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Richard Weiner. Identität und Polarität im Prosafrühwerk

von Steffi Widera (Autor:in)
©2001 Dissertation 296 Seiten
Open Access
Reihe: Slavistische Beiträge, Band 413

Zusammenfassung

Nach 1989 wächst das Interesse eines tschechischen Leserkreises an unkonventioneller, "anderer" Literatur, an Underground und Dissidententum, aber auch an den Autoren der literarischen Moderne und Avantgarde, die während des Sozialismus nicht zum offiziellen Literaturkanon gehörten. Ladislav Klima, Jakub Demi und auch Richard Weiner geraten in den Focus. Neben einer Reihe von Einzelpublikationen wird seit 1996 die seit langem geplante Werkausgabe Weiners herausgegeben. Richard Weiner erlebt eine regelrechte Renaissance. Der vielschichtigen Prosa Weiners versucht diese Arbeit mittels unterschiedlicher Lesarten gerecht zu werden: Leben in der Fremde versus Verbundenheit mit der Heimat, homoerotische Neigung versus Anspruch einer heterosexuell normierten Gesellschaft, Suche nach Sinn und Erlösung versus Schuldempfinden.

Details

Seiten
296
Jahr
2001
ISBN (PDF)
9783954790296
ISBN (Paperback)
9783876908182
DOI
10.3726/b12688
Open Access
CC-BY
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2001 (Januar)
Schlagworte
halluzinativer Mystizismus Nihilismus Nietzsche Judentum Homoerotik und Identität phänomenologisches Identität
Erschienen
München, 2001. 296 S., Ill.

Biographische Angaben

Steffi Widera (Autor:in)

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Titel: Richard Weiner. Identität und Polarität im Prosafrühwerk