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Kulturwissenschaftlich orientierte Landeskunde im chinesischen Germanistikstudium

Erinnerungsfiguren, Diskursfähigkeit und Umgang mit Medien

von Qi Guo (Autor:in)
Dissertation 196 Seiten

Zusammenfassung

Bis heute weist die landeskundliche Lehre und Forschung im chinesischen Germanistikstudium noch viele Defizite auf. Sowohl im faktenorientierten als auch im interkulturellen Ansatz lassen sich Kritikpunkte aufgreifen. Das vorliegende Buch unternimmt den Versuch, ein kulturwissenschaftlich orientiertes Konzept zu entwickeln, mit dem der Problemlage begegnet wird, um eine Neuorientierung bzw. einen Paradigmenwechsel des Landeskundeunterrichts im chinesischen Germanistikstudium zu bewirken.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Vorwort
  • Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Erkenntnisinteresse
  • 1.2 Forschungsfragen
  • 1.3 Aufbau der Arbeit
  • 2. Bestandsaufnahme der Landeskunde im chinesischen Germanistikstudium
  • 2.1 Konturen eines Lehrgebiets Landeskunde an chinesischen Universitäten und Hochschulen
  • 2.1.1 Institutionelle Rahmenbedingungen für den Landeskundeunterricht
  • 2.1.2 Lehrwerke für den Landeskundeunterricht
  • 2.1.3 Landeskunde in der PGH-Prüfung
  • 2.1.4 Das integrative Konzept von Li Yuan
  • 2.2 Kritikpunkte
  • 2.2.1 Der objektivistische und homogenisierende Kulturbegriff
  • 2.2.2 Landeskunde als Anwendungsfach
  • 2.2.3 Rolle der chinesischen Germanistikstudierenden
  • 2.2.4 Kulturlernen mit geringem Anteil am Sprachenlernen
  • 3. Kulturwissenschaft und Landeskunde im Bereich Deutsch als Fremdsprache
  • 3.1 Zum Begriff „Kulturwissenschaft“
  • 3.2 Zum Kulturverständnis der Kulturwissenschaft
  • 3.3 Kulturwissenschaftlich orientierte Landeskunde im Bereich Deutsch als Fremdsprache
  • 3.3.1 Die Bedeutung der Kulturwissenschaft für die herkömmliche Landeskunde
  • 3.3.2 Zwei Anschlussmöglichkeiten an die Kulturwissenschaft im Bereich DaF
  • 3.3.2.1 Das Konzept der kulturellen Deutungsmuster
  • 3.3.2.2 Das Konzept der Erinnerungsorte
  • Lieux de mémoire: Pierre Nora
  • Deutsche Erinnerungsorte (2001): Etienne François und Hagen Schulze
  • Erinnerungsorte. Deutsche Geschichte im DaF-Unterricht (2007): Sabine Schmidt und Karin Schmidt
  • Weitere Auseinandersetzungen mit dem Konzept der Erinnerungsorte im Kontext DaF
  • 3.3.2.3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen zwei Konzepten
  • 4. Theoretisches Konstrukt zur kulturwissenschaftlich orientierten Landeskunde im chinesischen Germanistikstudium: Das kulturelle Gedächtnis
  • 4.1 Ausgangsthese: Gedächtnis ist ein soziales Phänomen
  • 4.2 Vom kommunikativen Gedächtnis zum kulturellen Gedächtnis
  • 4.3 Das kulturelle Gedächtnis
  • 4.3.1 Definitionen
  • 4.3.2 Kritikpunkte
  • 4.4 Didaktische Potenziale
  • 4.4.1 Das kulturelle Gedächtnis im Bereich Deutsch als Fremdsprache
  • 4.4.2 Das kulturelle Gedächtnis im Landeskundeunterricht des chinesischen Germanistikstudiums
  • 4.4.2.1 Das semiotische Kulturverständnis
  • 4.4.2.2 Rolle der Landeskunde
  • 4.4.2.3 Rolle der chinesischen Germanistikstudierenden
  • 5. Lerngegenstand: Erinnerungsfiguren des kulturellen Gedächtnisses
  • 5.1 Zum Begriff „Erinnerungsfiguren“
  • 5.1.1 Definitionen und Merkmale: Jan Assmann
  • 5.1.2 Der Begriff der „Erinnerungsfiguren“ für chinesische Germanistikstudierende und deren Auswahlkriterien
  • 5.1.3 „Erinnerungsfiguren“ statt „Erinnerungsorte“
  • 5.2 Umgang mit Erinnerungsfiguren
  • 5.2.1 Kulturvergleichend oder identifizierend
  • 5.2.2 Diskursive Rekonstruktion
  • 5.3 Exkurs: Erinnern und Vergessen
  • 6. Lernziel: Diskursfähigkeit
  • 6.1 Fremdsprachige Diskursfähigkeit: Wolfgang Hallet
  • 6.2 Diskursfähigkeit in der kulturwissenschaftlich orientierten Landeskunde des Bereichs DaF
  • 6.3 Diskursfähigkeit im chinesischen Landeskundeunterricht bzw. beim kulturbezogenen Sprachenlernen
  • 6.3.1 Die Notwendigkeit der Entwicklung von Diskursfähigkeit für chinesische Germanistikstudierende im Landeskundeunterricht bzw. beim kulturbezogenen Sprachenlernen
  • 6.3.2 Diskursfähigkeit für chinesische Germanistikstudierende im dritten Jahrgang
  • 6.3.3 Vier Schritte zur Ausbildung, Entwicklung sowie Überprüfung der Diskursfähigkeit am Beispiel von Erinnerungsfiguren
  • 7. Diskursive Praxis: Remediation
  • 7.1 Zum Begriff „Remediation“: David Jay Bolter/Richard Grusin, Astrid Erll
  • 7.2 Remediation: Mediale Repräsentation im Reflexionsprozess
  • 7.3 Remediation zur Weiterentwicklung und Überprüfung von Diskursfähigkeit
  • 7.4 Aspekte der Remediation
  • 7.4.1 Der integrative Medienbegriff
  • 7.4.2 Rolle der chinesischen Germanistikstudierenden als kompetente Medienakteure
  • 7.4.3 Die wirklichkeitskonstitutive Rolle von Medien
  • 8. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
  • 8.1 Zusammenfassung: Kulturwissenschaftlich orientierte Landeskunde im chinesischen Germanistikstudium
  • 8.2 Schlussbetrachtung
  • Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen
  • Abbildungen
  • Tabellen
  • Anhang
  • Anhang 1. Modellprüfung für das Germanistik-Hauptstudium (PGH-Prüfung)
  • Literaturverzeichnis

cover

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen
Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Zugl.: Berlin, Techn. Univ., Diss., 2019

Autorenangaben

Qi Guo studierte Germanistik und wurde an der technischen Universität Berlin promoviert.

Über das Buch

Bis heute weist die landeskundliche Lehre und Forschung im chinesischen Germanistikstudium noch viele Defizite auf. Sowohl im faktenorientierten als auch im interkulturellen Ansatz lassen sich Kritikpunkte aufgreifen. Das vorliegende Buch unternimmt den Versuch, ein kulturwissenschaftlich orientiertes Konzept zu entwickeln, mit dem der Problemlage begegnet wird, um eine Neuorientierung bzw. einen Paradigmenwechsel des Landeskundeunterrichts im chinesischen Germanistikstudium zu bewirken.

Zitierfähigkeit des eBooks

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Vorwort

Eine grundlegende Reflexion über die reine Faktenvermittlung sowie über die fehlende Entwicklung der interkulturellen Kompetenz im chinesischen Landeskundeunterricht des Germanistikstudiums hat bereits stattgefunden. Doch dass die landeskundliche Lehre und Forschung im chinesischen Germanistikstudium problematisch bleibt, hat sich bis heute nicht verändert. Als Kritikpunkte an der Bestandsaufnahme der Landeskunde im chinesischen Germanistikstudium gelten der objektivistische und homogenisierende Kulturbegriff sowie die mangelnde wissenschaftliche Fundierung der Landeskunde. Außerdem wurden die Kritikpunkte der passiven Rolle der chinesischen Germanistikstudierenden im Landeskundeunterricht und des Kulturlernens mit geringem Anteil am Sprachenlernen weitgehend noch nicht aufgegriffen.

Die vorliegende Arbeit stellt sich die Aufgabe, über die Problemlage zu reflektieren und ein Konzept für den Landeskundeunterricht im chinesischen Germanistikstudium zu entwickeln, indem Bezug auf kulturwissenschaftliche Diskurse in der Gedächtnis- und Erinnerungsforschung sowie im Bereich DaF genommen wird. In dieser Hinsicht schließt die vorliegende Arbeit an die Bestandsaufnahme der Landeskunde im chinesischen Germanistikstudium an. Es folgt eine Auseinandersetzung mit zwei kulturwissenschaftlich orientierten Konzepten im Bereich DaF: das Konzept der kulturellen Deutungsmuster und das der Erinnerungsorte. Danach wird der zentralen Frage der vorliegenden Arbeit nachgegangen, wie sich ein kulturwissenschaftlich orientiertes Konzept für chinesische Landeskunde im Anschluss an das Konzept des kulturellen Gedächtnisses gestaltet.

Details

Seiten
196
ISBN (PDF)
9783631815632
ISBN (ePUB)
9783631815649
ISBN (MOBI)
9783631815656
ISBN (Paperback)
9783631804513
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020 (April)
Schlagworte
Chinesische Landeskunde Kulturwissenschaftliches Konzept kulturelles Gedächtnis Lernziel Lerngegenstand
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2020. 196 S., 3 s/w Abb., 5 Tab.

Biographische Angaben

Qi Guo (Autor:in)

Qi Guo studierte Germanistik und wurde an der technischen Universität Berlin promoviert.

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Titel: Kulturwissenschaftlich orientierte Landeskunde im chinesischen Germanistikstudium