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Die europäische Patientenrichtlinie aus vertragszahnärztlicher Perspektive

von Katja Sabine Brauße LL.M. (Autor:in)
Dissertation XIV, 167 Seiten

Zusammenfassung

Der Europäische Gerichtshof hat mit seiner Rechtsprechung den Weg zur zahnärztlichen Behandlung gegen Kostenerstattung im europäischen Ausland geebnet. Jetzt hat der europäische Gesetzgeber die Patientenrichtlinie (2011/24/EU) erlassen, mit der er die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung regelt. Katja Brauße untersucht deren praktische Auswirkungen auf die Vertragszahnärzte. Daneben stellt sie die Frage, inwieweit die Patientenrichtlinie die Ablösung des – für die gesetzliche Krankenversicherung fundamentalen – Sachleistungsprinzips durch die Selbstzahlung des Patienten (ggf. mit späterer Kostenerstattung) begünstigt. Die Autorin widmet sich aber noch einem weiteren entscheidenden Problem. Denn die Richtlinie wirft die Frage nach der Legitimation europäischer gesundheitspolitischer Rechtsetzungskompetenz auf.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhaltsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1. Teil: Einleitung
  • A. Gegenstand und Fragestellung der Untersuchung
  • B. Die Patientenrichtlinie im Überblick
  • I. Einführung
  • II. Anlass der Kodifizierung, Zweck der PRL
  • III. Anwendungsbereich
  • IV. Inhalt
  • 1. Bestimmungen zur Erleichterung des Zugangs zu einer Behandlung im EU-Ausland
  • 2. Bestimmungen zur Kooperation auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung
  • V. Verheißungen der PRL
  • 1. Politische Erwartungen
  • 2. Angemessenheit der Erwartungen der zahnärztlichen Standespolitik
  • a) Verfügbarkeit der zahnmedizinischen Versorgung im Inland
  • b) Der Leistungskatalog der vertragszahnärztlichen Versorgung im europäischen Vergleich
  • aa) Überblick
  • bb) Beispiel Füllungen
  • cc) Beispiel Zahnersatz
  • c) Gegenläufige Faktoren
  • aa) Überblick
  • bb) Attraktivität Osteuropas für zahnärztliche Behandlungen von Patienten aus dem EU-Ausland
  • cc) Dentaltourismus inländischer GKV-Patienten
  • d) Fazit
  • C. Strukturelle Grundzüge des Vertragszahnarztrechts
  • I. Einleitung
  • II. Der Vertragszahnarzt
  • 1. Definition
  • 2. Die Abgrenzung zum Humanmediziner
  • a) Einleitung
  • b) Historischer Exkurs: Separation von der Humanmedizin
  • c) Die Abgrenzung als Ziel und Mittel des aktuellen gesundheitspolitischen Diskurses
  • 3. Freiberufler trotz Sozialstaatsbindung
  • a) Der Vertragszahnarzt als Freiberufler
  • b) Sozialstaatsbindung
  • III. Sachleistung und Kostenerstattung in der vertragszahnärztlichen Versorgung
  • 1. Sachleistungs- und Kostenerstattungssystem
  • 2. Umsetzung in der vertragszahnärztlichen Versorgung
  • a) Überblick: Das vertragszahnärztliche Leistungsspektrum (§ 28 Abs. 2 SGB V)
  • b) Die konservierend-chirurgische Behandlung, Individualprophylaxe und Behandlung von Parodontopathien
  • c) Die kieferorthopädische Behandlung
  • d) Der Festzuschuss zum Zahnersatz
  • aa) Bedeutung der Qualifikation: Gesundheitspolitische Signalwirkung
  • bb) Ausgangslage (§ 55 SGB V)
  • cc) Folgerungen
  • dd) Ergebnis
  • ee) Vorteile des Festzuschusssystems für die Vertragszahnärzte
  • 3. Standespolitische Forderung nach einer Ausweitung der Kostenerstattung
  • IV. Das vertragszahnarztrechtliche Normengefüge
  • 1. Überblick
  • 2. Gesamtverträge, Bundesmantelverträge und einheitlicher Bewertungsmaßstab
  • 3. Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses
  • V. Qualitätssicherung und -förderung
  • VI. Vergütung
  • 1. Ebenen
  • 2. Gesamtvergütung
  • 3. Der Honoraranspruch des einzelnen Vertragszahnarztes
  • 4. Besonderheit der vertragszahnärztlichen Honorierung: Der degressive Punktwert
  • D. Gang der Darstellung
  • 2. Teil: Hintergrund der Kodifikation
  • A. Überblick
  • B. Die Rechtsprechung des EuGH zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung bis zum Kommissionsvorschlag für eine Patientenrichtlinie vom 02.07.2008
  • I. Wegbereiter der Rechtsprechung
  • 1. Einführung
  • 2. Qualifikation medizinischer Behandlungen als Dienstleistungen
  • 3. Einbeziehung des Patienten in den Schutzbereich der Dienstleistungsfreiheit
  • 4. Geltung der Grundfreiheiten für den Bereich der sozialen Sicherheit
  • II. Die Rechtsprechung bis zum 02.07.2008
  • 1. Vorbemerkung
  • 2. Rechtssache Kohll (1998)
  • 3. Rechtssache Decker (1998)
  • 4. Rechtssache Smits- und Peerbooms (2001)
  • a) Sachverhalt
  • b) Anwendung der Kohll-/Decker-Rechtsprechung auf Sachleistungssysteme
  • c) Das Genehmigungserfordernis: Unterscheidung zwischen ambulantem und stationärem Sektor
  • 5. Rechtssache Müller-Fauré und van Riet (2003)
  • 6. Rechtssache Watts (2006)
  • 7. Rechtssache Stamatelaki (2007)
  • III. Folgen der Rechtsprechung
  • 1. Resonanz des Schrifttums – ein Überblick
  • 2. Auswirkungen auf die vertragszahnärztliche Versorgung
  • a) Überblick
  • b) Liberalisierung der inländischen Bedarfsplanung und der Zulassungssperren?
  • c) Einführung der Kostenerstattung als konstitutives Prinzip der GKV?
  • d) Ausländische Konkurrenz für die Vertragszahnärzte
  • e) Fehlende Steuerung ambulanter Leistungen in anderen Mitgliedstaaten
  • 3. Transformation im SGB V
  • C. Versuchte Einbeziehung von Gesundheitsdienstleistungen in die Dienstleistungsrichtlinie
  • I. Regelungen zur Kostenerstattung bei grenzüberschreitender Gesundheitsversorgung
  • II. Geplante Verankerung des Herkunftslandprinzips
  • III. Herausnahme der Gesundheitsdienstleistungen
  • D. Die VO (EG) Nr. 883/2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (Koordinierungsverordnung)
  • I. Die Koordinierungsverordnung als alternativer Regelungsort
  • II. Regelungssystematik
  • III. Die Sachleistungsaushilfe bei Reisen zum Zweck der zahnärztlichen Behandlung
  • IV. Verhältnis zwischen der PRL und der VO (EG) Nr. 883/2004
  • E. Der Richtlinienvorschlag der Kommission vom 02. Juli 2008
  • I. Einführung
  • II. Brisante Bestimmungen
  • III. Rezeption durch die zahnärztlichen Standesorganisationen
  • 1. Einführung
  • 2. Stellung nehmende Organisationen
  • a) Council of European Dentists
  • b) Bundeszahnärztekammer
  • c) Freier Verband deutscher Zahnärzte
  • 3. Kernpunkte des Entwurfs aus zahnärztlich-standespolitischer Perspektive
  • a) Kodifikation der EuGH-Rechtsprechung
  • b) Eingriffe in nationale Kompetenzen und Überregulierungen
  • aa) Europäische Vorgaben zu Qualitäts- und Sicherheitsstandards
  • bb) Europäische Referenznetze
  • cc) Nationale Kontaktstellen
  • c) Abgeleitete Rechtsetzung der Kommission
  • IV. Fazit
  • 3. Teil: Ausgewählte Aspekte der Patientenrichtlinie aus vertragszahnärztlicher Perspektive
  • A. Einleitung
  • B. Kompetenzrechtliche Aspekte
  • I. Rechtsetzungskompetenz des Europäischen Parlaments und des Rates zum Erlass der PRL
  • 1. Einleitung
  • 2. Rechtsgrundlage(n) laut PRL
  • 3. Art. 168 AEUV als Rechtsgrundlage der PRL
  • a) Art. 168 Abs. 1 AEUV
  • b) Art. 168 Abs. 2 AEUV
  • c) Art. 168 Abs. 3 und 6 AEUV
  • d) Art. 168 Abs. 4 AEUV
  • e) Art. 168 Abs. 5 AEUV
  • f) Art. 168 Abs. 7 AEUV
  • g) Ergebnis
  • 4. Art. 114 AEUV als Rechtsgrundlage der PRL
  • a) Einführung
  • b) Anwendbarkeit im Gesundheitswesen
  • c) Binnenmarktbezug
  • d) Zwischenergebnis
  • e) Kompetenzgrenzen
  • aa) Harmonisierungsverbot (Art. 168 Abs. 5 AEUV)
  • bb) Die Kompetenzausübungsgrenze des Art. 168 Abs. 7 AEUV
  • (1) Regelungen, die in die mitgliedstaatliche Verantwortung eingreifen könnten
  • (2) Ausmaß der mitgliedstaatlichen Verantwortung
  • (3) Nationale Standards der Sicherheit und Qualität (Art. 4 Abs. 1 lit. b) PRL)
  • (4) Referenznetzwerke (Art. 12 PRL)
  • (5) Ergebnis
  • II. Befugnis der Kommission zum Erlass von delegierten Rechtsakten (Art. 290 AEUV) und Durchführungsrechtsakten (Art. 291 AEUV) aufgrund der PRL
  • 1. Bedeutung der abgeleiteten Rechtsetzung
  • 2. Delegation der Rechtsetzung
  • 3. Ermächtigung zur Durchführung von Rechtsakten
  • 4. Fazit
  • C. Vorabgenehmigungspflichtige Gesundheitsversorgungen (Art. 8 Abs. 2 PRL)
  • I. Einführung
  • II. Der Regelungsinhalt des Art. 8 Abs. 2 PRL
  • III. Relevanz der Ausnahmetatbestände für die Vertragszahnärzte
  • 1. Krankenhausübernachtungen (Art. 8 Abs. 2 lit. a), i) PRL)
  • 2. Einsatz hoch spezialisierter und kostenintensiver medizinischer Ausrüstung (Art. 8 Abs. 2 lit. a), ii) PRL)
  • a) Einführung
  • b) Die Entscheidung des EuGH vom 5.10.2010 in der Rechtssache C-512/08 (Kommission ./. Frankreich)
  • aa) Inhalt der Entscheidung
  • bb) Stellungnahme
  • c) Relevanz für die vertragszahnärztliche Praxis
  • 3. Besonders riskante Behandlungen (Art. 8 Abs. 2 b) PRL)
  • 4. Bedenklichkeit des Gesundheitsdienstleisters (Art. 8 Abs. 2 lit. c) PRL)
  • a) Inhalt der Regelung
  • b) Fazit
  • c) Kritik
  • 5. Ergebnis
  • IV. Gründe für die Ablehnung der Vorabgenehmigung (Art. 8 Abs. 6 PRL)
  • D. Kostenerstattung (Art. 7 PRL)
  • I. Einführung
  • II. Die Vorbedingung: Eigene Bezahlung
  • III. Die Verankerung des Kostenerstattungsprinzips für die Behandlung im EU-Ausland
  • 1. Regelungsgehalt des Art. 7 PRL
  • 2. Die Einholung eines Heil- und Kostenplans als Voraussetzung des Festzuschusses zum Zahnersatz im EU-Ausland
  • 3. Die Berechnung der Erstattung an den GKV-Patienten
  • a) Vorgabe der PRL (Art. 7 Abs. 6 PRL)
  • b) Das Problem der vertragszahnärztlichen Gesamtvergütungen
  • c) Fazit
  • IV. Ausschluss zwingender Vorgaben für die inländische Versorgung
  • V. Ausblick: Das Phänomen der Inländerdiskriminierung
  • 1. Steuerungsmechanismen für die inländische Versorgung
  • 2. Europarechtliche Beurteilung
  • 3. Verfassungsrechtliche Beurteilung
  • 4. Ergebnis
  • E. Seltene Krankheiten (Artt. 13, 12 Abs. 1 S. 1 und Abs. 2 lit. f), 8 Abs. 4 PRL)
  • I. Definition
  • II. Bedeutung seltener Krankheiten in der zahnärztlichen Behandlung
  • 1. Einführung
  • 2. Vermeidung von Komplikationen
  • 3. Diagnostik seltener Krankheiten
  • 4. Zahnärztliche Therapie
  • III. Regelungen der PRL zu seltenen Krankheiten
  • IV. Fazit
  • F. Europäische Referenznetzwerke (Art. 12 PRL)
  • I. Einführung
  • II. Definition
  • III. Aufgaben (Art. 12 Abs. 2 PRL)
  • IV. Bedeutung für die vertragszahnärztliche Tätigkeit
  • 1. Möglichkeit der Teilnahme für Zahnmediziner
  • 2. Erforschung seltener Krankheiten
  • 3. Therapie seltener Krankheiten
  • 4. Beeinträchtigung der Freiberuflichkeit?
  • G. Einrichtung nationaler Kontaktstellen (Art. 6 PRL)
  • I. Regelungsbedarf und Inhalt der Regelung
  • II. Umsetzung durch § 219d SGB V
  • H. Regelungen zum Zahnarzt-Patienten-Kontakt
  • I. Einführung
  • II. Vorfeld der Behandlung (Art. 4 Abs. 2 lit. b) und Abs. 5, Art. 5 lit. d) PRL)
  • 1. Information des potentiellen Patienten
  • 2. Verfügbarkeit der Patientenakte
  • a) Inhalt der Regelung
  • b) Umsetzungsbedarf
  • aa) Erstellung einer Patientenakte
  • bb) Anspruch auf Erhalt einer Kopie der Patientenakte oder Zugriff per Fernabfrage
  • cc) Schutz der persönlichen Aufzeichnungen des Vertragszahnarztes?
  • 3. Neue zwingende europäische Vorgaben zur Dokumentation?
  • 4. Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung
  • a) Gegenstand des Abschnitts
  • b) Relevanz angemessener Verständigung zwischen Patient und (Zahn)arzt
  • c) Regelung der PRL zur Unterstützung der angemessenen Verständigung
  • d) Fazit und Ausblick
  • III. Die Behandlung selbst (Art. 4 Abs. 1 PRL)
  • 1. Europäisierung der Qualitätsstandards?
  • a) Regelungen der PRL (Artt. 4 Abs. 1 lit. b) PRL, Abs. 2 lit. g) PRL, 10 Abs. 1 PRL)
  • b) Kritik
  • c) Fazit und Ausblick
  • 2. Zulässige Erbringer zahnmedizinischer Gesundheitsdienstleistungen
  • a) Geltung des Arztvorbehaltes?
  • b) Kostentragung für die Inanspruchnahme von Privatzahnärzten?
  • aa) Umstrittene Einbeziehung
  • bb) Die Regelung durch die PRL
  • cc) Stellungnahme
  • c) Fazit
  • IV. Nach der Behandlung
  • 1. Erstellung und Zugriff auf die Patientenakte (Art. 4 Abs. 2 lit. f) PRL, Art. 14 Abs. 2 lit. b) i) PRL)
  • 2. Nachbehandlungsanspruch
  • a) Inhalt der Regelung (Art. 5 lit. c) PRL)
  • b) Umsetzungsbedarf
  • 3. Haftpflichtversicherung (Art. 4 Abs. 2 lit. d) PRL)
  • a) Inhalt der Regelung
  • b) Umsetzungsbedarf
  • 4. Die Vergütung
  • a) Konstellationen
  • b) Vertragszahnärztliche Behandlung von Patienten aus dem EU-Ausland
  • aa) Vergütungsgrundlage (Art. 4 Abs. 4 S. 1 1. Var. PRL)
  • bb) Vorteile der Ausrichtung auf Klientel aus dem EU-Ausland
  • (1) Höhere Vergütung
  • (2) Patientengewinn
  • (3) Freiheit von Restriktionen
  • cc) Ausblick
  • c) Behandlung von GKV-Patienten im EU-Ausland: Anrechnung auf die Gesamtvergütung?
  • 4. Teil: Zusammenfassung

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Literaturverzeichnis

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Details

Seiten
XIV, 167
ISBN (PDF)
9783653058031
ISBN (ePUB)
9783653969405
ISBN (MOBI)
9783653969399
ISBN (Hardcover)
9783631661680
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015 (Mai)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2015. XIV, 167 S.

Biographische Angaben

Katja Sabine Brauße LL.M. (Autor:in)

Katja Brauße studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Caen (Frankreich) und absolvierte ein LL.M.-Studium in Dresden und Exeter (England). Nach verschiedenen juristischen Tätigkeiten im Gesundheitswesen promovierte sie an der Goethe Universität in Frankfurt am Main.

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Titel: Die europäische Patientenrichtlinie aus vertragszahnärztlicher Perspektive