Lade Inhalt...

Komparative Ästhetik(en)

von Ernest W.B. Hess-Lüttich (Band-Herausgeber:in) Meher Bhoot (Band-Herausgeber:in) Vibha Surana (Band-Herausgeber:in)
Konferenzband 390 Seiten

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Herausgeberangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Zum Geleit
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Komparative Ästhetik(en). Ein Bericht zur Einführung (Ernest W.B. Hess-Lüttich)
  • I Keynotes: Das Panorama der komparativen Ästhetik Ästhetik – Interkulturalität – Intermedialität
  • Ästhetik des Elementaren. Deutscher Expressionismus und englischer Imagismus (Helmut Koopmann)
  • Ästhetik(en) im Kontext von Ökosophie und Technologie. Reflexionen aus interkultureller Perspektive (Annakutty V. K. Findeis)
  • Bild und Sprache: Kunst-Werke als Texte. Über die wechselseitige Inspiration ästhetischer Semiosen (Ernest W.B. Hess-Lüttich / Daniel H. Rellstab)
  • II Ästhetik + Theorie Philosophische Grundlagen, theoretische Ansätze, historische Konzepte
  • Cusanus' Erkenntnismodell als Denkfigur für komparative Ästhetiken (Stephan Mühr)
  • Deutsche Romantik, Sozialdarwinismus und "der Mensch der Vorzeit". Der Fall des Sprachforschers Wilhelm Bleek (Gunther Pakendorf)
  • Ästhetische Intensität (Oliver Baron)
  • Ästhetik des Traumas (und des Erhabenen) (Manfred Weinberg)
  • Staunen. Zu einem Affekt- und Wahrnehmungsmodus (nicht nur) im Feld der komparativen Ästhetik (Dieter Heimböckel)
  • III Ästhetik + Literatur Similarität und Differenz. Anlässe zum Vergleich
  • Emotional turn zwischen Ästhetisierung und Ethisierung. Konrad Flecks Versroman Flore und Blanscheflur und die arabische Qasside ʿAfrāʾ des ‘Urwa ibn Hizām – eine komparatistische Studie (Dina Aboul Fotouh Hussein Salama)
  • "…und genießen dann in vollen Zügen das orientalische Leben":. Zur Ästhetik des Reisens am Beispiel von Meyers Reisebücher Ägypten von 1909 (Joachim Warmbold)
  • Wirbel und Spirale: Ästhetiken des Möglichen. Hugo von Hofmannsthals Ein Brief und Gustav Sacks Paralyse (Roxanne Phillips)
  • Aspekte des genetischen und typologischen Werkvergleichs. Grass' Die Blechtrommel und Rushdies Midnight’s Children (Claudia Mueller-Greene)
  • Der Dritte Ort als erzähltechnische Grenzexistenz. Dieter Kühns Roman Beethoven und der schwarze Geiger (Heba Elakkad)
  • Dekonstruierte, hyperreale Geschichte(n) und postmoderne Ästhetik. Christian Krachts Imperium und Timur Vermes' Er ist wieder da (Shrikant Arun Pathak)
  • Weibliche Ästhetik. Feministisches Schreiben bei Helga Schubert und Sarah Joseph (S. Santha Kumari)
  • Mit Sprache über Sprache hinausgehen. Zum Sprachverständnis bei Wisława Szymborska und Ilma Rakusa (Silke Pasewalck)
  • Die Polyfunktionalität enigmatischer Ästhetik. Eine komparative Analyse deutscher und russischer Worträtsel (Alexander Polikarpov)
  • IV Ästhetik + Medien Intermediale Korrespondenzen. Kunst, Literatur, Theater, Film, Photographie, Weblog
  • Von einer Ästhetik des Hässlichen zu einer Ethik des Ähnlichen. Prostituierte in Kunst, Literatur und Film (Christiane Schönfeld)
  • Komparative Filmästhetik. Die Drehbucharbeit von Willy Haas im indischen Exil (Jyoti Sabharwal)
  • Till Eulenspiegel im interkulturell-intermedialen Dialog. Eine Filmerzählung (Christa Wolf) und ein Theaterstück (Yoko Tawada) (Carola Hilmes)
  • 'Lehrer-Filme' und ihre ästhetischen Konstanten. Zur Produktion und Zirkulation von Figurenstereotypen in Peter Weirs Dead Poets Society und Aditya Chopras Mohabbatein (Stellan Pantléon)
  • Von Q & A zu Slumdog Millionaire. Ästhetik des Intermedialen oder Neokolonialen? (Neeti Badwe)
  • "… a typical case of Middle Eastern patriarchal tradition …". Zur Problematik der Darstellung von Morden im Namen der Ehre in Elif Shafaks Roman Honour und in Feo Aladags Film Die Fremde (Withold Bonner)
  • Ästhetik des Hässlichen?. Eine Photo-Ausstellung in interkultureller Absicht (Amruta Kulkarni / Vaishali Dabke / Gauri Brahme)
  • Zur Ästhetik kultureller Fremderfahrung. Sprachliche und visuelle (Re-)Konstruktionen in Auslandsweblogs deutscher Freiwilliger in Subsahara-Afrika (Gerd Ulrich Bauer)
  • Anschriften der Autoren
  • Reihenübersicht

Ernest W.B. Hess-Lüttich / Meher Bhoot / Vibha Surana (Hrsg.)

Komparative Ästhetik(en)

Redaktion:
Julia Ingold (Kiel/Fürth),
Ernest W.B. Hess-Lüttich (Berlin/Kapstadt)

image

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation

in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Gedruckt mit großzügiger Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

ISSN 0945–9588

ISBN 978–3-631-74429-1 (Print)

E-ISBN 978–3-631-76778-8 (E-Book)

E-ISBN 978–3-631-76779-5 (EPUB)

E-ISBN 978–3-631-76780-1 (MOBI) DOI 10.3726/b14678

© Peter Lang GmbH

Internationaler Verlag der Wissenschaften

Berlin 2018

Alle Rechte vorbehalten.

Peter Lang – Berlin ∙ Bern ∙ Bruxelles ∙ New York ∙ Oxford ∙ Warszawa ∙ Wien

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Diese Publikation wurde begutachtet.

www.peterlang.com

Herausgeberangaben

Ernest W.B. Hess-LŸttich, Univ.-Prof. em. (Germanistik Bern), Prof. h.c. (Linguistik TU Berlin), Dr. Dr. Dr. h.c, Hon.Prof. (-2017) Stellenbosch University b.Kapstadt, Gast-Prof. MHB Fontane.

Meher Bhoot, Prof. Dr., Assoc. Prof. at Department of German, University of Mumbai, India.

Vibha Surana, Prof. Dr., Head of the Department of German, University of Mumbai, India.

Über das Buch

Ästhetik ist nicht nur ein Teilbereich der Philosophie, sondern auch integraler Bestandteil der Produktion, Inszenierung, Rezeption und Funktion von Spra-che, Literatur und Medien. In den Kulturwissenschaften befasst sich Ästhetik längst nicht mehr nur mit der Philosophie der Kunst und der Theorie des Schönen, sondern wird auch als ubiquitäres Alltagsphänomen untersucht. Germanisten haben den Paradigmenwandel mit ihren Schriften zur Ästhetik nach der Postmoderne kontinuierlich begleitet. Die interkulturelle Germanistik entwickelt sich in der fruchtbaren Berührung mit solchen Ansätzen in den Kulturwissenschaften fort: Komparatistische Studien widmen sich den Beziehungen zwischen den Künsten (wie Literatur, Malerei, Bildhauerei, Musik, Film, Fernsehen, Photographie) oder zwischen Gattungen wie Drama, Prosa, Lyrik, Oper, Tanz, TV-Formaten, Weblogs), zwischen 'alten' und 'neuen' Medien (Buch und Hörbuch, Literatur und Film, Roman und Drehbuch, Fantasy Genres oder Computer Games). Der ästhetische Erkenntnisgewinn lässt sich aus komparatistischer Perspektive noch erweitern, wenn germanistische Ansätze außerhalb Mitteleuropas, wie sie mittlerweile in Afrika, Amerika, Asien und Australien Kontur gewinnen, ebenfalls in Betracht gezogen werden und wenn deren Vielfalt in der Betrachtung und Analyse künstlerischen Schaffens in Sprache, Literatur und Medien dazu in Bezug gesetzt wird mit dem Ziel der Entwicklung neuer Wahrnehmungen, Sehweisen, Fragestellungen im Bezirk 'Komparativer Ästhetik'.

Zitierfähigkeit des eBooks

Diese Ausgabe des eBooks ist zitierfähig. Dazu wurden der Beginn und das Ende einer Seite gekennzeichnet. Sollte eine neue Seite genau in einem Wort beginnen, erfolgt diese Kennzeichnung auch exakt an dieser Stelle, so dass ein Wort durch diese Darstellung getrennt sein kann.

Zum Geleit

image

Im Rahmen der Buchreihe Cross Cultural Communication, in der seit 1994 zahlreiche Untersuchungen zu Forschungsthemen interkultureller Verständigung erschienen sind, wird hier nun ein weiterer gewichtiger Band vorgelegt, der aus einer Tagung der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik (GiG) heraus entstanden ist. Damit liegen in der sub-series allein der GiG-Publikationen nunmehr 22 Bände vor; davon sind sieben in den Jahren seit der Gründung der GiG während der Präsidentschaften meiner Vorgänger Alois Wierlacher (1984–1994) und Ulrich Müller (1994–2006) andernorts erschienen, die weiteren 15 Bände dann in dieser Reihe, in deren Rahmen sie die fachliche Entwicklung dieser internationalen Vereinigung interkulturell interessierter und motivierter Germanistinnen und Germanisten in der Dekade zwischen 2006 und 2016 spiegeln. Der vorliegende 22. Band versammelt ausgewählte Beiträge eines Kongresses, der in der indischen Metropole Mumbai (früher Bombay) stattfand und der dem Thema "Komparative Ästhetik(en)" gewidmet war (s. Vorwort).

Er setzt zugleich einen Schlussstein in zweifacher Hinsicht, denn mit der planmäßigen Übergabe der GiG-Präsidentschaft in jüngere Hände findet diese traditionell in gedruckter Form erscheinende Publikationsreihe im Verlag Peter Lang insofern ihren vorgesehenen Abschluss, als das neue Präsidium auch neue (z.T. elektronische) Foren wissenschaftlicher Kommunikation (online bzw. print-←5 | 6→on-demand) zu nutzen sucht. Zum zweiten endet damit meine editorische Hauptverantwortung als nunmehr ehemaliger GiG-Präsident für die Publikationen der Gesellschaft, eine Verantwortung, die ich stets gern mit jenen Kolleginnen und Kollegen aus allen Kontinenten geteilt habe, die ich für die Ausrichtung und Durchführung alljährlicher Tagungen gewinnen konnte. Es sei hier nicht verhehlt, dass ich dies, so gern ich diese Verantwortung im ständigen kollegialen Austausch getragen habe, auch als Erleichterung empfinde. Denn in nicht nur politisch, sondern auch wissenschaftspolitisch schwierigen Zeiten, in denen unsere Fächer vor allem in den Geistes-, Human- und Kulturwissenschaften im Zeichen neoliberal durchökonomisierter Hochschulen und Universitäten einem progredienten Rechtfertigungsdruck unter Utilitaritätsgesichtspunkten unterworfen werden, wurde auch die Einwerbung von Drittmitteln zur Ermöglichung der Drucklegung und des für die Mitglieder kostenfreien Versands all dieser Bände zu einer zunehmend anspruchsvollen Herausforderung.

Umso mehr ist an dieser Stelle dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (dem DAAD) zu danken, der das Erscheinen und den Versand aller 22 Bände, auch des jetzt hier vorgelegten, mit einem namhaften Zuschuss unterstützt hat. Damit verbunden ist der Dank für mehr als eine Dekade guter Zusammenarbeit, zunächst mit Dr. Werner Roggausch, nach dessen Pensionierung dann mit Dr. Ursula Paintner und Susanne Lüdtke, die gemeinsam mit den je verantwortlichen DAAD-Lektoren an den Universitäten, an denen die Tagungen stattfanden, die Arbeit der GiG mit wachem Interesse und unermüdlicher Hilfsbereitschaft begleitet haben. Sie haben wesentlich zur lückenlosen Dokumentation der Tagungen seit 2006 beigetragen (s. die Liste der GiG-Publikationen im Rahmen der Buchreihe Cross-Cultural Communication am Schluss dieses Bandes).

Gedankt sei aber auch den indischen Kolleginnen Meher Bhoot und Vibha Surana, die anlässlich des Jubiläums der indischen Germanistik einen erfolgreichen Kongress ausgerichtet haben, über den der den Beiträgen vorangestellte Bericht kurz informiert, sowie den beiden Redakteurinnen Julia Ingold & Katharina Burkhardt (seinerzeit Mumbai), die alle zur Veröffentlichung angenommenen Manuskripte für die Endredaktion in vorbildlicher Weise vorbereitet haben. Dass nach ihrer Übermittlung der Dateien aus Mumbai dann doch noch einige Zeit ins Land ging, ehe wir hier nun endlich den fertigen Band präsentieren können, ist zum Teil mit den – wie immer in der internationalen Germanistik mit all ihren unterschiedlichen Standards und Zitierkonventionen – aufwendigen redaktionellen Überarbeitungen zu erklären. Mancher Autorin, manchem Autor mögen die redaktionellen Eingriffe zuweilen beherzt, ja robust erscheinen, aber er oder sie dürfen stets sicher sein, dass alle Veränderungen, auch Kürzungen,←6 | 7→ stets im Geiste der doppelten, kollegialen und professionellen, Loyalität ihr und ihm gegenüber, aber auch im Interesse des Faches und damit auch in ihrem vorgenommen wurden.

Zum andern ist die Verzögerung neben allzu vielen anderweitigen Pflichten des federführenden Herausgebers in Berlin aber auch allerlei unvorhergesehenen äußeren Umständen geschuldet, für die dieser jedoch die alleinige Verantwortung übernimmt. Am Ende konnten jedoch alle Hürden genommen und ein abgerundeter Band zum Thema "Komparative Ästhetik(en)" vorgelegt werden, dem über den wachsenden Kreis der GiG-Mitglieder hinaus viele Leser zu wünschen sind, denen in Zeiten zunehmenden Nationalismus und Isolationismus an kosmopolitisch inspirierendem Austausch, an wechselseitig interessiertem Respekt, an neue Erkenntnisse vermittelndem Vergleich, an internationaler Kooperation im weltweiten Netzwerk der Wissenschaft allgemein und besonders der Germanistik, an jener gemeinsam geteilten Neugier an deutscher Sprache und Literatur gelegen ist, die politische, ideologische, religiöse, epistemologische oder methodologische Grenzen oder Grenzziehungen zu überwinden vermag.

Bern / Berlin / Kapstadt, im Herbst 2016 und im Frühjahr 2018

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Ernest W. B. Hess-Lüttich←7 | 8→ ←8 | 9→

Vorwort

Die Beiträge zu diesem Buch sind aus einem Kongress der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik in Mumbai (Bombay) hervorgegangen. Sie stellen eine thematische Auswahl aus den später zur Veröffentlichung eingereichten und nach einem peer-review-Verfahren angenommenen Aufsätzen dar, aber keine vollständige Dokumentation der Tagung, deshalb ist ihnen ein kurzer Bericht vorangestellt, der einen Eindruck vom Verlauf dieser Konferenz vermitteln soll, die dem Rahmenthema "Komparative Ästhetik(en)" gewidmet war. Ästhetik ist bekanntlich nicht nur ein Teilbereich der Philosophie, sondern auch integraler Bestandteil der Produktion, Inszenierung, Rezeption und Funktion von Sprache, Literatur und Medien. In den Kulturwissenschaften befasst sich Ästhetik längst nicht mehr nur mit der Philosophie der Kunst und der Theorie des Schönen, sondern wird auch als ubiquitäres Alltagsphänomen untersucht. Germanisten haben den Paradigmenwandel mit ihren Schriften zur Ästhetik nach der Postmoderne kontinuierlich begleitet. Die interkulturelle Germanistik entwickelt sich in der fruchtbaren Berührung mit solchen Ansätzen in den Kulturwissenschaften fort: Komparatistische Studien widmen sich den Beziehungen zwischen den Künsten wie Literatur, Malerei, Bildhauerei, Musik, Film oder zwischen Gattungen wie Drama, Prosa, Lyrik, Oper, Fernseh- und Computerspiel, zwischen 'alten' und 'neuen' Medien (Buch und Hörbuch, Literatur und Film, Roman und Drehbuch, Fantasy Genres oder Computer Games). Der ästhetische Erkenntnisgewinn lässt sich aus komparatistischer Perspektive noch erweitern, wenn germanistische Ansätze außerhalb Mitteleuropas, wie sie mittlerweile in Afrika, Amerika, Asien und Australien Kontur gewinnen, ebenfalls in Betracht gezogen werden und wenn deren Vielfalt in der Betrachtung und Analyse künstlerischen Schaffens in Sprache, Literatur und Medien dazu in Bezug gesetzt wird mit dem Ziel der Entwicklung neuer Wahrnehmungen, Sehweisen, Fragestellungen im Bezirk 'Komparativer Ästhetik'.

Die Beiträge sind vier Kapiteln zugeordnet: auf die drei Plenarvorträge, die das Panorama der komparativen Ästhetik eröffnen (Kap. 1), folgen Aufsätze zu ihren philosophischen Grundlagen, theoretischen Ansätzen und historischen Konzepten (Kap. 2); im Zentrum stehen Fallstudien komparativer Ästhetik zu literarischen Texten vom Mittelalter bis zur Postmoderne (Kap. 3); schließlich rundet ein ebenso umfangreiches Kapitel zu intermedialen Korrespondenzen←9 | 10→ den Band ab, das sich Beispielen unterschiedlicher Medientextsorten von der Kunst über Literatur und Theater bis zu Film, Photographie und Weblog widmet (Kap. 5).

Berlin / Kapstadt / Mumbai, im Oktober 2017 / März 2018

Meher Bhoot, Ernest W.B. Hess-Lüttich, Vibha Surana←10 | 11→

Inhaltsverzeichnis

Komparative Ästhetik(en). Ein Bericht zur Einführung

I Keynotes: Das Panorama der komparativen

Ästhetik Ästhetik – Interkulturalität – Intermedialität

Ästhetik des Elementaren. Deutscher Expressionismus und englischer Imagismus

Ästhetik(en) im Kontext von Ökosophie und Technologie. Reflexionen aus interkultureller Perspektive

Bild und Sprache: Kunst-Werke als Texte. Über die wechselseitige Inspiration ästhetischer Semiosen

II Ästhetik + Theorie

Philosophische Grundlagen, theoretische Ansätze, historische Konzepte

Cusanus' Erkenntnismodell als Denkfigur für komparative Ästhetiken

Deutsche Romantik, Sozialdarwinismus und "der Mensch der Vorzeit". Der Fall des Sprachforschers Wilhelm Bleek

Ästhetische Intensität

Ästhetik des Traumas (und des Erhabenen)←11 | 12→

Staunen. Zu einem Affekt- und Wahrnehmungsmodus (nicht nur) im Feld der komparativen Ästhetik

III Ästhetik + Literatur

Similarität und Differenz. Anlässe zum Vergleich

Emotional turn zwischen Ästhetisierung und Ethisierung. Konrad Flecks Versroman Flore und Blanscheflur und die arabische Qasside ʿAfrāʾ des ‘Urwa ibn Hizām – eine komparatistische Studie

"…und genießen dann in vollen Zügen das orientalische Leben": Zur Ästhetik des Reisens am Beispiel von Meyers Reisebücher Ägypten von 1909

Wirbel und Spirale: Ästhetiken des Möglichen.

Zusammenfassung

Dieses Buch zu Komparatistischen Studien im Bezirk von Ästhetik, Text- und Kulturwissenschaften widmet sich im Rahmen der interkulturellen Germanistik den Beziehungen nicht nur zwischen Literaturen, sondern auch zwischen anderen Künsten (Malerei, Bildhauerei, Musik, Film, TV) oder zwischen Gattungen (Drama, Prosa, Lyrik, Oper, Tanz, TV-Formate, Blogs), zwischen ‚alten‘ und ‚neuen‘ Medien (Buch/Hörbuch, Literatur/Film, Roman/Drehbuch, Fantasy Genres/Computer Games). Der ästhetische Erkenntnisgewinn lässt sich aus komparatistischer Perspektive noch erweitern, wenn germanistische Ansätze in Afrika, Amerika, Asien, Australien zur Analyse künstlerischen Schaffens in Sprache, Literatur, Medien in Bezug gesetzt werden mit dem Ziel der Entwicklung einer Pluralität von Perspektiven auf Gegenstände ‚Komparativer Ästhetik(en)‘.

Details

Seiten
390
ISBN (PDF)
9783631767788
ISBN (ePUB)
9783631767795
ISBN (MOBI)
9783631767801
ISBN (Hardcover)
9783631744291
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2019 (Februar)
Schlagworte
Interkulturelle Germanistik Literatur Medien Komparatistik Ästhetik
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2018. 387 S., 24 s/w Abb.

Biographische Angaben

Ernest W.B. Hess-Lüttich (Band-Herausgeber:in) Meher Bhoot (Band-Herausgeber:in) Vibha Surana (Band-Herausgeber:in)

Ernest W.B. Hess-Lüttich, Univ.-Prof. em. (Germanistik Bern), Prof. h.c. (Linguistik TU Berlin), Dr. Dr. Dr. h.c, Hon.Prof. (-2017) Stellenbosch University b. Kapstadt, Gast-Prof. MHB Fontane Meher Bhoot, Prof. Dr., Assoc. Prof. at Department of German, University of Mumbai, India Vibha Surana, Prof. Dr., Head of the Department of German, University of Mumbai, India.

Zurück

Titel: Komparative Ästhetik(en)