Übersetzungsproblematik im Bereich der Routineformeln bildet den Gegenstand von Anna Ruusilas Beitrag „Petri heil vs. Kireitä siimoja“. Sie stellt die Ergebnisse einer Pilotuntersuchung zur Äquivalenz der Übersetzung von Routineformeln im Text und im Wörterbuch vor und kommt zu dem Schluss, dass eine deutliche Diskrepanz zwischen ihnen zu sehen ist. Für Übersetzer bestehen weiterhin viele Desiderata in Bezug auf die Wörterbuch-Angaben zu Routineformeln.

Vier Beiträge aus den Bereichen Unterrichtsformen (Tandemgespräche), Übungsformen (Übersetzen im Unterricht) und Übungsmaterialien (DaF-Lehrwerke; Literaturrezension im Unterricht) sind in der dritten Abteilung unter „Deutsch im Unterricht“ zusammengefasst.

Sabine Grasz untersucht in ihrem Beitrag das Korrekturverhalten in drei Gruppentandemgesprächen, die zum Ziel haben, die Deutsch- bzw. Finnischkenntnisse der teilnehmenden finnischen und deutschen Muttersprachler zu entwickeln. Es stellt sich heraus, dass Korrekturen insgesamt eher selten vorkommen. Dadurch gehen Möglichkeiten zu lernfördernden Nebensequenzen, die den eigentlichen Kern des Tandemformats als Lernmethode bilden und in denen die Zielsprache thematisiert werden könnte, verloren.

Minna Maijalas Artikel gibt einen historischen Überblick darüber, wie Plurizentrizität, d. h. die Berücksichtigung der sprachlichen und kulturellen Variation des Zielsprachengebiets, in finnischen DaF-Lehrplänen und -Lehrwerken für die gymnasiale Oberstufe in den letzten 30 Jahren zutage getreten ist. Es zeigt sich, dass die untersuchten Lehrwerke sich eng am jeweils vorherrschenden Landeskunde-Ansatz orientieren, wobei jedoch eine faktenorientierte Annäherungswiese konstant geblieben ist und sprachliche Variation eher vernachlässigt wird.

Die Praxis des Übersetzens im Fremdsprachenlernen in der Schule wie im universitären Bereich kommentiert Mikko Kervinen in seinem Beitrag. Dabei betrachtet er die Traditionen der Verwendung von sprachdidaktischen Übersetzungsübungen im finnischen DaF-Unterricht und geht auf die diesbezüglich unterschiedlichen Ansätze und Kritikpunkte der Inlands- und der Auslandsgermanistik ein. Abschließend plädiert er für die Einbeziehung der Ergebnisse der Übersetzungsforschung im Hinblick auf einen modernen Fremdsprachenunterricht mit Übersetzungselementen.

Christian Rink erörtert in seinem Beitrag Anwendungsmöglichkeiten von Literaturrezensionen im finnischen universitären DaF-Unterricht. Neben einem Bericht über praktische Unterrichtserfahrungen werden theoretische Überlegungen zur Textsorte Literaturrezension und zum Anwendungspotenzial fiktionaler ← 12 | 13 → Texte angestellt sowie eine Projektskizze zu einem einschlägigen Forschungsvorhaben vorgestellt.

Die mit „Literatur als Kulturgut“ betitelte letzte Abteilung des Bandes folgt in ihrer Thematik einem chronologischen Ordnungsprinzip. Sie wird durch den Beitrag von Cora Dietl eröffnet, in dem es um die Aufnahme und Umsetzung von Lehrsätzen und Emblemen in der Komödie „Plagium“ (1593) des Theologen und Moraldidaktikers Daniel Cramer geht. Cramers Ruf als Emblematiker gründet sich vor allem auf sein Spätwerk; die Autorin stellt aber unter Beweis, dass schon diese frühe Komödie Cramers von allgemeinen Sentenzen, Proverbien und Lehrsätzen durchsetzt ist, die den Aufbau und die Durchführung des Dramas entscheidend bestimmen.

Christian Niedling stellt eine „Untersuchung zu zyklischen Einbindungen des Sängerwettstreits zwischen Väinämöinen und Joukahainen“ als Teil seines Dissertationsprojekts zu einer Typologie mündlichen heldenepischen Erzählens vor, das einen Vergleich von Nibelungenlied und Kalevala zur Materialgrundlage hat. In den vorliegenden Betrachtungen kommt er zu dem Schluss, die Verbindung einzelner Gesänge zu größeren Einheiten sei bereits im Material bzw. in der Performanz und in den Zielen des Vortragenden angelegt.

Liisa Steinby geht es darum, aufzuzeigen, dass E. T. A. Hoffmanns Roman „Die Elixiere des Teufels“ (1815–1816) nur scheinbar dem Muster der Schauerromane des ausgehenden 18. Jahrhunderts mit einem geschlossenen Plot folgt; vielmehr führe die Art und Weise, wie sich „Mythos, Psychologie und das Unerklärliche“ – so der Haupttitel des Beitrags – von der Oberfläche der Handlung in die Tiefenschicht verschoben haben, zum Zerbröckeln des Plots auf der formalen Ebene. Somit könne man den Roman mit gutem Grund als einen Vorboten des Modernismus des 20. Jahrhunderts betrachten – ein Stellenwert, den man üblicherweise erst dem um einige Jahre später erschienenen Roman Hoffmanns „Lebens-Ansichten des Katers Murr“ zuschreibt.

Unter dem Motto „Jeder ist sich selbst der Fernste“ behandelt der Plenarvortrag von Wolfgang Mieder Friedrich Nietzsches kreativen, oft durch intertextuelle Anspielungen, sprachspielerische Ambivalenz, Ironie und Verfremdung geprägten Gebrauch von „Sprüchwörtern“, d. h. sprichwörtlichen Sentenzen, Aphorismen, Sprüchen und Antisprichwörtern, in „Die fröhliche Wissenschaft“. Es wird u. a. gezeigt, dass diese oft dazu dienen, die Beziehung zwischen der exakten Wissenschaft und der mysteriösen Kunst zu problematisieren. Des Wieteren wird auf Zersplitterung von Sprichwörtern als Stilmittel eingegangen. Einen besonderen Aspekt bildet der Nachweis der Rekurrenz ein und desselben Sprichworts, etwa von „Erkenne dich selbst“, in Nietzsches eigenen Texten, oder das Aufspüren der weit verbreiteten Abwandlungen von Nietzsches „Gott ist tot“-Deklaration in der aphoristischen Literatur und im Volksmund. ← 13 | 14 →

Am Beispiel der Büchnerpreisträgerin 2012 Felicitas Hoppe hinterfragt Stefan Neuhaus in seinem Plenarvortrag die Kriterien für die Vergabe von literarischen Auszeichnungen. Anhand von Rezensionen des autofiktiven Romans „Hoppe“ wird die kontroverse Debatte demonstriert: Je nachdem, ob heteronome oder autonom-ästhetische Bewertungskriterien herangezogen werden, wird der Roman von den Kritikern als „Geniestreich“ oder „artige Häkeldeckchenprosa“ eingeschätzt. Es wird u. a. erörtert, ob qualitätvolle Literatur, die durch ihre Neuartigkeit und Subversivität das Herkömmliche in Frage stellt, gezwungenermaßen mit einer beschränkten Zielgruppe von Kennern verbunden bleiben muss oder ob die Demokratisierung des Kulturbetriebs und die allgemeine Gewöhnung an eine neue Schreibweise es erlauben, aus niveauvoller Literatur neben symbolischem auch ökonomisches Kapital zu schlagen. In Anlehnung an Niklas Luhmanns Konzept von Kunst als „zweckentfremdetem Gebrauch von Wahrnehmungen“ wird gezeigt, welchen Stellenwert einerseits „Gnostiker“, andererseits „Emphatiker“ der Relation zwischen Realität und Fiktionalität in der Literatur allgemein und bei Hoppe im Besonderen beimessen.

Im letzten Beitrag des Bandes präsentiert Helmi-Nelli Körkkö eine erste Vorarbeit für ihr Dissertationsvorhaben, dessen Thema das Ehrengastprojekt Finnlands auf der Frankfurter Buchmesse 2014 ist. In ihrem Zugang verbindet sie zwei Perspektiven: die Erforschung des Kulturtransferprozesses aus rezeptionstheoretischer Sicht und die Buchmarktuntersuchung. Nach einer kurzen Vorstellung des theoretischen Rahmens werden vor allem Aspekte der Vorbereitung Finnlands auf einen möglichst erfolgreichen Auftritt kartiert, die später den Hintergrund für die Analyse des erreichten Widerhalls bilden sollen.

Den Erfolg der Helsinkier Germanistentagung und den vorliegenden Band haben inhaltlich die acht Plenarvortragenden aus vier Ländern sowie die rund 70 Teilnehmenden der Konferenz ermöglicht. Die Tagung hätte jedoch gar nicht stattfinden können ohne die großzügige Unterstützung, die wir für die Organisation, das Rahmenprogramm sowie die vorliegende Publikation erhalten haben. Dafür danken wir dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, der Österreichischen Botschaft, der Emil-Öhmann-Stiftung der Finnischen Akademie der Wissenschaften sowie der Universität Helsinki. An Herrn Peter Hilger geht ein herzlicher Dank für seine Mitarbeit an der Redaktion dieses Bandes.

 

Helsinki, im November 2013

 

Irma Hyvärinen

Ulrike Richter-Vapaatalo

Jouni Rostila

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Zusammenfassung

Die Finnische Germanistentagung 2012 brachte rund 70 FachkollegInnen aus dem ganzen Land nach Helsinki. Im Dialog mit renommierten WissenschaftlerInnen aus dem Ausland thematisierten sie Aktuelles in Forschung und Lehre. Dieser Band enthält die Plenarvorträge und ausgewählte, in einem Referee-Verfahren begutachtete Sektionsbeiträge in vier Blöcken: «Einblicke in die Lage des Deutschen in Finnland», «Deutsch im Gebrauch», «Deutsch im Unterricht» und «Literatur als Kulturgut». Die rege Beteiligung und die Bandbreite der Tagung beweisen, dass es nicht schlecht bestellt ist um die finnische Germanistik, dass es jedoch gemeinsamer Bemühungen bedarf, um die akademische Existenz und den traditionell hohen Standard des Fachbereichs auch weiterhin zu sichern.

Details

Seiten
321
ISBN (PDF)
9783653042382
ISBN (ePUB)
9783653986983
ISBN (MOBI)
9783653986976
ISBN (Hardcover)
9783631651193
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2014 (März)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. 321 S., 20 farb. Abb., 8 s/w Abb., 5 Tab.

Biographische Angaben

Irma Hyvärinen (Band-Herausgeber:in) Ulrike Richter-Vapaatalo (Band-Herausgeber:in) Jouni Rostila (Band-Herausgeber:in)

Irma Hyvärinen, Ulrike Richter-Vapaatalo und Jouni Rostila sind Mitarbeiter der germanistischen Abteilung am Institut für moderne Sprachen der Universität Helsinki. Irma Hyvärinen ist Professorin, Ulrike Richter-Vapaatalo und Jouni Rostila sind Universitätslektoren für Germanische Philologie.

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Titel: Finnische Germanistentagung 2012