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Morphosemantik der schwachen Verben im Ostgermanischen und Kontinentalwestgermanischen

von Judith Schwerdt (Autor:in)
Habilitationsschrift 216 Seiten
Reihe: Deutsche Sprachgeschichte, Band 3

Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht die Morphosemantik der die schwachen Verben bildenden Suffixe für das Gotische und die kontinentalwestgermanischen Einzelsprachen Altsächsisch, Altniederfränkisch, Althochdeutsch, Altfriesisch unter vergleichender Perspektive. Für die Einzelsprachen Gotisch, Altsächsisch, Altniederfränkisch und Altfriesisch werden alle nicht-präfigierten und nicht-komponierten Verben berücksichtigt. Für das umfangreicher überlieferte Althochdeutsche werden aus jeder Verbgruppe ca. 100 Verben ausgewählt; zudem wird ein Textkorpus gebildet. Die überlieferungsbasierte Analyse erfolgt nach verschiedenen Kategorien. Zum einen wird versucht, das traditionelle und etablierte Beschreibungsmuster der (historischen) Wortbildungsforschung anzuwenden. Zum anderen stellt die Anwendung der Theorie der Funktionalen Grammatik (Simon C. Dik) auf historische Sprachstufen bzw. Einzelsprachen ein neues und tragfähiges Modell der morphosemantischen Beschreibung der schwachen Verben dar.

Details

Seiten
216
ISBN (Paperback)
9783631568361
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Morphosyntax Germanische Sprache Aktionsart Ostgermanische Sprachen Schwaches Verb Suffix Südgermanische Sprachen Historische Wortbildungsforschung Aspekt Funktionale Grammatik
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2008. 216 S., zahlr. Tab. und Graf., 1 CD

Biographische Angaben

Judith Schwerdt (Autor:in)

Die Autorin: Judith Schwerdt, Dr. habil., geboren 1967, studierte von 1987 bis 1992 Germanistik, Philosophie und Katholische Theologie in Münster, ist Privatdozentin an der Universität Jena und als Lehrerin für Deutsch und Ethik tätig.

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Titel: Morphosemantik der schwachen Verben im Ostgermanischen und Kontinentalwestgermanischen