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Französische Immobilien verwaltende Gesellschaften mit deutschem Gesellschafter unter besonderer Berücksichtigung des deutsch-französischen Abkommensrechts

von Anna Lena Weis (Autor:in)
Dissertation 224 Seiten

Zusammenfassung

Die deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommen enthalten zur Vermeidung der Doppelbesteuerung Spezialvorschriften für Immobiliengesellschaften. Im Jahr 2015 wurde mit Art. 7 Abs. 4 eine Vorschrift zu Beteiligungsveräußerungen neu eingeführt. Dies bietet den Anlass für eine zusammenhängende Darstellung der bestehenden Abkommensvorschriften zu Immobiliengesellschaften in Einkommensteuer, Vermögensteuer und Erbschaftsteuer. Die Autorin erläutert hierzu anhand von Grundfällen die Besteuerung in Deutschland und Frankreich bei deutscher Beteiligung an Immobiliengesellschaften mit französischem Immobilienbesitz und veranschaulicht in diesem Kontext das Zusammenspiel zwischen nationaler Besteuerung und Abkommensrecht.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Herausgeberangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • Erster Teil: Die Beteiligung des deutschen Gesellschafters – Besteuerung von Erwirtschaftung und Bestand in Einkommen- und Vermögensteuer in Deutschland und Frankreich
  • A. Überblick über das französische Steuerrecht
  • I. Rechtsquellen
  • II. Grundlagen der französischen Einkommensteuer
  • 1. Persönliche Steuerpflicht
  • 2. Sachliche Steuerpflicht
  • 3. Ermittlung der Einkommensteuer
  • III. Die Besteuerung französischer Gesellschaften
  • 1. Kapitalgesellschaften
  • a) Körperschaftsteuerpflichtige Gesellschaften
  • b) Société d’investissement immobilière côtée (SIIC)
  • 2. Personengesellschaften
  • 3. Société de copropriété nach Art. 1655 ter CGI
  • IV. Überblick über die Vermögensteuer
  • B. Beteiligung des deutschen Gesellschafters an einer Kapitalgesellschaft
  • I. Grundfall
  • II. Besteuerung laufender Einkünfte beim Gesellschafter (Dividenden)
  • 1. Besteuerung in Deutschland
  • 2. Besteuerung in Frankreich
  • a) Dividenden der Gesellschaften mit Sitz in Deutschland und dem Drittstaat
  • b) Dividenden der Gesellschaft mit Sitz in Frankreich
  • c) Ergebnis
  • 3. Anwendung des DBA
  • a) Einführung
  • b) Dividenden der Gesellschaft mit Sitz in Deutschland
  • c) Dividenden der Gesellschaft mit Sitz im Drittstaat
  • d) Dividenden der Gesellschaft mit Sitz in Frankreich
  • 1) Körperschaftsteuerpflichtige Gesellschaft
  • 2) Société de copropriété
  • 3) Société d’investissement immobilière côtée
  • e) Ergebnis
  • III. Besteuerung der Beteiligungsveräußerung
  • 1. Besteuerung in Deutschland
  • 2. Besteuerung in Frankreich
  • a) Prüfung des Steuerabzugs nach Art. 244 bis A CGI
  • 1) Vorliegen inländischer Einkünfte gem. Art. 164 B I. CGI
  • 2) Anwendung des Art. 244 bis A CGI
  • b) Zuschläge zur Einkommensteuer
  • c) Zusätzliche Steuer nach Art. 1609 nonies G CGI
  • d) Ergebnis
  • 3. Anwendung des DBA
  • a) Persönliche und sachliche Abkommensberechtigung
  • b) Rechtslage vor Inkrafttreten des Zusatzabkommens 2015
  • c) Neueinführung des Art. 7 Abs. 4 DBA Deutschland-Frankreich
  • 1) Veräußerung
  • 2) Betroffene Anteile
  • 3) Berechnung der Immobilienquote
  • (a) Unbewegliches Vermögen
  • (b) Berechnungszeitpunkt
  • (c) Berechnungsgrößen und Bewertungsmaßstab
  • 4) Zwischenergebnis
  • d) Ergebnis
  • 4. Entstrickung aufgrund § 6 AStG
  • IV. Französische Vermögensteuerpflicht
  • 1. Besteuerung in Frankreich
  • 2. Anwendung des DBA
  • 3. Ergebnis
  • C. Beteiligung des deutschen Gesellschafters an einer Personengesellschaft
  • I. Grundfall
  • II. Besteuerung laufender Einkünfte beim Gesellschafter
  • 1. Besteuerung in Deutschland
  • a) Vermietung und Verpachtung
  • b) Veräußerung der Immobilien
  • 2. Besteuerung in Frankreich
  • a) Vermietung und Verpachtung
  • b) Veräußerung der Immobilien
  • c) Ergebnis
  • 3. Anwendung des DBA
  • a) Anwendung aus deutscher Sicht
  • b) Anwendung aus französischer Sicht
  • 1) Personengesellschaft mit Sitz in Frankreich
  • 2) Personengesellschaft mit Sitz in Deutschland
  • 3) Personengesellschaft mit Sitz im Drittstaat
  • c) Ergebnis
  • III. Besteuerung der Beteiligungsveräußerung
  • 1. Besteuerung in Deutschland
  • 2. Besteuerung in Frankreich
  • a) Steuerabzug nach Art. 244 bis A CGI
  • b) Zuschläge zur Einkommensteuer und zusätzliche Steuer nach Art. 1609 nonies CGI
  • c) Ergebnis
  • 3. Anwendung des DBA
  • a) Anwendung aus deutscher Sicht
  • b) Anwendung aus französischer Sicht
  • c) Behandlung des Qualifikationskonflikts
  • d) Ergebnis
  • IV. Französische Vermögensteuerpflicht
  • 1. Besteuerung in Frankreich
  • 2. Anwendung des DBA
  • 3. Ergebnis
  • Zweiter Teil: Die Beteiligung des deutschen Gesellschafters – Besteuerung im Erbfall bei der Erbschaftsteuer in Deutschland und Frankreich
  • A. Grundzüge des Internationalen Privatrechts
  • I. Ermittlung des Erbstatuts
  • II. Abgrenzung zum Gesellschaftsstatut
  • III. Ermittlung des Gesellschaftsstatuts
  • B. Grundzüge des Erbrechts und Erbschaftsteuerrechts
  • I. Deutschland
  • 1. Grundzüge des Erbrechts
  • 2. Grundzüge des Erbschaftsteuerrechts
  • II. Frankreich
  • 1. Grundzüge des Erbrechts
  • 2. Grundzüge des Erbschaftsteuerrechts
  • C. Beteiligung des deutschen Gesellschafters an einer Kapitalgesellschaft
  • I. Grundfall
  • II. Besteuerung in Deutschland
  • III. Besteuerung in Frankreich
  • IV. Anwendung des DBA
  • 1. Einführung in das DBA Deutschland-Frankreich (E)
  • 2. Anwendung des DBA
  • 3. Ergebnis
  • D. Beteiligung des deutschen Gesellschafters an einer Personengesellschaft
  • I. Grundfall
  • II. Besteuerung in Deutschland
  • III. Besteuerung in Frankreich
  • IV. Anwendung des DBA
  • 1. Anwendung aus deutscher Sicht
  • 2. Anwendung aus französischer Sicht
  • 3. Ergebnis
  • Schlussbetrachtung
  • Anhang
  • A. Ausgewählte Normen des Code Général des Impôts (August 2017)
  • B. Ausgewählte Vorschriften des deutsch-französischen Abkommensrechts
  • Literaturverzeichnis

Vorwort

Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2018 vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Trier als Dissertation angenommen. Die Dissertation wurde vor Veröffentlichung überarbeitet. Literatur, Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen konnten bis August 2017 berücksichtigt werden.

An dieser Stelle möchte ich meiner Doktormutter, Frau Prof. Dr. Gabriele Burmester, sehr herzlich danken, die die Dissertation in jeder Phase exzellent betreut und mich sehr unterstützt hat. Ihr außerordentliches Engagement für Studierende und Promovierende – auch nach ihrer Emeritierung – bewundere und schätze ich sehr, für ihre Förderung bin ich äußerst dankbar. Herzlichen Dank richte ich auch an Herrn Prof. Dr. Hans-Friedrich Müller für die Erstellung des Zweitgutachtens und an Herrn Prof. Dr. Timo Hebeler und Herrn Prof. Dr. Mark Zöller für ihre freundliche Mitwirkung am Rigorosum. Ich danke zudem Herrn Dr. Christoph Schneider, der mir als wertvoller Ratgeber zur Verfügung stand.

Zuletzt danke ich meiner Familie und insbesondere meinem Ehemann, der immer für mich da war und alle Höhen und Tiefen der Dissertation mitgemacht hat. Ich bin sehr glücklich, solche Unterstützung erfahren zu haben.

Herausgeberangaben

Anna Lena Weis studierte Rechtswissenschaft und Französisches Recht an den Universitäten Trier und Bordeaux. Nach dem Zweiten Staatsexamen 2012 war sie in Saarbrücken als Rechtsanwältin tätig. Seit 2018 arbeitet sie in der Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz.

Über das Buch

Die deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommen enthalten zur Vermeidung der Doppelbesteuerung Spezialvorschriften für Immobiliengesellschaften. Im Jahr 2015 wurde mit Art. 7 Abs. 4 eine Vorschrift zu Beteiligungsveräußerungen neu eingeführt. Dies bietet den Anlass für eine zusammenhängende Darstellung der bestehenden Abkommensvorschriften zu Immobiliengesellschaften in Einkommensteuer, Vermögensteuer und Erbschaftsteuer. Die Autorin erläutert hierzu anhand von Grundfällen die Besteuerung in Deutschland und Frankreich bei deutscher Beteiligung an Immobiliengesellschaften mit französischem Immobilienbesitz und veranschaulicht in diesem Kontext das Zusammenspiel zwischen nationaler Besteuerung und Abkommensrecht.

Zitierfähigkeit des eBooks

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Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Einleitung

Erster Teil: Die Beteiligung des deutschen Gesellschafters – Besteuerung von Erwirtschaftung und Bestand in Einkommen- und Vermögensteuer in Deutschland und Frankreich

A. Überblick über das französische Steuerrecht

I. Rechtsquellen

II. Grundlagen der französischen Einkommensteuer

1. Persönliche Steuerpflicht

2. Sachliche Steuerpflicht

3. Ermittlung der Einkommensteuer

III. Die Besteuerung französischer Gesellschaften

1. Kapitalgesellschaften

a) Körperschaftsteuerpflichtige Gesellschaften

b) Société d’investissement immobilière côtée (SIIC)

2. Personengesellschaften

3. Société de copropriété nach Art. 1655 ter CGI

IV. Überblick über die Vermögensteuer

B. Beteiligung des deutschen Gesellschafters an einer Kapitalgesellschaft

I. Grundfall

II. Besteuerung laufender Einkünfte beim Gesellschafter (Dividenden)

1. Besteuerung in Deutschland

2. Besteuerung in Frankreich

←7 | 8→

a) Dividenden der Gesellschaften mit Sitz in Deutschland und dem Drittstaat

b) Dividenden der Gesellschaft mit Sitz in Frankreich

c) Ergebnis

3. Anwendung des DBA

a) Einführung

b) Dividenden der Gesellschaft mit Sitz in Deutschland

c) Dividenden der Gesellschaft mit Sitz im Drittstaat

d) Dividenden der Gesellschaft mit Sitz in Frankreich

1) Körperschaftsteuerpflichtige Gesellschaft

2) Société de copropriété

3) Société d’investissement immobilière côtée

e) Ergebnis

III. Besteuerung der Beteiligungsveräußerung

1. Besteuerung in Deutschland

2. Besteuerung in Frankreich

a) Prüfung des Steuerabzugs nach Art. 244 bis A CGI

1) Vorliegen inländischer Einkünfte gem. Art. 164 B I. CGI

2) Anwendung des Art. 244 bis A CGI

b) Zuschläge zur Einkommensteuer

c) Zusätzliche Steuer nach Art. 1609 nonies G CGI

d) Ergebnis

3. Anwendung des DBA

a) Persönliche und sachliche Abkommensberechtigung

b) Rechtslage vor Inkrafttreten des Zusatzabkommens 2015

←8 | 9→

c) Neueinführung des Art. 7 Abs. 4 DBA Deutschland-Frankreich

1) Veräußerung

2) Betroffene Anteile

3) Berechnung der Immobilienquote

(a) Unbewegliches Vermögen

(b) Berechnungszeitpunkt

(c) Berechnungsgrößen und Bewertungsmaßstab

4) Zwischenergebnis

d) Ergebnis

4. Entstrickung aufgrund § 6 AStG

IV. Französische Vermögensteuerpflicht

1. Besteuerung in Frankreich

2. Anwendung des DBA

3. Ergebnis

C. Beteiligung des deutschen Gesellschafters an einer Personengesellschaft

I. Grundfall

II. Besteuerung laufender Einkünfte beim Gesellschafter

1. Besteuerung in Deutschland

a) Vermietung und Verpachtung

b) Veräußerung der Immobilien

2. Besteuerung in Frankreich

a) Vermietung und Verpachtung

Details

Seiten
224
ISBN (PDF)
9783631781524
ISBN (ePUB)
9783631781531
ISBN (MOBI)
9783631781548
ISBN (Hardcover)
9783631781340
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2019 (April)
Schlagworte
Immobiliengesellschaft Beteiligungsveräußerung Personengesellschaft Kapitalgesellschaft Besteuerung Doppelbesteuerungsabkommen Frankreich
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2019. 224 S.

Biographische Angaben

Anna Lena Weis (Autor:in)

Anna Lena Weis studierte Rechtswissenschaft und Französisches Recht an den Universitäten Trier und Bordeaux. Nach dem Zweiten Staatsexamen 2012 war sie in Saarbrücken als Rechtsanwältin tätig. Seit 2018 arbeitet sie in der Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz.

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Titel: Französische Immobilien verwaltende Gesellschaften mit deutschem Gesellschafter unter besonderer Berücksichtigung des deutsch-französischen Abkommensrechts