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«Viel Köche versaltzen den Brey» und «Bey viel Hirten wird übel gehütet»

Diachrone Betrachtung der Variantenvielfalt phraseologischer Formen in Werken ab dem 16. Jahrhundert

von Martina Kessler (Autor:in)
©2010 Dissertation XVIII, 502 Seiten

Zusammenfassung

In verschiedenen Werken ab dem 16. Jahrhundert werden bei Sprachforschern von Jckelsamer bis Becker Beispielsammlungen phraseologischer Formen wie Sprichwörter, sprichwörtliche Redensarten, phraseologische Vergleiche, Zwillings- und Drillingsformeln etc. untersucht, um ihre diachrone Entwicklung zu erarbeiten. Hierbei liegt der Schwerpunkt der Analyse auf der Variantenvielfalt und ihren unterschiedlichen Formen. Die Untersuchung bezieht Aspekte wie unikale Komponenten, Alliteration, Reim, feste lexikalische Elemente und auch volkskundliche Elemente wie Brauchtum, Religion, Rechtsprechung etc. mit ein; auch fremdsprachliche Formen werden vergleichend analysiert und die Rolle der zunehmenden Verschriftlichung wird untersucht. Ziel ist die Erarbeitung und Darstellung der diachron durch Verfestigungsprozesse feststellbaren Variantenreduktion.

Details

Seiten
XVIII, 502
Jahr
2010
ISBN (PDF)
9783653000665
ISBN (Paperback)
9783631584583
DOI
10.3726/978-3-653-00066-5
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2011 (März)
Schlagworte
sprichwörtliche Redensarten phraseologische Vergleiche Wellerismen Wetter- und Bauernregeln Sprichwörter
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. XVIII, 502 S., zahlr. Tab.

Biographische Angaben

Martina Kessler (Autor:in)

Martina Dorothee Kessler, 1970 in Stuttgart geboren; Magisterstudium in Linguistik und Anglistik an der Universität Stuttgart; Lehrtätigkeit in Deutsch als Fremdsprache und Englisch; 2008 Abschluss des Promotionsstudiums im Fachbereich Linguistik-Germanistik an der Universität Mannheim; Veröffentlichung zu Älteren und Neueren Theorien zur Wortfeldtheorie.

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Titel: «Viel Köche versaltzen den Brey» und «Bey viel Hirten wird übel gehütet»