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Mehrfachmandate von Aufsichtsratsmitgliedern der Aktiengesellschaft bei Konkurrenzunternehmen

von Carola Osswald (Autor:in)
Dissertation XXVIII, 198 Seiten

Zusammenfassung

Wenn Aufsichtsratsmitglieder einer Aktiengesellschaft Mehrfachmandate bei Konkurrenzunternehmen wahrnehmen, kann dies die Arbeit des Aufsichtsrats beeinträchtigen. Es entstehen Interessenkonflikte. Die Autorin betrachtet zunächst den Umgang mit dieser Fallkonstellation nach der derzeitigen Rechtslage. Sodann wird untersucht, wie mit Mehrfachmandaten bei konkurrierenden Unternehmen in der Zukunft umgegangen werden könnte. Als Ergebnis schlägt die Autorin die Einführung einer gesetzlichen Regelung vor.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autoren-/Herausgeberangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • 1. Kapitel: Einleitung
  • I. Gegenstand der Arbeit
  • II. Gang und Zielsetzung der Arbeit
  • 2. Kapitel: Die Unternehmensüberwachung in der Aktiengesellschaft in Deutschland
  • I. Die Notwendigkeit einer Unternehmensüberwachung bei der Aktiengesellschaft
  • II. Gesetzliche Kontrollmechanismen
  • 1. Der Vorstand
  • 2. Abschlussprüfer
  • 3. Der Aufsichtsrat
  • III. (Gesetzliche) Rahmenbedingungen der Aufsichtsratsarbeit
  • 1. Entstehung des Aufsichtsrats als Kontrollorgan der Aktiengesellschaft
  • a) Der Aufsichtsrat im aktienrechtlichen Konzessionssystem vor 1870
  • b) Die Einführung eines obligatorischen Aufsichtsrats
  • 2. Überblick über die Aufgaben des Aufsichtsrats
  • a) Personalkompetenz des Aufsichtsrats für das Geschäftsleitungsorgan und den Abschlussprüfer (§ 84 AktG und §§ 124 Abs. 3, 111 Abs. 2 Satz 3 AktG)
  • b) Überwachung der Geschäftsführung
  • 3. Gesetzlich vorgesehene persönliche Voraussetzungen für Aufsichtsratsmitglieder
  • a) Die Voraussetzungen des § 100 Abs. 1 AktG
  • b) Hinderungsgründe des Aktiengesetzes
  • aa) § 105 AktG
  • bb) § 100 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Satz 2 und 3 AktG
  • cc) § 100 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AktG
  • dd) § 100 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AktG
  • ee) § 100 Abs. 2 Nr. 4 AktG
  • c) Die Verweisung des § 100 Abs. 3 AktG
  • d) Weitere satzungsmäßige Voraussetzungen nach § 100 Abs. 4 AktG
  • e) Das Sachverstandskriterium des § 100 Abs. 5 AktG
  • f) Offenlegungspflicht nach §§ 124 Abs. 3 Satz 4, 125 Abs. 1 Satz 5 AktG
  • g) Außerhalb des Aktiengesetzes geregelte Hinderungsgründe
  • h) Mindestqualifikation als Erfordernis der Bestellung zum Aufsichtsratsmitglied
  • i) Rechtsfolgen des Fehlens und des Wegfalls persönlicher Voraussetzungen
  • aa) Fehlen gesetzlich vorgeschriebener persönlicher Voraussetzungen oder Vorliegen gesetzlich festgelegter Hinderungsgründe bei der Wahl des Aufsichtsratsmitglieds
  • bb) Fehlen von gesetzlich vorgeschriebenen persönlichen Voraussetzungen bei Amtsantritt
  • cc) Wegfall von persönlichen Voraussetzungen nach Amtsantritt
  • IV. Defizite in der Kontrolltätigkeit des Aufsichtsrats
  • V. Unabhängigkeit als wesentlicher Bestandteil effektiver Kontrolle durch den Aufsichtsrat
  • 3. Kapitel: Grundlagen der Interessenkonflikte bei Aufsichtsratsmitgliedern von Aktiengesellschaften
  • I. Das Unternehmensinteresse
  • II. Unabhängigkeit und Interessenkonflikte
  • 1. Theoretische Differenzierungsansätze bei gegensätzlichen Interessen
  • a) Unterscheidung nach Konfliktintensität
  • b) Vorübergehende und dauerhafte Interessenkonflikte
  • c) Fazit
  • 2. Rechtsprechung zum Umgang mit Interessenkonflikten
  • 3. Umgang des Aktiengesetzes mit Interessenkonflikten
  • 4. Der Deutsche Corporate Governance Kodex
  • a) Entstehungsgeschichte des Deutschen Corporate Governance Kodex
  • b) Rechtsqualität
  • c) Regelungsarten
  • d) Die Entsprechungserklärung des § 161 AktG
  • e) Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen den Deutschen Corporate Governance Kodex beziehungsweise gegen die Entsprechungserklärung des § 161 AktG
  • f) Der Begriff der Unabhängigkeit im Deutschen Corporate Governance Kodex
  • g) Stellungnahme
  • 5. Die Entwicklungen auf europäischer Ebene
  • a) Regelungen zur Unabhängigkeit in der Empfehlung 2005/162/EG
  • b) Verhältnis der Empfehlung zum Deutschen Corporate Governance Kodex
  • aa) Rechtsnatur der Empfehlung
  • bb) Konsequenzen für die Auslegung des Deutschen Corporate Governance Kodex
  • 6. Stellungnahme
  • 4. Kapitel: Interessenkonflikte von AG-Aufsichtsräten aufgrund von Mehrfachmandaten in konkurrierenden Unternehmen
  • I. Doppelmandate bei Konkurrenzunternehmen – ein erster Definitionsversuch
  • II. Konfliktpotential bei Doppelmandaten in konkurrierenden Unternehmen
  • 1. Befangenheit des Aufsichtsratsmitglieds
  • 2. Störung der vertrauensvollen Zusammenarbeit
  • 3. Wettbewerbsrechtliche und gesellschaftspolitische Dimensionen
  • 4. Vorteile personeller Verflechtungen bei Doppelmandaten in Konkurrenzunternehmen?
  • 5. Tatsächliches Vorkommen von Doppelmandaten in der Praxis?
  • a) Pfannschmidt (1989)
  • b) Wardenbach (1996)
  • c) Liedtke/Mense (2000/2007)
  • d) Liedtke (2007)
  • e) Hauptgutachten der Monopolkommission (2012)
  • f) Ergebnis
  • 6. Fazit
  • III. Einordnung des Interessenkonflikts
  • 5. Kapitel: Die Behandlung von Mehrfachmandaten bei Konkurrenzunternehmen nach aktueller Rechtslage
  • I. Die Behandlung von Mehrfachmandaten bei Konkurrenzunternehmen de lege lata
  • 1. Aktiengesetz
  • a) Keine geschriebene Inkompatibilität bei Mehrfachmandaten in Konkurrenzunternehmen
  • b) De lege lata keine ungeschriebene spezielle Inkompatibilität
  • aa) Keine analoge Anwendung der §§ 100, 105 AktG
  • bb) Keine analoge Anwendung des § 88 AktG
  • cc) Insbesondere auch keine analoge Anwendung des § 100 Abs. 5 AktG
  • dd) „Wichtiger Grund“ zur Abberufung nach § 103 Abs. 3 AktG
  • ee) Zusammenfassung
  • c) Rechtsprechung
  • aa) Die Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts (2004)
  • bb) Die Entscheidung des Landgerichts Hannover (2009)
  • d) Fazit
  • 2. Kartellrecht
  • a) Kartellverbot
  • b) Fusionskontrolle
  • c) Fazit
  • 3. Europarecht
  • 4. Verbleibende Lösungsmöglichkeiten nach derzeitigem Gesetzesstand
  • a) Das Prinzip der Rollentrennung
  • b) Aktienrechtliche Einzelfallsanktionen
  • c) Aktienrechtliche „Großlösungen“ über die Annahme einer Nichtigkeit oder Anfechtbarkeit der Bestellung des Aufsichtsratsmitglieds
  • aa) Nichtigkeit des Wahlbeschlusses
  • bb) Anfechtbarkeit des Wahlbeschlusses
  • cc) Ergebnis
  • d) Gerichtliche Abberufung aus wichtigem Grund
  • aa) Wichtiger Grund i.S.d. § 103 Abs. 3 AktG
  • bb) Mehrfachmandat in einem Konkurrenzunternehmen als wichtiger Grund i.S.d. § 103 Abs. 3 AktG
  • cc) Effektivität der Lösung?
  • dd) Fazit
  • e) Weitere Lösungsvorschläge zum Umgang mit Doppelmandaten bei Konkurrenzunternehmen nach derzeitigem Gesetzesstand
  • aa) Pflicht zur Amtsniederlegung?
  • bb) Pflicht zur Offenlegung von Doppelmandaten bei Konkurrenzunternehmen
  • cc) Satzungsregelungen
  • f) Gesamtbetrachtung und Fazit
  • II. Der Umgang mit Mehrfachmandaten bei Konkurrenzunternehmen im Deutschen Corporate Governance Kodex
  • 1. Doppelmandat bei wesentlichem Wettbewerber als zu vermeidender Interessenkonflikt
  • a) Der Begriff des wesentlichen Wettbewerbers im Deutschen Corporate Governance Kodex
  • aa) Literatur
  • bb) Die Entscheidung des OLG München vom 6. August 2008
  • cc) Die nächstinstanzliche Entscheidung des BGH vom 9. November 2009
  • b) Fazit
  • 2. Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex zur Organmitgliedschaft bei einem wesentlichen Wettbewerber der Gesellschaft
  • 3. Zusammenfassung und Bewertung
  • 6. Kapitel: Mögliche Rechtsfolgen von Doppelmandaten in Konkurrenzunternehmen de lege ferenda
  • I. Stimmen im Vorfeld des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG)
  • 1. Der Gesetzentwurf der SPD-Fraktion u.a. vom 30. Januar 1995
  • a) Darstellung
  • b) Bewertung des Gesetzentwurfs
  • 2. Der Gesetzentwurf des Bundesrates vom 29. Januar 1998715
  • a) Darstellung
  • b) Bewertung des Gesetzentwurfs
  • II. Generelle (Un-)Möglichkeit der Formulierung eines mit dem Bestimmtheitsgrundsatz konformen „klassischen“ Tatbestandes?
  • 1. Mehrfach- oder Doppelmandat
  • a) Differenzierung nach direkten oder indirekten Verflechtungen
  • b) Miteinbeziehung von Personen, die keine Organfunktion ausüben
  • c) Fazit
  • 2. Wettbewerbsverhältnis/Konkurrenzsituation
  • a) Keine aktienrechtliche Definition
  • b) Allgemeiner Sprachgebrauch
  • c) Von Vornherein generelle Unmöglichkeit der Bestimmung des Begriffs?
  • d) Möglichkeiten einer Anlehnung an das Kartell- oder Wettbewerbsrecht
  • aa) „Wesentlicher Wettbewerber“ i.S.d. § 18 Abs. 1 Nr. 2 GWB
  • bb) Bedarfsmarktkonzept
  • cc) „Mitbewerber“ i.S.d. § 2 Abs. 1 Nr. 3 UWG
  • dd) Ergebnis
  • e) Überschneidung „im Kernbereich“ der beiden Unternehmen (Lutter und andere)
  • aa) Darstellung des Lösungsansatzes
  • bb) Stellungnahme
  • f) Sensibles Wissen in Kerngeschäftsfeldern (Semler/Martinek)
  • aa) Darstellung des Lösungsansatzes
  • bb) Stellungnahme
  • g) Wesentlichkeit der Konkurrenzbeziehung nach Mense
  • aa) Darstellung des Lösungsansatzes
  • bb) Stellungnahme
  • h) Relevante Konkurrenzbeziehung nach Struck
  • i) Kongruenz der Geschäftsfelder (Wardenbach)
  • aa) Vollständige Kongruenz der Geschäftsfelder
  • bb) Teilweise Kongruenz der Geschäftsfelder
  • cc) Stellungnahme und Ergebnis
  • j) Keine hinreichend rechtssichere Definition möglich (Krebs)
  • k) Akkumulation wettbewerbsrelevanter Informationen in einer Person und Bestehen eines Kontrolldefizits der Aktionäre (Langenbucher)
  • aa) Darstellung des Lösungsansatzes
  • bb) Stellungnahme
  • l) Bereits erarbeitete Gesetzesvorschläge
  • aa) Kartellrechtliche Untersagungslösung (Der Gesetzentwurf der SPD-Fraktion u.a. vom 30. Januar 1995)
  • bb) Gesellschaftsrechtliche Untersagungslösung (Der Gesetzentwurf des Bundesrates vom 29. Januar 1998)
  • m) Fazit
  • 3. Stellungnahme und eigene Ansicht
  • III. Ergebnis
  • 1. Generelle Kritik an einer gesetzlichen Lösung
  • 2. Eigener Lösungsansatz
  • 7. Kapitel: Schlussbetrachtungen und Thesen der Arbeit
  • Reihenübersicht

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Literaturverzeichnis

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Biographische Angaben

Carola Osswald (Autor:in)

Carola Osswald ist Volljuristin. Sie studierte Rechtswissenschaft in Saarbrücken, Warwick (Großbritannien) und Lille (Frankreich) und ist im höheren Justizdienst tätig.

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