Lade Inhalt...

Translatorische Fragen der Ambivalenz und Implizitheit bei Mephistopheles

Dargestellt an französischen Übersetzungen von Goethes "Faust I"

von Windyam Fidèle Yameogo (Autor:in)
Dissertation X, 180 Seiten

Zusammenfassung

Mephisto ist bekanntlich eine unumgängliche Figur in Goethes Faust I (1808). Das zwielichtige Wesen der Figur sowie die Subtilität, mit der sie die Sprache gebraucht, werden in dieser Arbeit mit den Kategorien der Ambivalenz und Implizitheit erfasst. Die hierbei zentralen Bereiche Mehrdeutigkeit, Höflichkeit und Zitat (Exkurs) werden in ihrer translatorischen Relevanz untersucht. Ausgewählte Szenen von Goethes Faust I werden in der Mehrfachübersetzung ins Französische (Nerval, Lichtenberger, Malaplate und Amsler) nach einem kommunikationswissenschaftlichen Ansatz exemplarisch analysiert. Dabei tritt ein breites Spektrum an Schattierungen von Ambivalenz und Implizitheit hervor. Aus translatorischer Sicht verdient die Regisseur-Figur Aufmerksamkeit, weil sie Ebenen der Metakommunikation aktiviert.

Details

Seiten
X, 180
ISBN (Hardcover)
9783631596487
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. X, 180 S.

Biographische Angaben

Windyam Fidèle Yameogo (Autor:in)

Der Autor: Windyam Fidèle Yameogo wurde 1976 in Yamoussoukro (Côte d’Ivoire) geboren. Er studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft (Ouagadougou, Burkina Faso/Saarbrücken) und absolvierte anschließend an der Universität des Saarlandes ein Studium als Diplom-Übersetzer für Deutsch, Englisch und Französisch. Anschließend wurde er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Lehrstuhl für Romanische Übersetzungswissenschaft. Seine Forschungsgebiete sind Übersetzungswissenschaft, Diskursanalyse und Rhetorik.

Zurück

Titel: Translatorische Fragen der Ambivalenz und Implizitheit bei Mephistopheles