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Raum und Geschlecht

Frauen im Road Movie der 90er Jahre

von Amelie Soyka (Autor:in)
Dissertation XIV, 106 Seiten

Zusammenfassung

Das Filmgenre Road Movie ist grundlegend durch seine Raumkonventionen geprägt. Die Road Movie-Reise basiert auf der Existenz von Innenraum und Außenraum, Heim und Heimatland, Zivilisation und Wildnis. Diese Dichotomie des Raums ist geschlechtsspezifisch konnotiert; die Zuschreibung von weiblicher Zugehörigkeit zum Haus als Gegenpol zu männlicher Bewegung durch den Außenraum hat eine lange Tradition. Für das Road Movie bedeutet das: Heldinnen am Steuer eines Fahrzeugs alleine unterwegs stellen einen Bruch mit der Tradition dar. Auf diese Weise rücken die Verflechtungen und Grenzen der Raum-Gender-Genrekonventionen des Road Movies in den Blickpunkt. Hat die Dichotomie des Raums und ihre geschlechtsspezifische Zuschreibung auch nach Thelma & Louise oder Leaving Normal noch Bestand?

Details

Seiten
XIV, 106
ISBN (Paperback)
9783631384138
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2002. XIV, 106 S., 3 Abb.

Biographische Angaben

Amelie Soyka (Autor:in)

Die Autorin: Amelie Soyka, Jahrgang 1971, wuchs in Heidelberg auf. Studium in Köln und London. Magistra Artium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte. Realisation verschiedener Projekte in Text und Bild. Freie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Ausstellungsorganisation für einen Kölner Verlag. Zurzeit Promotion im Bereich Tanzwissenschaft.

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Titel: Raum und Geschlecht