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Die Zuordnung verteilungspolitischer Kompetenzen in der Europäischen Gemeinschaft

Eine Untersuchung aufgrund einer Fortentwicklung der ökonomischen Theorie des Föderalismus

von Jeanette Malchow (Autor:in)
©1992 Dissertation VII, 210 Seiten
Open Access

Zusammenfassung

Die ökonomische Föderalismustheorie auf der Basis der Arbeiten von Musgrave und Oates ordnet Verteilungskompetenzen grundsätzlich der Zentralebene zu. Unter Berufung auf diese Arbeiten wird auch die Ausweitung der Verteilungskompetenzen der EG gefordert. An diesen traditionellen Föderalismusmodellen wird in der vorliegenden Arbeit Kritik geübt und folgend ein wohlfahrtstheoretisches Modell entwickelt, in dem jede Ebene Verteilungskompetenzen in bezug auf die direkt untergeordneten Wirtschaftseinheiten besitzt. Mit Blick auf die konkreten Fragen der Verteilungspolitik in der EG läßt sich daraus der Schluß ziehen, daß die EG nur interregional verteilungspolitisch tätig werden sollte; interpersonelle Verteilungspolitik fiele dementsprechend ausschließlich in die Kompetenz der Mitgliedstaaten.

Details

Seiten
VII, 210
Jahr
1992
ISBN (PDF)
9783631752098
ISBN (Paperback)
9783631446669
DOI
10.3726/b13766
Open Access
CC-BY
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2018 (September)
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, New York, Paris, Wien, 1992. VII, 210 S., 6 Abb., 4 Tab.

Biographische Angaben

Jeanette Malchow (Autor:in)

Die Autorin: Jeanette Malchow wurde 1961 in Viersen (Nordrhein-Westfalen) geboren. Von 1980 bis 1986 studierte sie Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn. Seit 1986 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Volkswirtschaftlichen Seminar - Sektion Finanzwissenschaft - der Georg-August-Universität zu Göttingen. Promotion 1991.

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Titel: Die Zuordnung verteilungspolitischer Kompetenzen in der Europäischen Gemeinschaft