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Kaiserliches Handeln im 3. Jahrhundert als situatives Gestalten

Studien zur Regierungspraxis und zu Funktionen der Herrschaftsrepräsentation des Gallienus

von Sophie Röder (Autor:in)
©2019 Dissertation 404 Seiten
Reihe: PRISMATA, Band 23

Zusammenfassung

Die Frage nach dem Handeln römischer Kaiser (passiv-reagierend hier, aktiv-programmatisch dort) beschäftigt die althistorische Forschung seit geraumer Zeit. Das 3. Jahrhundert nimmt darin eine besondere Rolle ein, da es von Kontinuitäten und Wandel gleichermaßen geprägt ist. Die Regierungszeit des Gallienus (254–268) ist für eine solche Studie aufgrund ihrer Länge besonders geeignet. Durch eine detaillierte Quellenanalyse untersucht die Autorin Herrschaftsrepräsentation und die verschiedenen Bereiche der Regierungspraxis auf die Frage hin, inwieweit Gallienus auf Herausforderungen seiner Zeit reagiert, aber gleichzeitig seine Regierung gestaltet und dabei zu Kontinuität und Wandel beiträgt.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Vorwort
  • Inhalt
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Fragestellung und Methodik
  • 1.2 Das krisenhafte dritte Jahrhundert
  • 1.3 Zum Regierungsstil römischer Kaiser
  • 2 Funktionen der Herrschaftsrepräsentation
  • 2.1 Neue Akzente und Kontinuitäten kaiserlicher Herrschaftsdarstellung: Münzprägung der kaiserlichen Prägestätten
  • 2.1.1 Vorbemerkung
  • 2.1.2 Imitatio Alexandri als dominantes Merkmal der Porträts Galliens?
  • 2.1.3 Die Loyalität der Truppen: Sonderemission zu Ehren der Legionen
  • 2.1.4 Der Schutz der Götter für Kaiser und Heer: zahlreiche conservatores Augusti
  • 2.1.4.1 Die conservatores der so genannten „Tierserie“
  • 2.1.4.2 Weitere conservatores Augusti
  • 2.1.5 Verehrung und Gunst aller Mitglieder des Pantheons?
  • 2.1.6 Die Tugenden des Kaisers und das Wohl des Reiches
  • 2.1.6.1 Zusammenfassung
  • 2.1.7 Eine stabile Herrschaft und das Wohl der plebs urbana: Die Decennalia
  • 2.1.8 Gallien als Myste der eleusinischen Mysterien oder gar als Demeter selbst?
  • 2.1.8.1 Die Prägungen mit dem Ährenkranz
  • 2.1.8.2 Bisherige Deutungen
  • 2.1.8.3 Militärische Bezüge und der Kaiser als Getreidegarant?
  • 2.1.8.4 Resümee
  • 2.1.9 Fazit zur Münzprägung
  • 3 Aspekte der Herrschaftspraxis – Kontinuität und Wandel durch situatives Gestalten
  • 3.1 Nomen ipsum Christianum oder flagitia cohaerentia? Valerian, Gallien und ihr Umgang mit Christen
  • 3.1.1 Vorbemerkung
  • 3.1.2 Die Verordnungen Valerians und Galliens von 257
  • 3.1.2.1 Der Zeitpunkt
  • 3.1.2.2 Ähnlichkeiten und regionale Unterschiede – Karthago und Alexandria
  • 3.1.2.2.1 Märtyrerliteratur als Quelle für Christenverfolgungen
  • 3.1.2.2.2 Bischof Cyprian in Karthago
  • 3.1.2.2.3 Bischof Dionysius in Alexandria
  • 3.1.3 Die Verschärfung der Maßnahmen 258
  • 3.1.3.1 Umgehende Hinrichtung von Klerikern?
  • 3.1.3.2 Todesstrafe für Anführer eines Verbrechens?
  • 3.1.3.3 Weitere Berichte aus Karthago und Numidien
  • 3.1.3.4 Einziges Beispiel aus dem Nordwesten – Fructuosus von Tarragona
  • 3.1.4 Gestaltendes Handeln zwischen Tradition und Neuerung – Fazit zu den Verordnungen von 257 und 258
  • 3.1.5 Galliens Reskript
  • 3.1.5.1 Mehr Kontinuität als Wandel: Bischof Dionysius in Alexandria
  • 3.1.6 Reagieren und Gestalten – Resümee zu Galliens Verordnung
  • 3.2 Die Förderung von Traditionen städtischen Lebens: Kontinuität kaiserlicher Regierungspraxis in einem Jahrhundert des Wandels
  • 3.2.1 Agone, Neokorien und städtische Feste
  • 3.2.1.1 Vorbemerkung
  • 3.2.1.2 Samtherrschaft: Aufwertung zahlreicher Städte Kleinasiens
  • 3.2.1.2.1 Quellenlage
  • 3.2.1.2.2 Zusammenfassung
  • 3.2.1.3 Galliens Alleinherrschaft: Fokus Ägypten und ideeller Rombezug
  • 3.2.1.3.1 Vorbemerkung
  • 3.2.1.3.2 Quellenlage für die Aufwertung von Agonen und Neokorieverleihungen
  • 3.2.1.3.3 Zusammenfassung
  • 3.2.2 Weitere Privilegien und Restaurationen
  • 3.2.2.1 Samtherrschaft
  • 3.2.2.2 Alleinherrschaft
  • 3.2.2.2.1 Nordafrika
  • 3.2.2.2.1.1 Quellenlage
  • 3.2.2.2.1.2 Zusammenfassung
  • 3.2.2.2.2 Beroia
  • 3.2.2.2.3 Side
  • 3.2.2.2.4 Die Reise nach Athen als Ausdruck des Philhellenismus?
  • 3.2.2.2.4.1 Zusammenfassung
  • 3.2.2.2.4.2 Die Gründung einer Stadt Platonopolis und Kontakte zu Plotin als Ausweis des Philhellenismus?
  • 3.2.3 Fazit: Die Förderung der Städte
  • 3.3 Heerespolitik und Provinzadministration: Radikaler Wandel kaiserlicher Regierungspraxis in Zeiten militärischer Krisen?
  • 3.3.1 Der Ausschluss der Senatoren vom Militärdienst und die Förderung des Ritterstandes?
  • 3.3.1.1 Die Verleihung des Titels protector
  • 3.3.1.1.1 Quellenlage
  • 3.3.1.1.2 Mögliche Deutungen
  • 3.3.1.1.3 Zusammenfassung
  • 3.3.1.2 Der Einsatz ritterlicher praefecti legionis statt senatorischer legati Augusti
  • 3.3.1.2.1 Vorbemerkung
  • 3.3.1.2.2 Quellenlage
  • 3.3.1.2.3 Mögliche Deutung
  • 3.3.1.3 Der Einsatz von Rittern als Statthalter
  • 3.3.1.3.1 Quellenlage
  • 3.3.1.3.2 Zusammenfassung
  • 3.3.2 Die Schaffung „mobiler Eingreiftruppen“ als systematische Reform des Heereswesens?
  • 3.3.2.1 Vorbemerkung
  • 3.3.2.2 Quellenlage
  • 3.3.2.2.1 Literarische Quellen
  • 3.3.2.2.2 Inschriftliche Quellen
  • 3.3.2.2.3 Numismatische Quellen
  • 3.3.2.2.4 Notitia Dignitatum
  • 3.3.2.3 Fazit
  • 3.3.3 Wandel und situatives Gestalten: Resümee zur Heerespolitik
  • 4 Schluss
  • 5 Quellenverzeichnis
  • 5.1 Literarische Quellen
  • 5.2 Münzen
  • 5.3 Inschriften
  • 5.4 Papyri
  • 6 Literaturverzeichnis
  • 7 Appendices
  • 7.1 Exkurs: Die Frage nach dem Romaufenthalt Valerians 257 und dessen Bedeutung für die Maßnahmen im Umgang mit Christen
  • 7.2 Abbildungsverzeichnis
  • 8 Index
  • Reihenübersicht

Sophie Röder

Kaiserliches Handeln im
3. Jahrhundert als situatives Gestalten

Studien zur Regierungspraxis und zu Funktionen der
Herrschaftsrepräsentation des Gallienus

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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Zugl.: Düsseldorf, Univ., Diss., 2017

Diese Publikation geht hervor aus dem DFG-geförderten Exzellenzcluster „Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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D 61

ISSN 0175–6265

ISBN 978–3-631-79099-1 (Print)

E-ISBN 978–3-631-79118-9 (E-Book)

E-ISBN 978–3-631-79119-6 (E-PUB)

E-ISBN 978–3-631-79120-2 (MOBI)

DOI 10.3726/b15678

© Peter Lang GmbH

Internationaler Verlag der Wissenschaften

Berlin 2019

Alle Rechte vorbehalten.

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Oxford • Warszawa • Wien

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Diese Publikation wurde begutachtet.

www.peterlang.com

Autorenangaben

Sophie Röder hat an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Università degli Studi di Roma „La Sapienza“ Geschichte und Latein studiert und mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen. Anschließend war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ in Frankfurt am Main und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie auch promoviert wurde.

Über das Buch

Die Frage nach dem Handeln römischer Kaiser (passiv-reagierend hier, aktivprogrammatisch dort) beschäftigt die althistorische Forschung seit geraumer Zeit. Das 3. Jahrhundert nimmt darin eine besondere Rolle ein, da es von Kontinuitäten und Wandel gleichermaßen geprägt ist. Die Regierungszeit des Gallienus (254–268) ist für eine solche Studie aufgrund ihrer Länge besonders geeignet. Durch eine detaillierte Quellenanalyse untersucht die Autorin Herrschaftsrepräsentation und die verschiedenen Bereiche der Regierungspraxis auf die Frage hin, inwieweit Gallienus auf Herausforderungen seiner Zeit reagiert, aber gleichzeitig seine Regierung gestaltet und dabei zu Kontinuität und Wandel beiträgt.

Zitierfähigkeit des eBooks

Diese Ausgabe des eBooks ist zitierfähig. Dazu wurden der Beginn und das Ende einer Seite gekennzeichnet. Sollte eine neue Seite genau in einem Wort beginnen, erfolgt diese Kennzeichnung auch exakt an dieser Stelle, so dass ein Wort durch diese Darstellung getrennt sein kann.

Vorwort

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die überarbeitete Version meiner Dissertation, die unter dem Titel „Untersuchung zur Reichspolitik des Gallienus“ im Januar 2017 von der Philosophischen Fakultät der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf angenommen wurde.

Mein herzlichster Dank gebührt Prof. Dr. Bruno Bleckmann, der die Arbeit nicht nur mit Interesse begleitet hat, sondern sie durch vielfältige und großzügige Unterstützung, hilfreiche Anregungen und weiterführende Ideen entscheidend zum Gelingen geführt hat. Auch für die Aufnahme in die Reihe Prismata danke ich ihm und den anderen Herausgebern vielmals.

Herzlich danken für die Übernahme des Zweitgutachtens und wertvolle Hinweise möchte ich auch Prof. Dr. Timo Stickler. Besonderer Dank für langjährige Förderung gilt außerdem Prof. Dr. Hartmut Leppin. Herzlich danken für hilfreiche Anregungen und Hinweise, die zur Verfeinerung zahlreicher Aspekte führten, möchte ich außerdem Prof. Dr. Jan Bremmer. Einige wertvolle Bemerkungen verdanke ich auch Prof. Dr. Alexander Weiß. Für einen hilfreichen Austausch, erkenntnisfördernde Autopsie und schließlich auch einige Abbildungen für die Publikation sei auch Prof. Dr. Kay Ehling und der Staatlichen Münzsammlung München herzlich gedankt. Zudem möchte ich Benet Salway und Simon Corcoran vielmals für ihr Interesse, weiterführende Diskussionen und eine sehr ertragreiche Zeit am University College London danken. In diesem Zusammenhang gilt mein Dank auch dem Coins and Medals-Department des British Museum für die Autopsie und A. Abdy für wichtige Hinweise. Auch dem DAAD sei an dieser Stelle für die finanzielle Unterstützung des Auslandsaufenthaltes und die anregende Vernetzung mit den anderen Stipendiaten gedankt.

Außerdem möchte ich Dr. Frank Ausbüttel und Frau PD Dr. Mosig-Walburg für ihre Hilfsbereitschaft und die Diskussion einiger Spezialaspekte danken. Mein Dank gilt auch der Geschäftsführung und allen Angestellten des Exzellenzclusters „normative orders“.

Danken möchte ich auch den KollegInnen und Freunden der Abteilung für Alte Geschichte in Frankfurt am Main und Düsseldorf. Für die Hilfe bei den kleineren und größeren Nöten des Promotionsalltags, die stete Bereitschaft zum Austausch und den freundschaftlichen Umgang danke ich hier insbesondere Marius Kalfelis, Michaela Dirschlmayr, Muriel Moser, Roland Färber und Johannes Wienand.←7 | 8→

Für die vielfältige Unterstützung möchte ich außerdem Sabine Gölden, Helena Schmedt und Katharina Hillenbrand herzlichst danken.

Vor allem aber möchte ich meinem Fredy für das Tragen und Anfeuern auf der Zielgeraden und für den stärkenden Ausgleich von ganzem Herzen danken.

Last, but surely not least, danke ich meiner Schwester Luisa für ihre wärmende Unterstützung und ihren vielfältigen Rat.

Niemals jedoch hätte ich ohne die bedingungslose Unterstützung meiner Eltern dieses Buch verfassen können. Nicht nur haben sie mein Interesse an Geschichte geweckt, stets mitgetragen und geteilt, sondern sie waren in allen Belangen die entscheidenden Stützen. Ihnen gebührt mein tiefster Dank und die Widmung dieses Buches.

Schruns, im Herbst 2018←8 | 9→

Inhalt

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und Methodik

1.2 Das krisenhafte dritte Jahrhundert

1.3 Zum Regierungsstil römischer Kaiser

2 Funktionen der Herrschaftsrepräsentation

2.1 Neue Akzente und Kontinuitäten kaiserlicher Herrschaftsdarstellung: Münzprägung der kaiserlichen Prägestätten

2.1.1 Vorbemerkung

2.1.2 Imitatio Alexandri als dominantes Merkmal der Porträts Galliens?

2.1.3 Die Loyalität der Truppen: Sonderemission zu Ehren der Legionen

2.1.4 Der Schutz der Götter für Kaiser und Heer: zahlreiche conservatores Augusti

2.1.4.1 Die conservatores der so genannten „Tierserie“

2.1.4.2 Weitere conservatores Augusti

2.1.5 Verehrung und Gunst aller Mitglieder des Pantheons?

2.1.6 Die Tugenden des Kaisers und das Wohl des Reiches

2.1.6.1 Zusammenfassung

2.1.7 Eine stabile Herrschaft und das Wohl der plebs urbana: Die Decennalia

2.1.8 Gallien als Myste der eleusinischen Mysterien oder gar als Demeter selbst?

2.1.8.1 Die Prägungen mit dem Ährenkranz

2.1.8.2 Bisherige Deutungen

2.1.8.3 Militärische Bezüge und der Kaiser als Getreidegarant?

2.1.8.4 Resümee

2.1.9 Fazit zur Münzprägung←9 | 10→

3 Aspekte der Herrschaftspraxis – Kontinuität und Wandel durch situatives Gestalten

3.1 Nomen ipsum Christianum oder flagitia cohaerentia? Valerian, Gallien und ihr Umgang mit Christen

3.1.1 Vorbemerkung

3.1.2 Die Verordnungen Valerians und Galliens von 257

3.1.2.1 Der Zeitpunkt

3.1.2.2 Ähnlichkeiten und regionale Unterschiede – Karthago und Alexandria

3.1.2.2.1 Märtyrerliteratur als Quelle für Christenverfolgungen

3.1.2.2.2 Bischof Cyprian in Karthago

3.1.2.2.3 Bischof Dionysius in Alexandria

3.1.3 Die Verschärfung der Maßnahmen 258

3.1.3.1 Umgehende Hinrichtung von Klerikern?

3.1.3.2 Todesstrafe für Anführer eines Verbrechens?

3.1.3.3 Weitere Berichte aus Karthago und Numidien

3.1.3.4 Einziges Beispiel aus dem Nordwesten – Fructuosus von Tarragona

3.1.4 Gestaltendes Handeln zwischen Tradition und Neuerung – Fazit zu den Verordnungen von 257 und 258

3.1.5 Galliens Reskript

3.1.5.1 Mehr Kontinuität als Wandel: Bischof Dionysius in Alexandria

3.1.6 Reagieren und Gestalten – Resümee zu Galliens Verordnung

3.2 Die Förderung von Traditionen städtischen Lebens: Kontinuität kaiserlicher Regierungspraxis in einem Jahrhundert des Wandels

3.2.1 Agone, Neokorien und städtische Feste

3.2.1.1 Vorbemerkung

3.2.1.2 Samtherrschaft: Aufwertung zahlreicher Städte Kleinasiens

3.2.1.2.1 Quellenlage

3.2.1.2.2 Zusammenfassung

3.2.1.3 Galliens Alleinherrschaft: Fokus Ägypten und ideeller Rombezug

3.2.1.3.1 Vorbemerkung

3.2.1.3.2 Quellenlage für die Aufwertung von Agonen und Neokorieverleihungen

3.2.1.3.3 Zusammenfassung←10 | 11→

3.2.2 Weitere Privilegien und Restaurationen

3.2.2.1 Samtherrschaft

3.2.2.2 Alleinherrschaft

3.2.2.2.1 Nordafrika

3.2.2.2.1.1 Quellenlage

3.2.2.2.1.2 Zusammenfassung

3.2.2.2.2 Beroia

3.2.2.2.3 Side

3.2.2.2.4 Die Reise nach Athen als Ausdruck des Philhellenismus?

3.2.2.2.4.1 Zusammenfassung

3.2.2.2.4.2 Die Gründung einer Stadt Platonopolis und Kontakte zu Plotin als Ausweis des Philhellenismus?

3.2.3 Fazit: Die Förderung der Städte

3.3 Heerespolitik und Provinzadministration: Radikaler Wandel kaiserlicher Regierungspraxis in Zeiten militärischer Krisen?

3.3.1 Der Ausschluss der Senatoren vom Militärdienst und die Förderung des Ritterstandes?

3.3.1.1 Die Verleihung des Titels protector

3.3.1.1.1 Quellenlage

3.3.1.1.2 Mögliche Deutungen

3.3.1.1.3 Zusammenfassung

3.3.1.2 Der Einsatz ritterlicher praefecti legionis statt senatorischer legati Augusti

3.3.1.2.1 Vorbemerkung

3.3.1.2.2 Quellenlage

3.3.1.2.3 Mögliche Deutung

3.3.1.3 Der Einsatz von Rittern als Statthalter

3.3.1.3.1 Quellenlage

3.3.1.3.2 Zusammenfassung

3.3.2 Die Schaffung „mobiler Eingreiftruppen“ als systematische Reform des Heereswesens?

3.3.2.1 Vorbemerkung

3.3.2.2 Quellenlage

3.3.2.2.1 Literarische Quellen

3.3.2.2.2 Inschriftliche Quellen

3.3.2.2.3 Numismatische Quellen

3.3.2.2.4 Notitia Dignitatum←11 | 12→

3.3.2.3 Fazit

3.3.3 Wandel und situatives Gestalten: Resümee zur Heerespolitik

4 Schluss

5 Quellenverzeichnis

5.1 Literarische Quellen

5.2 Münzen

5.3 Inschriften

5.4 Papyri

6 Literaturverzeichnis

7 Appendices

7.1 Exkurs: Die Frage nach dem Romaufenthalt Valerians 257 und dessen Bedeutung für die Maßnahmen im Umgang mit Christen

7.2 Abbildungsverzeichnis

8 Index←12 | 13→

Details

Seiten
404
Jahr
2019
ISBN (PDF)
9783631791189
ISBN (ePUB)
9783631791196
ISBN (MOBI)
9783631791202
ISBN (Hardcover)
9783631790991
DOI
10.3726/b15678
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2019 (Juni)
Schlagworte
Religionspolitik Heerespolitik Provinzialpolitik Christenverfolgung Münzprägung
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien 2019, 402 S., 14 s/w Abb.

Biographische Angaben

Sophie Röder (Autor:in)

Sophie Röder hat an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Università degli Studi di Roma «La Sapienza» Geschichte und Latein studiert und mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen. Anschließend war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster «Normative Ordnungen» in Frankfurt am Main und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie auch promoviert wurde.

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Titel: Kaiserliches Handeln im 3. Jahrhundert als situatives Gestalten