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Das ungeliebte Erbe

Ein Vergleich der zivilen und militärischen Rezeption des 20. Juli 1944 im Westdeutschland der Nachkriegszeit

von Tobias Baur (Autor:in)
Dissertation 306 Seiten

Zusammenfassung

Das Attentat des 20. Juli 1944 entfaltete trotz seines Scheiterns nach Kriegsende eine beachtliche Wirkung. Während sich dieses Datum unter den ehemaligen und zukünftigen Soldaten durch heftige Konflikte hindurch als die wesentliche Wurzel der Konzeption «Innere Führung» für eine neuartige Armee durchsetzte, blieb es bei der Mehrheit der Bevölkerung ein ungeliebtes und vorwiegend durch Gedenkreden am Leben gehaltenes Erbe. In dieser vergleichenden Rezeptionsgeschichte des 20. Juli soll die Verzahnung von Gesellschaft und Militär in der jungen Bundesrepublik bis 1959 analysiert werden. Dieses kann exemplarisch anhand eines Themas gelingen, das wie kein zweites Militärs und Zivilisten herausfordert und das aufgrund des schmerzhaften Vor-Augen-Führens des eigenen Nicht-Widerstehens von Anfang an unbequem war. Dabei werden nicht nur Gedenkreden und offizielle Verlautbarungen in Bundeswehr-Publikationen, sondern auch Umfrageergebnisse, Tageszeitungen, Schulbücher und Radiosendungen ausgewertet.

Details

Seiten
306
ISBN (Paperback)
9783631564684
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2007. 305 S.

Biographische Angaben

Tobias Baur (Autor:in)

Der Autor: Tobias Baur, geboren 1972 in Weilheim, hat an der Universität der Bundeswehr in München Staats- und Sozialwissenschaften studiert und ebendort promoviert. 1997 erhielt er an der Offizierschule des Heeres den Scharnhorstpreis.

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Titel: Das ungeliebte Erbe