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Korruptionsbekämpfung und das Bestechungsstrafrechtssystem

Eine kriminal- und strafrechtswissenschaftliche Studie unter besonderer Berücksichtigung des deutschen und türkischen Strafrechts

von Semih Yumak (Autor:in)
Dissertation 722 Seiten

Zusammenfassung

Den strafrechtlichen Kern der Korruption bilden die klassischen Bestechungsdelikte. Um Korruption durch das Strafrechtsinstrumentarium angemessen bekämpfen zu können, ist ein gerechtes, klar und deutlich strukturiertes Bestechungsstrafrechtssystem nötig. Zu diesem Zweck sind die Bestechungsstraftaten vom Gesetzgeber allgemeinverständlich und gerecht zu konzipieren. Die vorliegende Publikation – die zunächst das Fachwissen der Strafrechtswissenschaft und die kriminalpolitischen Ansätze in Bezug auf die Bestechungsdelikte systematisiert sowie Schwächen und Defizite des Bestechungsstrafrechts zum Thema Korruptionsbekämpfung vorstellt – wird für die Lehre und die künftige Gesetzgebungsarbeit einen hoffentlich nützlichen Beitrag leisten können.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • § 1 Einleitung
  • A Ausgangspunkt der Arbeit und Ziel der Untersuchung
  • I Kriminalphänomenologische (faktische) und kriminalwissenschaftliche Stellung des Phänomens „Korruption“
  • II Rechtstheoretische und strafrechtliche Betrachtung des Verbrechensphänomens „Bestechung“
  • III Systematische Darstellung und kritische Betrachtung des deutschen und türkischen Bestechungsstrafrechts
  • IV Eigene Lehre zu den Bestechungsdelikten
  • B Problemstellung
  • I Unklarheit
  • II Komplexität
  • III Die Fehlentwicklungen und systematische Defizite
  • C Lösungskonzept
  • D Begriffsbestimmung und zur Terminologie
  • E Abgrenzung des Themas
  • F Methodischer Hintergrund der Arbeit
  • I Warum eine kriminal- und strafrechtswissenschaftliche Untersuchung?
  • II Warum ist eine kritische Analyse erforderlich?
  • III Warum eine rechtsvergleichende Studie im Lichte des deutschen und türkischen Strafrechts?
  • G Gang der Untersuchung
  • Erster Hauptteil: Das Phänomen „Korruption“ und sein Erscheinungsbild in der Kriminalwissenschaft
  • § 2 Das Korruptionsphänomen in verschiedenen Disziplinen
  • A Sprachwissenschaftlicher Ansatz
  • B Historischer Ansatz
  • C Politikwissenschaftlicher Ansatz
  • D Wirtschaftswissenschaftlicher Ansatz
  • E Psychologischer Ansatz
  • F Soziologischer Ansatz
  • G Moralischer und ethischer Ansatz
  • H Zwischenergebnis und Stellungnahme
  • § 3 Korruption – Standort im Rechtssystem
  • A Der Begriff Korruption im Privatrecht
  • B Der Begriff Korruption im öffentlichen Recht
  • C Der Begriff Korruption im Strafrecht
  • I Korruptionsdelikte im engeren Sinne
  • II Korruptionsdelikte im weiteren Sinne
  • D Der Begriff Korruption im internationalen Recht
  • § 4 Kriminologische Betrachtung
  • A Der Begriff Korruption in der Kriminologie
  • B Ursachen (Beweggründe)
  • I Täterbezogene Ursachen
  • II Ursachen hinsichtlich des sozialen Umfelds
  • III Ökonomische Ursachen
  • IV Andere Ursachen
  • C Standort als korrupt bezeichneter Handlungen in der Kriminologie
  • I Korruption aus der Perspektive von White-collar criminality
  • 1 Die sog. White-collar crimes
  • 2 Korruption als White-collar crime
  • II Korruption aus der Perspektive der Wirtschaftskriminalität
  • 1 Ein allgemeiner Überblick zur Wirtschaftskriminalität
  • 2 Korruption als Wirtschaftskriminalität
  • III Zwischenfazit
  • D Folgen von Korruption
  • E Der Habitus der Korruption – Typische Erscheinungsformen und ihre Kategorisierung
  • I Typische Erscheinungsformen
  • 1 Amtsträgerkorruption: Korruption in der öffentlichen Verwaltung
  • 2 Justizkorruption: Korruption in der Justiz
  • 3 Politische Korruption: Korruption in der Politik
  • 4 Wirtschaftskorruption: Korruption in der Wirtschaft
  • 5 Korruption in der Gesellschaft
  • II Kategorisierung der Korruptionsformen
  • 1 Einfache und schwere Korruption (petty and grand corruption)
  • 2 Situative und strukturelle Korruption
  • 3 Netzwerkkorruption und systematische Korruption
  • 4 Endemische (interne) und externe Korruption
  • 5 Autokorruption und systemkonforme (legalisierte) Korruption
  • 6 Nationale und internationale (grenzüberschreitende) Korruption
  • 7 Reziproke (gegenseitige) und erpresserische (extortive) Korruption
  • 8 Nützliche oder gute Korruption?
  • III Andere korruptionsähnliche Formen
  • 1 Ämterpatronage
  • 2 Klientelismus
  • 3 Nepotismus (Favouritism)
  • § 5 Kriminalpolitische Betrachtung
  • A Kriminalität der Mächtigen (Makrokriminalität)
  • B Regierungskriminalität (Staatskriminalität)
  • C Dunkelfeldproblem
  • D Vorverlagerung der Strafbarkeit (Vorfeldkriminalisierung)
  • E Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität
  • F Bekämpfung der Korruption
  • I Der Kern der (außerstrafrechtlichen) Korruptionsbekämpfung: Prävention
  • 1 Transparenz
  • 2 Risikoanalyse (Risikoatlas)
  • 3 Kontrollmechanismen schaffen
  • 4 Vier-Augen-Prinzip
  • 5 Regelmäßige Unterrichtung und Belehrung
  • 6 Personalrotation
  • 7 Whistleblower (Hinweisgeber) zu schützen
  • 8 Gerechte Entlohnung
  • II Internationalisierung des Korruptionsstrafrechts
  • 1 Globalisierte Marktwirtschaft: Sind alle Mitbewerber?
  • 2 Korruption als internationales Phänomen
  • 3 Standardisierter und effektiver Strafrechtsschutz
  • III Der Kern der strafrechtlichen Korruptionsbekämpfung: Bestechung
  • § 6 Zusammenfassung und Zwischenfazit
  • Zweiter Hauptteil: Rechtstheoretische und systematische Vorstellung des Verbrechensphänomens „Bestechung“
  • § 7 Terminologie
  • A Das Wort „Bestechung“ i.w.S. und i.e.S.
  • B Der formale (pragmatische) und materielle Aspekt
  • C Echte (eigentliche) und unechte Bestechungsdelikte
  • D Internationale Perspektive
  • § 8 Strafwürdige Bestechungshandlungen
  • A Strafwürdigkeit
  • B Das strafrechtliche Unrecht der Bestechung
  • I Unentgeltlichkeit
  • II Unkäuflichkeit
  • III Vertrauensschutzlehre
  • IV Pflichtwidrigkeitslehre (Bindungstheorie)
  • V Kombinationstheorien
  • 1 Funktionsfähigkeit der Institutionen (Systemtheorie)
  • 2 Normative Theorie (Wertelehre)
  • C Hauptmerkmale der Bestechungsdelikte
  • I Machtmissbrauch (allgemeiner Regelverstoß)
  • II Unrechtsvereinbarung (Bestechungsabsprache)
  • 1 Leistung der Unrechtsvereinbarung: Dienstliche Tätigkeit (= Bestechungsobjekt und Tatmittel auf Seiten des Funktionsträgers)
  • 2 Gegenleistung der Unrechtsvereinbarung: Ungerechtfertigter Vorteil (= Bestechungsobjekt und Tatmittel auf Seiten des Bestechenden)
  • III Kausalzusammenhang (Konnexität)
  • § 9 Deliktscharakter von Bestechung und Bestechlichkeit
  • A Kriminologische Betrachtungen
  • I Sind Bestechungsdelikte Treubruchdelikte?
  • II Sind Bestechungsdelikte Berufsstraftaten?
  • III Sind Bestechungsdelikte Nutzdelikte?
  • IV Sind Bestechungsdelikte Dunkelfeldtaten?
  • V Sind Bestechungsdelikte Männerdelikte?
  • VI Sind Bestechungsdelikte Netzwerkdelikte (Kommunikationsdelikte)?
  • VII Sind Bestechungsdelikte Kontrolldelikte?
  • VIII Sind Bestechungsdelikte Wirtschaftsdelikte?
  • B Strafrechtsdogmatische Betrachtungen
  • I Sind Bestechungsdelikte Kavaliers- bzw. Bagatelldelikte?
  • II Sind Bestechungsdelikte Amtsdelikte?
  • III Sind Bestechungsdelikte Staatsschutzdelikte?
  • IV Sind Bestechungsdelikte Sonderdelikte?
  • V Sind die Bestechungsdelikte Jedermannsdelikte?
  • VI Sind Bestechungsdelikte Grunddelikte?
  • VII Sind Bestechungsdelikte qualifizierte Delikte?
  • VIII Sind Bestechungsdelikte Verletzungsdelikte?
  • IX Sind Bestechungsdelikte Erfolgsdelikte?
  • X Sind Bestechungsdelikte Tätigkeitsdelikte?
  • XI Sind Bestechungsdelikte Mischtatbestände?
  • XII Sind Bestechungsdelikte Begegnungsdelikte?
  • XIII Sind Bestechungsdelikte Unterlassungsdelikte?
  • XIV Sind Bestechungsdelikte Gefährdungsdelikte?
  • XV Sind Bestechungsdelikte Unternehmensdelikte?
  • XVI Sind Bestechungsdelikte eigenständige Delikte (delictum sui generis)?
  • XVII Sind Bestechungsdelikte eigenhändige Delikte?
  • XVIII Sind Bestechungsdelikte grenzüberschreitende Delikte?
  • XIX Sind Bestechungsdelikte Blankettdelikte?
  • C Zwischenergebnis und Stellungnahme
  • § 10 Regelungsmodelle zur Ausgestaltung von Bestechungstatbeständen
  • A Hauptmodelle
  • I Das Aussehen des Verbrechens
  • 1 Einzelverbrechen-Modell
  • 2 Zweier-Verbrechen-Modell
  • II Die Art und Form der Unrechtsvereinbarung (Austauschmodelle)
  • 1 Gelockertes Unrechtsvereinbarungsmodell (formell-funktionales Austauschmodell)
  • 2 Konkretisiertes Unrechtsvereinbarungsmodell (materielles Austauschmodell)
  • 3 Entschließung zur Verschmelzung (Rechtsgutsmodell)
  • B Ergänzende und unterstützende Modelle
  • I Sektormodell
  • II Einheitsmodell (Gleichstellungsmodell)
  • III Präventionsmodell
  • IV Billigkeitsmodell (Adäquanzmodell)
  • V Qualifikationsmodell
  • VI Subsystemmodell
  • VII Kombinationsmodell (Verknüpfungsmodell)
  • VIII Symmetrie-Modell (spiegelbildliches Modell)
  • C Ein Sui-generis-Modell – das All-in-one-Modell
  • D Zwischenergebnis
  • § 11 Der Habitus der Bestechungskriminalität
  • A Erscheinungsformen
  • I Bestechungsdelikte in der öffentlichen Verwaltung (Amtsträgerbestechung)
  • II Bestechungsdelikte in der Justiz (Richterbestechung)
  • III Bestechungsdelikte in der Politik (Wähler- und Mandatsträgerbestechung)
  • IV Bestechungsdelikte in der Wirtschaft
  • V Bestechungsdelikte in der Gesellschaft
  • B Kategorisierung der Bestechungsdelikte
  • I Aktive und passive Bestechung (Geber-Nehmer-Verhältnis)
  • II Unmittelbare und mittelbare Bestechung
  • III Einfache (leichte) und schwere Bestechung
  • § 12 Zusammenfassung und Zwischenfazit
  • Dritter Hauptteil: Das deutsche Bestechungsstrafrechtssystem
  • § 13 Geschichtliche Entwicklung
  • A Bestechungsdelikte im antiken Griechenland
  • B Bestechungsdelikte im römischen Recht
  • C Bestechungsdelikte im kanonischen Recht
  • D Entwicklungen im germanischen Recht
  • I Bestechung und Bestechlichkeit im gemeinen Recht
  • II Bestechung und Bestechlichkeit im Partikularrecht
  • III Bestechung und Bestechlichkeit im preußischen Recht
  • IV Bestechung und Bestechlichkeit im StGB v. 1871
  • V Bestechung und Bestechlichkeit in der Periode 1975–1997
  • § 14 Die deutschen Bestechungstatbestände
  • A Amtsträgerbestechung: Strafbare Bestechungshandlungen in der öffentlichen Verwaltung (§§ 332, 334 StGB)
  • I Bestechlichkeit (§ 332 StGB)
  • 1 Das geschützte Rechtsgut
  • a Meinungen in der Lehre
  • b Ansichten in der Rechtsprechung
  • c Stellungnahme
  • 2 Rechtsnatur des Delikts
  • 3 Tatbestandsmerkmale (Strafbarkeitsvoraussetzungen)
  • a Objektive Tatbestandsmerkmale
  • aa Tauglicher Täter (Tatsubjekt = Täterkreis)
  • (1) Amtsträger (§ 11 Abs. 1 Nr. 2)
  • (2) Europäischer Amtsträger (§ 11 Abs. 1 Nr. 2a)
  • (3) Für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter (§ 11 Abs. 1 Nr. 4)
  • bb Tatziel: Ungerechtfertigter Vorteil
  • (1) Materielle Vorteile
  • (2) Immaterielle Vorteile
  • (3) Mittelbare Bestechung und Drittvorteile
  • (4) Zwischenergebnis und Stellungnahme
  • cc Tatobjekt: Pflichtwidrige Diensthandlung (Bezugspunkt)
  • (1) Diensthandlung
  • (2) Pflichtwidrigkeit
  • (a) Pflichtwidrigkeit i.S.v. gebundenen Verwaltungshandeln
  • (b) Pflichtwidrigkeit i.S.v. Ausnutzung der Amtsstellung
  • (c) Pflichtwidrigkeit i.S.v. Ermessensentscheidungen
  • (aa) Überschreitung des Ermessens
  • (bb) Missbrauch des Ermessens
  • (d) Pflichtwidrigkeit i.S.v. Europäischen Amtsträger
  • dd Tathandlungen
  • (1) Fordern
  • (2) Sichversprechenlassen
  • (3) Annehmen
  • ee Zeitliche Orientierung
  • (1) Vergangene Diensthandlungen
  • (2) Künftige Diensthandlungen (§ 332 Abs. 3)
  • (a) Sichbereitzeigen beim gebundenen Verwaltungshandeln (§ 332 Abs. 3 Nr. 1)
  • (b) Sichbereitzeigen bei Ermessensentscheidungen (§ 332 Abs. 3 Nr. 2)
  • ff Kausalität: Unrechtsvereinbarung als Beziehungsverhältnis
  • b Subjektive Tatbestandsmerkmale
  • 4 Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe
  • a Innerer Vorbehalt des Amtsträgers
  • b Überführungsabsicht
  • c Vorgetäuschte Diensthandlung
  • d Stellungnahme
  • e Geringwertige Zuwendungen
  • f Nötigung
  • 5 Irrtum
  • 6 Besondere Erscheinungsformen der Straftat
  • a Täterschaft und Teilnahme
  • b Versuch und Rücktritt
  • c Unterlassung
  • d Konkurrenzen
  • 7 Rechtsfolgen
  • a Strafrahmen
  • b Einziehung
  • c Nebenfolgen der Straftat
  • 8 Strafzumessung
  • a Relevante Umstände
  • b Minderschwere Fälle
  • c Besonders schwere Fälle (§ 335 i.V.m. § 332)
  • 9 Verjährung
  • 10 Strafprozessuales
  • II Bestechung (§ 334 StGB)
  • 1 Das geschützte Rechtsgut
  • 2 Rechtsnatur des Delikts
  • 3 Tatbestandsmerkmale (Strafbarkeitsvoraussetzungen)
  • a Objektive Tatbestandsmerkmale
  • aa Tauglicher Täter (Tatsubjekt = Täterkreis)
  • bb Tatziel: Pflichtwidrige Diensthandlung
  • cc Tatobjekt: Ungerechtfertigter Vorteil
  • dd Tathandlungen
  • (1) Anbieten
  • (2) Versprechen
  • (3) Gewähren
  • ee Zeitliche Orientierung
  • (1) Vergangene Diensthandlungen
  • (2) Künftige Diensthandlungen (§ 334 Abs. 3)
  • (a) Bestimmungsversuch zur Pflichtwidrigkeit (§ 334 Abs. 3 Nr. 1)
  • (b) Bestimmungsversuch zur Beeinflussung (§ 334 Abs. 3 Nr. 2)
  • ff Kausalität
  • b Subjektive Tatbestandsmerkmale
  • 4 Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe
  • a Innerer Vorbehalt
  • b Überführungsabsicht
  • c Vortäuschung
  • d Geringwertige Zuwendungen
  • e Nötigung
  • 5 Irrtum
  • 6 Besondere Erscheinungsformen der Straftat
  • a Täterschaft und Teilnahme
  • b Versuch
  • c Unterlassung
  • d Konkurrenzen
  • 7 Rechtsfolgen
  • 8 Strafzumessung
  • 9 Verjährung
  • 10 Strafprozessuales
  • B Strafbare Bestechungshandlungen in anderen Sektoren
  • I Strafbare Bestechungshandlungen in der Justiz
  • 1 Richterliche Bestechung (§§ 332 Abs. 2, 334 Abs. 2)
  • 2 Schiedsrichtervergütung (§ 337)
  • II Strafbare Bestechungshandlungen in der Politik
  • 1 Wählerbestechung (§ 108b)
  • 2 Mandatsträgerbestechung (§ 108e)
  • III Strafbare Bestechungshandlungen in der Wirtschaft
  • 1 Vertikale Submissionsabsprache (§ 298)
  • 2 Angestelltenbestechung (§ 299)
  • IV Strafbare Bestechungshandlungen in der Gesellschaft
  • 1 Ärztebestechung (§§ 299a, 299b)
  • 2 Sportwettbetrug (§ 265c)
  • 3 Manipulation von berufssportlichen Wettbewerben (§ 265d)
  • V Internationale Bestechung (§ 335a)
  • § 15 Kriminologische und kriminalistische Aspekte
  • A Allgemeines
  • B Befunde
  • C Kriminaltaktische Überlegungen
  • I Spezialisierung
  • II Kooperation bzw. enge Zusammenarbeit
  • III Zwangsmaßnahmen
  • IV Belohnung
  • 1 Rücktritt
  • 2 Tätige Reue
  • 3 Kronzeugenregelung
  • 4 Whistleblower
  • D Technische und repressive Präventionsmittel
  • § 16 Das deutsche Bestechungsstrafrechtssystem
  • A Systematik und Struktur
  • B Kriminal- und strafrechtspolitische Ansätze
  • I Exklusivitätsthese
  • II Freundschaftsprinzip
  • III Auffangfunktion des § 331
  • IV Trennungsprinzip
  • V Spiegelbildlichkeitsprinzip
  • VI Stufenprinzip (Differenzierungsgebot)
  • VII Die UnRV: Eine quasi-vertraglicher Kernpunkt der Tathandlungen
  • VIII Koinzidenz- oder Simultaneitätsprinzip
  • IX Das Rechtsgut: Die wichtigste Auslegungshilfe
  • X Akzessorietät
  • XI Vorfeldkriminalisierung
  • XII Keine Integration in die Kerntatbestände
  • C Strafrechtsmodell: Bekämpfungsstrafrechtskonzept
  • I Bekämpfungsstrafrechtskonzept als neue Konzeptionisierung?
  • II Instrumente des Konzepts
  • 1 Bekämpfungsgesetze
  • 2 Gesetze zum Umgehungsverbot
  • III Strafrechtliche Sozialkontrolle nach dem Konzept des Bekämpfungsstrafrechts
  • 1 Vorverlagerung der Strafbarkeit
  • 2 Die Rolle der Sanktionen nach diesem Konzept
  • IV Ermittlungsmaßnahmen
  • D Regelungsmodell
  • I Zweier-Verbrechen-Modell2320
  • II Materielles Austauschmodell2323
  • III Präventionsmodell2326
  • IV Sektormodell2329
  • V Symmetrie-Modell2331
  • E Abgrenzung von ähnlichen Delikten
  • I Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung (§§ 331, 333)
  • II Rechtsbeugung (§ 339)
  • III Nötigung
  • IV Horizontale Submissionsabsprache (§ 298)
  • V Untreue (§ 266)
  • VI Betrug (§ 263)
  • Vierter Hauptteil: Das türkische Bestechungsstrafrechtssystem
  • § 17 Geschichtliche Entwicklung
  • A Bestechungsdelikte nach dem islamischen Strafrecht
  • B Rechtslage und Strafgesetzgebung im Osmanischen Reich
  • C Entwicklungen nach der Republik
  • I Rechtslage und Strafgesetzgebung unter dem StGB v. 1926
  • II Rechtslage und Strafgesetzgebung im neuen StGB Nr. 5237 v. 2004
  • III Neue Gesetzgebung mit der Gesetzänderung v. 2012
  • § 18 Die türkischen Bestechungstatbestände2487
  • A Amtsträgerbestechung: Strafbare Bestechungshandlungen in der öffentlichen Verwaltung (Art. 252)
  • I Bestechlichkeit (Art. 252 Abs. 2)
  • 1 Das geschützte Rechtsgut
  • a Meinungen in der Lehre
  • b Ansichten in der Rechtsprechung
  • c Stellungnahme
  • 2 Rechtsnatur des Delikts
  • 3 Tatbestandsmerkmale (Strafbarkeitsvoraussetzungen)
  • a Objektive Tatbestandsmerkmale
  • aa Tauglicher Täter (Tatsubjekt = Täterkreis)
  • (1) Amtsträger
  • (2) Gleichstellungsklauseln
  • (3) Personal von öffentlichen Wirtschaftsunternehmen
  • (4) Beteiligte Privater an der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben
  • (5) Erweiterter Täterkreis (Art. 252 Abs. 8)
  • (6) Zwischenergebnis und Stellungnahme
  • bb Tatziel: Ungerechtfertigter Vorteil
  • (1) Materielle und immaterielle Vorteile
  • (2) Mittelbare Bestechung und Drittvorteile
  • (3) Stellungnahme
  • cc Tatobjekt: Handeln im Zusammenhang mit der Amtsausübung (Bezugspunkt)
  • (1) Dienstliches Handeln
  • (2) Im Zusammenhang mit der Ausübung des Amtes
  • (3) Zwischenergebnis und Stellungnahme
  • dd Tathandlungen
  • (1) Fordern (Art. 252 Abs. 4)
  • (2) Abschließen eines Bestechungsvertrags (Art. 252 Abs. 3)
  • (3) Verschaffen eines Vorteils (Art. 252 Abs. 2)
  • (4) Sichbereitzeigen
  • ee Zeitliche Orientierung
  • ff Kausalität: Unrechtsvereinbarung als Beziehungsverhältnis
  • b Subjektive Tatbestandsmerkmale
  • 4 Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe
  • a Innerer Vorbehalt des Amtsträgers
  • b Überführungsabsicht
  • c Vorgetäuschte Diensthandlung
  • d Agent Provokateurs
  • e Nötigung
  • f Notstand
  • g Die Lehre von der Sozialadäquanz
  • h Genehmigung
  • i Nicht verbotene Geschenke und zulässige Spende
  • j Sponsoring
  • k Tätige Reue (Art. 254 Abs. 12750)
  • 5 Irrtum
  • 6 Besondere Erscheinungsformen der Straftat
  • a Täterschaft und Teilnahme
  • b Versuch und Rücktritt
  • c Unterlassung
  • d Konkurrenzen
  • 7 Rechtsfolgen
  • a Rechtsfolgen der Tat
  • b Nebenfolgen der Tat (Art. 53)
  • 8 Strafzumessung
  • a Obligatorischer Strafminderungsgrund (minderschwere Fälle)
  • b Obligatorischer Strafschärfungsgrund (besonders schwere Fälle)
  • 9 Verjährung
  • 10 Strafprozessuales
  • II Bestechung (Art. 252 Abs. 1)
  • 1 Das geschützte Rechtsgut
  • 2 Rechtsnatur des Delikts
  • 3 Tatbestandsmerkmale (Strafbarkeitsvoraussetzungen)
  • a Objektive Tatbestandsmerkmale
  • aa Tauglicher Täter (Tatsubjekt = Täterkreis)
  • bb Tatziel: Eine Tätigkeit in Ausübung des Amtes
  • cc Tatobjekt: Ungerechtfertigter Vorteil
  • dd Tathandlungen
  • (1) Anbieten (Art. 252 Abs. 4)
  • (2) Abschließen eines Bestechungsvertrags (Art. 252 Abs. 3)
  • (3) Verschaffen eines Vorteils (Art. 252 Abs. 1)
  • (4) Bestimmungsversuch
  • ee Zeitliche Orientierung
  • ff Kausalität
  • b Subjektive Tatbestandsmerkmale
  • 4 Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe
  • a Innerer Vorbehalt des Täters
  • b Überführungsabsicht
  • c Vortäuschung
  • d Nötigung
  • e Notstand
  • f Die Lehre von der Sozialadäquanz
  • g Genehmigung
  • h Nicht verbotene Geschenke und zulässige Spende
  • i Sponsoring
  • j Tätige Reue (Art. 254 Abs. 2)
  • 5 Irrtum
  • 6 Besondere Erscheinungsformen der Straftat
  • a Täterschaft und Teilnahme
  • b Versuch und Rücktritt
  • c Unterlassung
  • d Konkurrenzen
  • 7 Rechtsfolgen
  • a Rechtsfolgen der Tat
  • b Nebenfolgen der Tat
  • c Sicherungsmaßnahmen für juristische Personen (Art. 253)
  • 8 Strafzumessung
  • 9 Verjährung
  • 10 Strafprozessuales
  • B Strafbare Bestechungshandlungen in anderen Sektoren
  • I Strafbare Bestechungshandlungen in der Justiz
  • II Strafbare Bestechungshandlungen in der Politik
  • 1 Wählerbestechung (Art. 152 türk. WahlG)
  • 2 Mandatsträgerbestechung (Art. 252)
  • III Strafbare Bestechungshandlungen in der Wirtschaft
  • 1 Vertikale Submissionsabsprache (Art. 235, 236)
  • 2 Angestelltenbestechung
  • a Einseitige Angestelltenbestechung
  • b Eingeschränkte Angestelltenbestechung
  • IV Strafbare Bestechungshandlungen in der Gesellschaft
  • 1 Gemeinnützige Vereine (Art. 252 Abs. 8 lit. d)
  • 2 Manipulation von sportlichen Wettbewerben (Art. 11, Gesetz Nr. 6222)
  • V Internationale Bestechung (Art. 252 Abs. 9 und Abs. 10)
  • § 19 Kriminologische und kriminalistische Aspekte
  • A Allgemeines
  • B Befunde
  • C Kriminaltaktische Überlegungen
  • I Spezialisierung
  • II Kooperation bzw. enge Zusammenarbeit
  • III Zwangsmaßnahmen
  • IV Belohnung
  • 1 Rücktritt
  • 2 Tätige Reue
  • 3 Kronzeugenregelung
  • 4 Whistleblower
  • D Technische und repressive Präventionsmittel
  • I Offenlegungs- und Auskunftspflicht
  • II Transparenztatbestände
  • 1 Umgehungshandlung 1: Verstoß gegen die Fristen im Art. 10
  • 2 Umgehungshandlung 2: Abgeben einer falschen Erklärung
  • III Unrechtmäßige Bereicherung (Art. 13, Gesetz Nr. 3628 v. 1990)
  • § 20 Das türkische Bestechungsstrafrechtssystem
  • A Systematik und Struktur
  • B Kriminal- und strafrechtspolitische Ansätze
  • I Trennungsprinzip
  • II Spiegelbildlichkeitsprinzip
  • III Verdoppelte Auffangfunktion
  • IV Erweiterungsprinzip
  • V Der böse Bürger
  • VI Vorverlagerung der Strafbarkeit
  • VII Vorrang der Unrechtsvereinbarung
  • VIII Koinzidenzsprinzip
  • IX Rechtsgut: Eine wichtige Auslegung für Grenzfälle
  • X Aufklärung wird belohnt
  • XI Enge Auslegung
  • 1 Strenger dienstlicher Zusammenhang
  • 2 Strenge Vertragstheorie
  • XII Vorteilsverschaffung: Der Orientierungspunkt der Bestechung
  • XIII Akzessorietät
  • XIV Terminologische Abweichung
  • C Strafrechtsmodell
  • D Regelungsmodell
  • I Einzelverbrechen-Modell3081
  • II Rechtsgutsmodell3088
  • III Einheitsmodell3092
  • IV Subsystemmodell3093
  • V All-in-one-Modell3095
  • E Abgrenzung zu ähnlichen Delikten
  • I Amtsmissbrauch
  • II Erpressung im Amt (Extortion)
  • III Einflusshandel (Art. 255)
  • IV Unrechtmäßige Bereicherung (Art. 13, Gesetz Nr. 3628 v. 1990)
  • V Nichtanzeige (Art. 278, 279)
  • VI Untreue (Art. 155 Abs. 2)
  • VII Betrug (Art. 158 Abs. 2)
  • Fünfter Hauptteil: Abschließende Bewertung und Ergebnisse der Untersuchung – zugleich ein Versuch zur Lehre von den echten Bestechungsdelikten
  • § 21 Ergebnisse der Bestechungsstrafrechtsdogmatik
  • A Ergebnisse der deutschen Bestechungsstrafrechtsdogmatik
  • I Tatbestandsbestimmung (Kriminalisierung, Inkriminieren)
  • 1 Strafbarkeitslücken
  • 2 Kriminalisierungs- und Entkriminalisierungstendenzen
  • II Sanktionsbestimmung (Pönalisierung)
  • III Strafzumessungsregeln
  • IV Effektive Ermittlung
  • V Systematik
  • VI Systemgerechtigkeit
  • B Das deutsche Bestechungsstrafrechtssystem de lege ferenda
  • I Kriminalisierungs- und Entkriminalisierungsbedarf
  • II Die vom Gesetzgeber zu verfolgende Kriminalpolitik (Soll-KP)
  • C Ergebnisse der türkischen Bestechungsstrafrechtsdogmatik
  • I Tatbestandsbestimmung (Kriminalisierung, Inkriminieren)
  • 1 Strafbarkeitslücken
  • 2 Kriminalisierungs- und Entkriminalisierungstendenzen
  • II Sanktionsbestimmung (Pönalisierung)
  • III Strafzumessungsregeln
  • IV Effektive Ermittlung
  • V Systematik
  • VI Systemgerechtigkeit
  • D Das türkische Bestechungsstrafrechtssystem de lege ferenda
  • I Kriminalisierungs- und Entkriminalisierungsbedarf
  • II Die vom Gesetzgeber zu verfolgende Kriminalpolitik (Soll-KP)
  • E Vergleichende Analyse der Systeme
  • § 22 Theorien und Ergebnisse der Untersuchung
  • A In Bezug auf das Korruptionsphänomen (§ 2 der Arbeit)
  • B In Bezug auf die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität
  • C In Bezug auf die Korruptionsbekämpfung durch Strafrecht3332
  • D In Bezug auf die Rechtsterminologie
  • E In Bezug auf die Systematik und Ausgestaltung
  • F In Bezug auf die Regelungsmodelle
  • G In Bezug auf die Strafrechtsdogmatik zu Bestechungshandlungen
  • H In Bezug auf die nachträgliche Belohnung
  • I In Bezug auf den Irrtum
  • § 23 Ein Versuch zur Lehre von den echten Bestechungsdelikten
  • A Das Gesamtbild der Bestechungsdelikte
  • I Entstehungsgeschichte
  • II Terminologie
  • III Das strafrechtliche Unrecht
  • IV Bestechungsähnliche Delikte
  • 1 Amtsmissbrauch
  • 2 Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung
  • 3 Erpressung im Amt (Extortion)
  • 4 Einflusshandel bzw. missbräuchliche Einflussnahme
  • 5 Unerlaubte/Unrechtmäßige Bereicherung3531
  • 6 Gemeinsame Punkte von Bestechungs- und ähnlichen Delikten
  • B Gesamtmerkmale der eigentlichen Bestechung
  • I Formelle Merkmale
  • 1 Am Gemeinwohl orientierte Dienste
  • 2 Erteilung von Macht und Zuständigkeit durch den Prinzipal
  • 3 Rechtsmäßige Übernahme der Macht und Zuständigkeit
  • 4 Entscheidungs- bzw. Funktionsträger in einem durch das Strafrecht geschützten Gebiet
  • II Materielle Merkmale (Unrechtstatbestandsmerkmale)
  • 1 Missbrauch der anvertrauten Macht (Regelverstoß)
  • 2 Unrechtsvereinbarung (Bestechungsvertragsabschluss)
  • a Leistung der UnRV: Dienstliche Tätigkeit
  • b Gegenleistung der UnRV: Ungerechtfertigter Vorteil
  • c Reziprozität (Gegenleistungsverhältnis)
  • 3 Pflichtwidrige Diensthandlung
  • 4 Zukunftsperspektive bzw. Zukunftsbezug der Amtshandlung
  • 5 Geheimhaltung
  • 6 Doppelter Kausalzusammenhang
  • a Erste Stufe der Konnexität: Funktionale Verknüpfung
  • b Zweite Stufe der Konnexität: Unrechtsvereinbarung
  • 7 Bestechungsabsicht
  • C Strafrechtsmodell
  • D Regelungsmodelle zu Bestechungsstraftaten
  • E Allgemeine Kriminalpolitik zur Bestechungsstraftatenlehre
  • I Prinzipien in Bezug auf die Prävention
  • 1 Präventive Maßnahmen
  • a Schulung
  • b Striktes Geschenkannahmeverbot
  • c Offenlegungspflicht
  • 2 Repressive Maßnahmen
  • a Transparenztatbestände
  • b Strafbewehrte Meldepflicht
  • c Strafbewehrte Aufsichtspflicht
  • II Prinzipien in Bezug auf das Kriminalrecht
  • 1 Definitionsmacht des Strafrechts
  • 2 Tatstrafrechtliche Perspektive
  • a Priorität des Handlungsunrechts
  • b Bestimmtheitsgebot
  • c Gesicherte Auslegung
  • d Restriktive (enge) Auslegung
  • e Differenzierungsgebot
  • f Keine Amtspflichtverletzungen ohne übertragene Amtshandlung
  • g Auffangfunktion in der Verwandtschaft
  • 3 Täterstrafrechtliche Perspektiv
  • 4 Exklusivitätsrecht der Bestechung und Bestechlichkeit
  • 5 Trennungsprinzip
  • 6 Erweiterung des strafrechtlichen Schutzes
  • a Qualifizierung des Täterkreises
  • b Gleichstellungsklausel
  • c Erweiterung des Anwendungsbereiches des Tatbestands
  • d Ausdehnung des Beendigungszeitpunkts
  • e Erweiterung des zeitlichen Orientierungspunkts der UnRV
  • f Vorverlagerung der Strafbarkeit
  • aa Mithilfe der einseitigen Handlungen
  • bb Mithilfe der Bestrafung der Absprache
  • 7 Akzessorietät der Bestechungsdelikte
  • III Prinzipien in Bezug auf das Sanktionenrecht
  • 1 Negative Sanktionen
  • 2 Positive Sanktionen
  • 3 Gerechtigkeit
  • IV Prinzipien in Bezug auf die Strafzumessung
  • V Prinzipien in Bezug auf das Prozessrecht
  • 1 Effektive Ermittlung
  • 2 Tatsächliche und energische Strafverfolgung
  • 3 Anzeigepflicht
  • 4 Schwerpunktstaatsanwaltschaft
  • § 24 Schlussbetrachtung
  • Die Antwort zu Frage 1:
  • Die Antwort zu Frage 2:
  • Die Antwort zu Frage 3:
  • Die Antwort zu Frage 4:
  • Die Antwort zu Frage 5:
  • Anhang
  • Literaturverzeichnis

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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation
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Zugl.: Köln, Univ., Diss., 2020

Autorenangaben

Der Autor
Semih Yumak absolvierte sein Jurastudium in der Türkei. Im Anschluss war er als Stipendiat der Regierung der Republik Türkei zu Studienzwecken in der Bundesrepublik Deutschland. Die Promotion erfolgte im Rahmen des Aufenthalts.

Über das Buch

Semih Yumak

Korruptionsbekämpfung
und das Bestechungsstrafrechtssystem

Den strafrechtlichen Kern der Korruption bilden die klassischen Bestechungsdelikte. Um Korruption durch das Strafrechtsinstrumentarium angemessen bekämpfen zu können, ist ein gerechtes, klar und deutlich strukturiertes Bestechungsstrafrechtssystem nötig. Zu diesem Zweck sind die Bestechungsstraftaten vom Gesetzgeber allgemeinverständlich und gerecht zu konzipieren. Die vorliegende Publikation – die zunächst das Fachwissen der Strafrechtswissenschaft und die kriminalpolitischen Ansätze in Bezug auf die Bestechungsdelikte systematisiert sowie Schwächen und Defizite des Bestechungsstrafrechts zum Thema Korruptionsbekämpfung vorstellt – wird für die Lehre und die künftige Gesetzgebungsarbeit einen hoffentlich nützlichen Beitrag leisten können.

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Inhaltsübersicht

§ 1 Einleitung

Erster Hauptteil:Das Phänomen „Korruption“ und sein Erscheinungsbild in der Kriminalwissenschaft

§ 2 Das Korruptionsphänomen in verschiedenen Disziplinen

§ 3 Korruption – Standort im Rechtssystem

§ 4 Kriminologische Betrachtung

§ 5 Kriminalpolitische Betrachtung

§ 6 Zusammenfassung und Zwischenfazit

Zweiter Hauptteil:Rechtstheoretische und systematische Vorstellung des Verbrechensphänomens „Bestechung“

§ 7 Terminologie

§ 8 Strafwürdige Bestechungshandlungen

§ 9 Deliktscharakter von Bestechung und Bestechlichkeit

§ 10 Regelungsmodelle zur Ausgestaltung von Bestechungstatbeständen

§ 11 Der Habitus der Bestechungskriminalität

§ 12 Zusammenfassung und Zwischenfazit

Dritter Hauptteil:Das deutsche Bestechungsstrafrechtssystem

§ 13 Geschichtliche Entwicklung

§ 14 Die deutschen Bestechungstatbestände

§ 15 Kriminologische und kriminalistische Aspekte

§ 16 Das deutsche Bestechungsstrafrechtssystem

Vierter Hauptteil:Das türkische Bestechungsstrafrechtssystem

§ 17 Geschichtliche Entwicklung

§ 18 Die türkischen Bestechungstatbestände

§ 19 Kriminologische und kriminalistische Aspekte

§ 20 Das türkische Bestechungsstrafrechtssystem

Fünfter Hauptteil:Abschließende Bewertung und Ergebnisse der Untersuchung – zugleich ein Versuch zur Lehre von den echten Bestechungsdelikten

§ 21 Ergebnisse der Bestechungsstrafrechtsdogmatik

§ 22 Theorien und Ergebnisse der Untersuchung

§ 23 Ein Versuch zur Lehre von den echten Bestechungsdelikten

§ 24 Schlussbetrachtung

Anhang

Literaturverzeichnis

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Inhaltsübersicht

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

§ 1 Einleitung

A. Ausgangspunkt der Arbeit und Ziel der Untersuchung

I. Kriminalphänomenologische (faktische) und kriminalwissenschaftliche Stellung des Phänomens „Korruption“

II. Rechtstheoretische und strafrechtliche Betrachtung des Verbrechensphänomens „Bestechung“

III. Systematische Darstellung und kritische Betrachtung des deutschen und türkischen Bestechungsstrafrechts

IV. Eigene Lehre zu den Bestechungsdelikten

B. Problemstellung

I. Unklarheit

II. Komplexität

III. Die Fehlentwicklungen und systematische Defizite

C. Lösungskonzept

D. Begriffsbestimmung und zur Terminologie

E. Abgrenzung des Themas

F. Methodischer Hintergrund der Arbeit

I. Warum eine kriminal- und strafrechtswissenschaftliche Untersuchung?

II. Warum ist eine kritische Analyse erforderlich?

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III. Warum eine rechtsvergleichende Studie im Lichte des deutschen und türkischen Strafrechts?

G. Gang der Untersuchung

Erster Hauptteil:Das Phänomen „Korruption“ und sein Erscheinungsbild in der Kriminalwissenschaft

§ 2 Das Korruptionsphänomen in verschiedenen Disziplinen

A. Sprachwissenschaftlicher Ansatz

B. Historischer Ansatz

C. Politikwissenschaftlicher Ansatz

D. Wirtschaftswissenschaftlicher Ansatz

E. Psychologischer Ansatz

F. Soziologischer Ansatz

G. Moralischer und ethischer Ansatz

H. Zwischenergebnis und Stellungnahme

§ 3 Korruption – Standort im Rechtssystem

A. Der Begriff Korruption im Privatrecht

B. Der Begriff Korruption im öffentlichen Recht

C. Der Begriff Korruption im Strafrecht

I. Korruptionsdelikte im engeren Sinne

II. Korruptionsdelikte im weiteren Sinne

D. Der Begriff Korruption im internationalen Recht

§ 4 Kriminologische Betrachtung

A. Der Begriff Korruption in der Kriminologie

B. Ursachen (Beweggründe)

I. Täterbezogene Ursachen

II. Ursachen hinsichtlich des sozialen Umfelds

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III. Ökonomische Ursachen

IV. Andere Ursachen

C. Standort als korrupt bezeichneter Handlungen in der Kriminologie

I. Korruption aus der Perspektive von White-collar criminality

1. Die sog. White-collar crimes

2. Korruption als White-collar crime

II. Korruption aus der Perspektive der Wirtschaftskriminalität

1. Ein allgemeiner Überblick zur Wirtschaftskriminalität

2. Korruption als Wirtschaftskriminalität

III. Zwischenfazit

D. Folgen von Korruption

E. Der Habitus der Korruption – Typische Erscheinungsformen und ihre Kategorisierung

I. Typische Erscheinungsformen

1. Amtsträgerkorruption: Korruption in der öffentlichen Verwaltung

2. Justizkorruption: Korruption in der Justiz

3. Politische Korruption: Korruption in der Politik

4. Wirtschaftskorruption: Korruption in der Wirtschaft

5. Korruption in der Gesellschaft

II. Kategorisierung der Korruptionsformen

1. Einfache und schwere Korruption (petty and grand corruption)

2. Situative und strukturelle Korruption

3. Netzwerkkorruption und systematische Korruption

4. Endemische (interne) und externe Korruption

5. Autokorruption und systemkonforme (legalisierte) Korruption

6. Nationale und internationale (grenzüberschreitende) Korruption

7. Reziproke (gegenseitige) und erpresserische (extortive) Korruption

8. Nützliche oder gute Korruption?

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III. Andere korruptionsähnliche Formen

1. Ämterpatronage

2. Klientelismus

3. Nepotismus (Favouritism)

§ 5 Kriminalpolitische Betrachtung

A. Kriminalität der Mächtigen (Makrokriminalität)

B. Regierungskriminalität (Staatskriminalität)

C. Dunkelfeldproblem

D. Vorverlagerung der Strafbarkeit (Vorfeldkriminalisierung)

E. Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität

F. Bekämpfung der Korruption

I. Der Kern der (außerstrafrechtlichen) Korruptionsbekämpfung: Prävention

1. Transparenz

2. Risikoanalyse (Risikoatlas)

3. Kontrollmechanismen schaffen

4. Vier-Augen-Prinzip

5. Regelmäßige Unterrichtung und Belehrung

6. Personalrotation

7. Whistleblower (Hinweisgeber) zu schützen

8. Gerechte Entlohnung

II. Internationalisierung des Korruptionsstrafrechts

1. Globalisierte Marktwirtschaft: Sind alle Mitbewerber?

2. Korruption als internationales Phänomen

3. Standardisierter und effektiver Strafrechtsschutz

III. Der Kern der strafrechtlichen Korruptionsbekämpfung: Bestechung

§ 6 Zusammenfassung und Zwischenfazit

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Zweiter Hauptteil:Rechtstheoretische und systematische Vorstellung des Verbrechensphänomens „Bestechung“

§ 7 Terminologie

A. Das Wort „Bestechung“ i.w.S. und i.e.S.

B. Der formale (pragmatische) und materielle Aspekt

C. Echte (eigentliche) und unechte Bestechungsdelikte

D. Internationale Perspektive

§ 8 Strafwürdige Bestechungshandlungen

A. Strafwürdigkeit

B. Das strafrechtliche Unrecht der Bestechung

I. Unentgeltlichkeit

II. Unkäuflichkeit

III. Vertrauensschutzlehre

IV. Pflichtwidrigkeitslehre (Bindungstheorie)

V. Kombinationstheorien

1. Funktionsfähigkeit der Institutionen (Systemtheorie)

2. Normative Theorie (Wertelehre)

C Hauptmerkmale der Bestechungsdelikte

I. Machtmissbrauch (allgemeiner Regelverstoß)

II. Unrechtsvereinbarung (Bestechungsabsprache)

1. Leistung der Unrechtsvereinbarung: Dienstliche Tätigkeit (= Bestechungsobjekt und Tatmittel auf Seiten des Funktionsträgers)

2. Gegenleistung der Unrechtsvereinbarung: Ungerechtfertigter Vorteil (= Bestechungsobjekt und Tatmittel auf Seiten des Bestechenden)

III. Kausalzusammenhang (Konnexität)

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§ 9 Deliktscharakter von Bestechung und Bestechlichkeit

A. Kriminologische Betrachtungen

I. Sind Bestechungsdelikte Treubruchdelikte?

II. Sind Bestechungsdelikte Berufsstraftaten?

III. Sind Bestechungsdelikte Nutzdelikte?

IV. Sind Bestechungsdelikte Dunkelfeldtaten?

V. Sind Bestechungsdelikte Männerdelikte?

VI. Sind Bestechungsdelikte Netzwerkdelikte (Kommunikationsdelikte)?

VII. Sind Bestechungsdelikte Kontrolldelikte?

VIII. Sind Bestechungsdelikte Wirtschaftsdelikte?

B. Strafrechtsdogmatische Betrachtungen

I. Sind Bestechungsdelikte Kavaliers- bzw. Bagatelldelikte?

II. Sind Bestechungsdelikte Amtsdelikte?

III. Sind Bestechungsdelikte Staatsschutzdelikte?

IV. Sind Bestechungsdelikte Sonderdelikte?

V. Sind die Bestechungsdelikte Jedermannsdelikte?

VI. Sind Bestechungsdelikte Grunddelikte?

VII. Sind Bestechungsdelikte qualifizierte Delikte?

VIII. Sind Bestechungsdelikte Verletzungsdelikte?

IX. Sind Bestechungsdelikte Erfolgsdelikte?

X. Sind Bestechungsdelikte Tätigkeitsdelikte?

XI. Sind Bestechungsdelikte Mischtatbestände?

XII. Sind Bestechungsdelikte Begegnungsdelikte?

XIII. Sind Bestechungsdelikte Unterlassungsdelikte?

XIV. Sind Bestechungsdelikte Gefährdungsdelikte?

XV. Sind Bestechungsdelikte Unternehmensdelikte?

XVI. Sind Bestechungsdelikte eigenständige Delikte (delictum sui generis)?

XVII. Sind Bestechungsdelikte eigenhändige Delikte?

XVIII. Sind Bestechungsdelikte grenzüberschreitende Delikte?

XIX. Sind Bestechungsdelikte Blankettdelikte?

C. Zwischenergebnis und Stellungnahme

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§ 10 Regelungsmodelle zur Ausgestaltung von Bestechungstatbeständen

A. Hauptmodelle

I. Das Aussehen des Verbrechens

1. Einzelverbrechen-Modell

2. Zweier-Verbrechen-Modell

II. Die Art und Form der Unrechtsvereinbarung (Austauschmodelle)

1. Gelockertes Unrechtsvereinbarungsmodell (formell-funktionales Austauschmodell)

2. Konkretisiertes Unrechtsvereinbarungsmodell (materielles Austauschmodell)

3. Entschließung zur Verschmelzung (Rechtsgutsmodell)

B. Ergänzende und unterstützende Modelle

I. Sektormodell

II. Einheitsmodell (Gleichstellungsmodell)

III. Präventionsmodell

IV. Billigkeitsmodell (Adäquanzmodell)

V. Qualifikationsmodell

VI. Subsystemmodell

VII. Kombinationsmodell (Verknüpfungsmodell)

VIII. Symmetrie-Modell (spiegelbildliches Modell)

C. Ein Sui-generis-Modell – das All-in-one-Modell

D. Zwischenergebnis

§ 11 Der Habitus der Bestechungskriminalität

A. Erscheinungsformen

I. Bestechungsdelikte in der öffentlichen Verwaltung (Amtsträgerbestechung)

II. Bestechungsdelikte in der Justiz (Richterbestechung)

III. Bestechungsdelikte in der Politik (Wähler- und Mandatsträgerbestechung)

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IV. Bestechungsdelikte in der Wirtschaft

V. Bestechungsdelikte in der Gesellschaft

B. Kategorisierung der Bestechungsdelikte

I. Aktive und passive Bestechung (Geber-Nehmer-Verhältnis)

II. Unmittelbare und mittelbare Bestechung

III. Einfache (leichte) und schwere Bestechung

§ 12 Zusammenfassung und Zwischenfazit

Dritter Hauptteil:Das deutsche Bestechungsstrafrechtssystem

§ 13 Geschichtliche Entwicklung

A. Bestechungsdelikte im antiken Griechenland

B. Bestechungsdelikte im römischen Recht

C. Bestechungsdelikte im kanonischen Recht

D. Entwicklungen im germanischen Recht

I. Bestechung und Bestechlichkeit im gemeinen Recht

II. Bestechung und Bestechlichkeit im Partikularrecht

III. Bestechung und Bestechlichkeit im preußischen Recht

IV. Bestechung und Bestechlichkeit im StGB v. 1871

V. Bestechung und Bestechlichkeit in der Periode 1975–1997

§ 14 Die deutschen Bestechungstatbestände

A. Amtsträgerbestechung: Strafbare Bestechungshandlungen in der öffentlichen Verwaltung (§§ 332, 334 StGB)

I. Bestechlichkeit (§ 332 StGB)

1. Das geschützte Rechtsgut

a. Meinungen in der Lehre

b. Ansichten in der Rechtsprechung

c. Stellungnahme

2. Rechtsnatur des Delikts

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3. Tatbestandsmerkmale (Strafbarkeitsvoraussetzungen)

a. Objektive Tatbestandsmerkmale

aa. Tauglicher Täter (Tatsubjekt = Täterkreis)

(1). Amtsträger (§ 11 Abs. 1 Nr. 2)

(2). Europäischer Amtsträger (§ 11 Abs. 1 Nr. 2a)

(3). Für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter (§ 11 Abs. 1 Nr. 4)

bb. Tatziel: Ungerechtfertigter Vorteil

(1). Materielle Vorteile

(2). Immaterielle Vorteile

(3). Mittelbare Bestechung und Drittvorteile

(4). Zwischenergebnis und Stellungnahme

cc. Tatobjekt: Pflichtwidrige Diensthandlung (Bezugspunkt)

(1). Diensthandlung

(2). Pflichtwidrigkeit

(a). Pflichtwidrigkeit i.S.v. gebundenen Verwaltungshandeln

(b). Pflichtwidrigkeit i.S.v. Ausnutzung der Amtsstellung

(c). Pflichtwidrigkeit i.S.v. Ermessensentscheidungen

(aa). Überschreitung des Ermessens

(bb). Missbrauch des Ermessens

(d). Pflichtwidrigkeit i.S.v. Europäischen Amtsträger

dd. Tathandlungen

(1). Fordern

(2). Sichversprechenlassen

(3). Annehmen

ee. Zeitliche Orientierung

(1). Vergangene Diensthandlungen

(2). Künftige Diensthandlungen (§ 332 Abs. 3)

←19 | 20→

(a). Sichbereitzeigen beim gebundenen Verwaltungshandeln (§ 332 Abs. 3 Nr. 1)

(b). Sichbereitzeigen bei Ermessensentscheidungen (§ 332 Abs. 3 Nr. 2)

ff. Kausalität: Unrechtsvereinbarung als Beziehungsverhältnis

b. Subjektive Tatbestandsmerkmale

4. Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe

a. Innerer Vorbehalt des Amtsträgers

b. Überführungsabsicht

c. Vorgetäuschte Diensthandlung

d. Stellungnahme

e. Geringwertige Zuwendungen

f. Nötigung

5. Irrtum

6. Besondere Erscheinungsformen der Straftat

a. Täterschaft und Teilnahme

b. Versuch und Rücktritt

c. Unterlassung

d. Konkurrenzen

7. Rechtsfolgen

a. Strafrahmen

b. Einziehung

c. Nebenfolgen der Straftat

8. Strafzumessung

a. Relevante Umstände

b. Minderschwere Fälle

c. Besonders schwere Fälle (§ 335 i.V.m. § 332)

9. Verjährung

10. Strafprozessuales

II. Bestechung (§ 334 StGB)

1. Das geschützte Rechtsgut

2. Rechtsnatur des Delikts

←20 | 21→

3. Tatbestandsmerkmale (Strafbarkeitsvoraussetzungen)

a. Objektive Tatbestandsmerkmale

aa. Tauglicher Täter (Tatsubjekt = Täterkreis)

bb. Tatziel: Pflichtwidrige Diensthandlung

cc. Tatobjekt: Ungerechtfertigter Vorteil

dd. Tathandlungen

(1). Anbieten

(2). Versprechen

(3). Gewähren

ee. Zeitliche Orientierung

(1). Vergangene Diensthandlungen

(2). Künftige Diensthandlungen (§ 334 Abs. 3)

(a). Bestimmungsversuch zur Pflichtwidrigkeit (§ 334 Abs. 3 Nr. 1)

(b). Bestimmungsversuch zur Beeinflussung (§ 334 Abs. 3 Nr. 2)

ff. Kausalität

b. Subjektive Tatbestandsmerkmale

4. Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe

a. Innerer Vorbehalt

b. Überführungsabsicht

Details

Seiten
722
ISBN (PDF)
9783631836026
ISBN (ePUB)
9783631836033
ISBN (MOBI)
9783631836040
ISBN (Hardcover)
9783631829325
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020 (August)
Schlagworte
Korruption Bestechungsstrafrecht Rechtsvergleichung Türkei Deutschland
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2020. 722 S., 3 farb. Abb., 11 s/w Abb.

Biographische Angaben

Semih Yumak (Autor:in)

Semih Yumak absolvierte sein Jurastudium in der Türkei. Im Anschluss war er als Stipendiat der Regierung der Republik Türkei zu Studienzwecken in der Bundesrepublik Deutschland. Die Promotion erfolgte im Rahmen des Aufenthalts.

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Titel: Korruptionsbekämpfung und das Bestechungsstrafrechtssystem