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Wort und Wortarten aus Sicht der gesprochenen Sprache

von Viktória Dabóczi (Autor:in)
Dissertation 250 Seiten

Zusammenfassung

Trotz der langen Tradition und ihrer zentralen Rolle in der Grammatikschreibung gelten Wort und Wortarten als problematische Einheiten. Die Autorin greift die Kategorien umfassend auf und strebt eine Neuperspektivierung der Klassifikationen mit Berücksichtigung der gesprochenen Sprache an. Als Grundlage für dieses Vorhaben ist die Erarbeitung der Basis unentbehrlich. Ausgehend von den Merkmalen der konzeptionellen Mündlichkeit erarbeitet die Autorin die inhaltlichen Merkmale des Wortes aus der Sicht der gesprochenen Sprache und sucht die formale Realisierung zur Inhaltsseite. Sie zeigt, dass vieles, was man mit dem traditionellen Wortbegriff assoziiert, bei diesem Identifikationsprozess ausgeblendet werden muss.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen
  • 1. Einführung
  • 1.1 Zum Wort
  • 1.2 Wortarten – „nützliche Idealisierungen“16 der Grammatikschreibung?
  • 2. Theoretische Rahmen zu ‚Wort’ und ‚Wortarten’ aus der Sicht der gesprochenen Sprache
  • 2.1 Die Nähe-Distanz Theorie
  • 2.2 Die Konstruktionsgrammatik
  • 2.3 Die Grammatikalisierungstheorie32
  • 2.4 Fazit
  • 3. Inhaltliche Überlegungen zum Wort aus der Sicht der gesprochenen Sprache
  • 3.1 Noch einmal: ‚Wort’ traditionell
  • 3.2 Wort und Diskurszeichen
  • 3.3 Wort und Phraseme: mehrgliedrige Wortkandidaten
  • 4. Zur Formseite des Wortes aus der Sicht der gesprochenen Sprache
  • 4.1 Abgrenzungen in formaler Hinsicht
  • 4.2 Zweifelsfälle: Analysen aus formalen (und inhaltlichen) Aspekten
  • 4.2.1 Klitika
  • 4.2.2 Partikelverben und analytische Verbformen
  • 5. Exkurs: Das Wort ontogenetisch
  • 5.1 Zum Status der Kindersprache hinsichtlich der Begriffe ‚Oralität‘ und ‚Literalität‘
  • 5.2 Kindersprache und gesprochene Sprache: Gemeinsamkeiten in der Beschreibung
  • 5.3 Wortidee der Kinder
  • 6. Das Wortgesamtsystem als Grundlage für eine Wortartenklassifikation aus diamedialer Sicht
  • 6.1 Diamediale Perspektive und Begriffliches
  • 6.2 Das Wort als optimale Ausgliederungseinheit
  • 7. Eine mögliche Wortartenklassifikation im Hinblick auf das Wortgesamtsystem – ein Vorschlag
  • 7.1 Grundlagen zu einer Wortartenklassifikation aus diamedialer Sicht
  • 7.2 Adaptation und Erweiterungen im Bereich der Indifferenzwortarten
  • 7.2.1 Wortarten mit charakterisierender/nennender Funktion
  • 7.2.2 Wortarten mit deiktischer Funktion
  • 7.2.3 Wortarten mit operativer Funktion
  • 7.2.4 Partikeln mit operativer und expeditiver/steuernder Funktion
  • 7.3 Neustart im Bereich ‚Wortarten der gesprochenen Sprache‘
  • 7.3.1 Wortartenkandidaten der gesprochenen Sprache: Begriffliches
  • 7.3.2 Wortarten der gesprochenen Sprache: Diskursmarker, Interjektionen, imperativische Bewegungspartikeln
  • 8. Fazit und abschließende Gedanken
  • Bibliographie
  • Internetquellen:

Viktória Dabóczi

Wort und Wortarten aus Sicht der
gesprochenen Sprache

Identifikation von Wort aus Sicht der gesprochenen
Sprache und deren Auswirkung auf die
Wortartenklassifikationen im Deutschen

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Autorenangaben

Viktória Dabóczi studierte Germanistik mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft und Geschichte an der Universität Szeged in Ungarn und promovierte an der Universität Siegen. Nach Lehrtätigkeiten in Szeged und an der Justus-Liebig-Universität in Gießen ist sie Mitarbeiterin am Germanistischen Seminar der Universität Siegen.

Über das Buch

Trotz der langen Tradition und ihrer zentralen Rolle in der Grammatikschreibung gelten Wort und Wortarten als problematische Einheiten. Die Autorin greift die Kategorien umfassend auf und strebt eine Neuperspektivierung der Wortartenklassifikationen mit Berücksichtigung der gesprochenen Sprache an. Als Grundlage für dieses Vorhaben ist die Erarbeitung der Basis unentbehrlich. Ausgehend von den Merkmalen der konzeptionellen Mündlichkeit erarbeitet die Autorin die inhaltlichen Merkmale des Wortes aus der Sicht der gesprochenen Sprache und sucht die formale Realisierung zur Inhaltsseite. Sie zeigt, dass vieles, was man mit dem traditionellen Wortbegriff assoziiert, bei diesem Identifikationsprozess ausgeblendet werden muss.

Zitierfähigkeit des eBooks

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Danksagung

Eine Dissertation bedeutet meistens die erste lange Wegstrecke am Anfang einer wissenschaftlichen Reise. Gewöhnlich ist dieser Weg eine Entwicklungsphase, die sich in der Zeit erstreckt. In meinem Fall war er nicht nur zeitlich, sondern auch in Kilometern messbar. Er begann an der Universität Szeged in Ungarn und endete an der Universität Siegen. In beiden Ländern und an beiden Universitäten haben viele zum Zustandekommen dieser Arbeit beigetragen, ihnen allen gilt mein aufrichtiger Dank:

Ganz besonders möchte ich mich bei meinem Doktorvater, Prof. Dr. Clemens Knobloch bedanken. Ich danke ihm für seine Unterstützung bereits während meiner Studienzeit und der ersten Jahre aus der Ferne und später für die wertvollen persönlichen Gespräche, für seine Anregungen, für sein offenes Ohr und seine verständnisvolle Art. Die gemeinsame Arbeit war eine große Bereicherung für mich.

Ganz herzlich danke ich auch meiner Zweitgutachterin, Prof. Dr. Mathilde Hennig. Sie hat nicht nur das Zweitgutachten übernommen, sondern ihr verdanke ich die Begeisterung für die Sprachwissenschaft sowie viele Entwicklungsschritte während unserer gemeinsamen Zeit in Szeged, als ich ihre Studentin war, und durch den jahrelangen Austausch danach.

Großer Dank gebührt ebenso meinen Kollegen in Szeged und Siegen, die mich durch Ideen und Anregungen, aber wenn es nötig war, auch durch aufbauende Gespräche unterstützt haben. Besonders hervorheben möchte ich Prof. Dr. Péter Bassola, von dem ich als Studentin und während unserer gemeinsamen Arbeit viel gelernt habe. Ich bin für seine Unterstützung in Szeged dankbar. Ferner danke ich herzlich Carolin Baumann für ihr offenes Ohr und viele inspirierende Gespräche in unserer Doktorandenzeit sowie für passende Ablenkungen wissenschaftlicher und nicht wissenschaftlicher Art. Herzlich danke ich auch Eva-Maria Grottschreiber für das Korrekturlesen des Manuskripts.

Zuletzt danke ich meiner Familie und meinen Freunden dafür, dass sie immer für mich da waren, mich unterstützt oder passend abgelenkt haben, wenn es nötig war. Besonders die musikalische Ablenkung in meinen Chören hat mir und der Arbeit gut getan.

Schließlich möchte ich ganz besonders meinen Eltern und meinem Mann danken. Meinen Eltern danke ich dafür, dass sie mich durch ihren Zuspruch und ihr verständnisvolles Zuhören von Anfang an in jeder Situation auch aus der Ferne←7 | 8→ unterstützt und ermuntert haben. Durch ihre liebevolle und manchmal praktische Unterstützung haben sie maßgeblich zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen.

Meinem Mann danke ich dafür, dass er jeden Tag für mich da war und mich auch in angespannter Laune ertragen hat. Er hat mir nicht nur einen großen Rückhalt geboten, sondern hat mich so manches Mal durch verständnisvolles Zuhören, durch pragmatisches Wegweisen oder auch einfach durch seine humorvolle Art unterstützt. Ohne ihn wäre meine Promotion nicht möglich gewesen. Ihm widme ich diese Arbeit.

Siegen, im November 2016←8 | 9→

Details

Seiten
250
ISBN (PDF)
9783631717110
ISBN (ePUB)
9783631717127
ISBN (MOBI)
9783631717134
ISBN (Hardcover)
9783631716564
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2017 (Januar)
Schlagworte
Grammatikschreibung Konzeptionelle Mündlichkeit Pragmatisierung Grammatikalisierung Nicht-Kompositionalität Spracherwerb
Erschienen
Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2017. 250 S., 12 Abb., 9 Tab.

Biographische Angaben

Viktória Dabóczi (Autor:in)

Viktória Dabóczi studierte Germanistik mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft und Geschichte an der Universität Szeged in Ungarn und promovierte an der Universität Siegen. Nach Lehrtätigkeiten in Szeged und an der Justus-Liebig-Universität in Gießen ist sie Mitarbeiterin am Germanistischen Seminar der Universität Siegen.

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