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Die rechtliche Behandlung der Erbringung unbestellter Leistungen nach § 241a BGB

von Daniel Walter (Autor:in)
©2009 Dissertation XLIV, 272 Seiten

Zusammenfassung

Die Interpretation des § 241a BGB bereitet aufgrund des Ausschlusses sämtlicher Ansprüche gegen den Verbraucher Probleme. Insbesondere die Vereinbarung der Rechtsfolge mit traditionellen bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen gestaltet sich schwierig. Der Verfasser legt bei der Interpretation der Norm den Fokus auf die Analyse der dem Bürgerlichen Recht fremden Ziele, die mit der Norm verfolgt werden. Diese sind lauterkeitsrechtliche und gemeinschaftsrechtliche Ziele sowie das Ziel des Gesetzgebers, durch die Norm das Verhalten des Unternehmers zu steuern. Zunächst wird untersucht, worin der Inhalt dieser Ziele besteht. Danach werden die Auswirkungen dieser Ziele auf die Interpretation des § 241a BGB dargestellt. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Ziele eine sachgerechte und praktisch handhabbare Auslegung der Norm gestatten und auch nahelegen.

Details

Seiten
XLIV, 272
Jahr
2009
ISBN (PDF)
9783653004632
ISBN (Hardcover)
9783631594872
DOI
10.3726/978-3-653-00463-2
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2011 (Februar)
Schlagworte
Verbraucherschutz Lauterbarkeitsrecht Gemeinschaftsrecht Zivilrecht
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2009. XLIV, 272 S.

Biographische Angaben

Daniel Walter (Autor:in)

Der Autor: Daniel Walter, geboren 1978 in Limburg an der Lahn; 1999-2005 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Marburg und der Universität Aarhus; 2005-2009 Promotionsstudium an der Universität Marburg; 2006-2007 Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dekanat des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Universität Marburg; 2007-2009 Rechtsreferendariat am Landgericht Wuppertal.

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Titel: Die rechtliche Behandlung der Erbringung unbestellter Leistungen nach § 241a BGB