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Die Besteuerung international tätiger Anwaltssozietäten

von Kai Thulfaut (Autor:in)
Dissertation 172 Seiten

Zusammenfassung

Die internationale Verflechtung der Wirtschaft hat im Laufe des letzten Jahrzehnts die freien Berufe erfasst. Auch Rechtsanwälte arbeiten zunehmend über Staatsgrenzen hinweg. Motor dieser Entwicklung sind häufig große angloamerikanische «law firms», die europäische und deutsche Sozietäten übernehmen. Der Besteuerung der so entstehenden Großsozietäten stand das internationale Steuerrecht zunächst unvorbereitet gegenüber. Erst im Jahre 2000 hat die OECD reagiert und den bisher für die Verteilung der freiberuflichen Einkünfte maßgeblichen Art. 14 des Musterabkommens gestrichen. Damit hat sie international tätige Rechtsanwaltsgesellschaften den übrigen grenzüberschreitenden Unternehmen gleichgestellt, auf die nunmehr einheitlich Art. 7 des Musterabkommens Anwendung findet. Der Autor untersucht umfassend die bisherige Praxis der internationalen Einkünftezuweisung von Sozietäten sowie die dazu vertretenen Meinungen. Aus den daraus gewonnenen Ergebnissen entwickelt er einen Vorschlag für eine zukünftige effiziente und gerechte Besteuerung internationaler Rechtsanwaltssozietäten unter der Geltung des neuen OECD-Musterabkommens 2000. Damit richtet sich das Werk gleichermaßen an die Finanzverwaltungen sowie die betroffenen Gesellschafter internationaler Sozietäten.

Details

Seiten
172
ISBN (Paperback)
9783631538258
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2005. 172 S.

Biographische Angaben

Kai Thulfaut (Autor:in)

Der Autor: Kai Thulfaut, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bochum. Steuerberatungsassistent bei einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf von 2000 bis 2002. Referendariat beim Landgericht Bochum. Seit 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Steuerrecht der Universität Bochum.

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Titel: Die Besteuerung international tätiger Anwaltssozietäten