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Heine und die Slaven. Die gesamtslavische Rezeption der Werke Heinrich Heines von den Anfängen bis zur Gegenwart

Teil II (CD): Übersetzungen von Werken Heinrich Heines in slavische Sprachen.

von Peter Drews (Autor:in)
Monographie 377 Seiten
Reihe: Slavistische Beiträge, Band 492

Zusammenfassung

Heine ist mit Abstand der neben Goethe am häufigsten in slavische Sprachen übersetzte deutsche Dichter. Die Studie behandelt seine Beziehungen zu den slavischen Kulturen ebenso wie seine gesamte Rezeption in allen slavischen Literaturen von ca. 1830 bis in die Gegenwart. Sie verdeutlicht seine zuweilen kontroverse, doch letztlich weitestgehend positive Aufnahme, wobei man ihn anfangs als eher unpolitischen Liebeslyriker des Weltschmerzes begriff, gerade im 20. Jahrhundert aber zunehmend auch als engagierten Vertreter der Idee einer geistigen wie gesellschaftlichen Emanzipation des Individuums. In der Zeit des Stalinismus erschien er gar zeitweilig als namhafter Wegbereiter des Sozialismus, dessen wesentliche Dichtungen gleichsam unter dem Einfluss von Karl Marx entstanden seien, ehe man nach der politischen Wende um 1990 endgültig wieder zum Bild des weitgehend unpolitischen Dichters zurückkehrte. Die Untersuchung ergänzt eine umfangreiche Bibliographie selbständig wie unselbständig erschienener slavischer Übersetzungen seiner Werke von den Anfängen bis zur Gegenwart mit über 10.000 Einzeltiteln (auf CD).

Details

Seiten
377
ISBN (PDF)
9783866883826
ISBN (Paperback)
9783866883819
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013 (Januar)
Schlagworte
slavische Sprache slavische Kulturen Sozialismus Literaturwissenschaft Slavische Sprachwissenschaft
Erschienen
München, Berlin, Washington D.C., 2013. 377 S. mit Register und CD-Rom.

Biographische Angaben

Peter Drews (Autor:in)

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Titel: Heine und die Slaven. Die gesamtslavische Rezeption der Werke Heinrich Heines von den Anfängen bis zur Gegenwart