Lade Inhalt...

Oscar Wilde in Roman, Drama und Film

Eine medienkomparatistische Analyse fiktionaler Biographien

von Lucia Krämer (Autor:in)
Dissertation 330 Seiten

Zusammenfassung

Der irische Schriftsteller Oscar Wilde, der von sich selbst behauptete, er habe lediglich sein Talent auf seine Werke verwendet, sein Genie aber auf sein Leben, ist wiederholt Gegenstand fiktionaler Biographien gewesen. Die Studie nähert sich diesen Werken von einer medienkomparatistischen und genreorientierten Warte. Sie vergleicht Romane, Dramen und Filme über Wilde aus dem 20. Jahrhundert. Untersuchungsschwerpunkte sind die Produktions-, Distributions- und Rezeptionsbedingungen der Werke sowie die Auswahl und Entwicklung verschiedener medienspezifischer Darstellungstechniken. Ein inhaltlicher Vergleich zeigt, daß diese in erster Linie für eine Funktionalisierung der Wilde-Figuren als tragischer Held und/oder Ideenträger genutzt werden. Wildes doppelte Berühmtheit als Künstler und Homosexuellenikone führt dabei zu signifikanten Abweichungen sowohl von der traditionellen fiktionalen Biographik als auch von den dominanten Handlungsmustern einer jüngeren, ausgeprägt metabiographischen Variante der fiktionalen Biographie.

Details

Seiten
330
ISBN (Paperback)
9783631510513
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2003. 329 S., 9 Abb.

Biographische Angaben

Lucia Krämer (Autor:in)

Die Autorin: Lucia Krämer wurde 1973 geboren. Sie studierte von 1992 bis 1998 Anglistik und Romanistik an den Universitäten Regensburg und York. Seit 2001 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg beschäftigt.

Zurück

Titel: Oscar Wilde in Roman, Drama und Film