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Der Goodwill in der Bilanz

Behandlung und Bedeutung im Bilanz-, Steuer- und Privatrecht – Stand und Perspektiven

von Tobias T. Reiser (Autor:in)
©2022 Dissertation 366 Seiten

Zusammenfassung

Der „Goodwill“ ist ein schillernder Begriff. Während er im Bilanz- und Steuerrecht fest verankert und konturiert ist, wird er im Privatrecht nur punktuell thematisiert. Ungeklärt ist, ob jeweils derselbe Betrachtungsgegenstand gemeint ist. Diese Frage ist Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit. Zu Beginn steht eine eingehende Behandlung des Goodwill im Bilanz- und Steuerrecht. Anschließend werden die dort identifizierten Goodwill-Merkmale mit denen des Privatrechts abgeglichen: Gibt es einen fachübergreifenden Begriff? Welche Unterschiede bestehen? Und welche Bedeutung hat der Goodwill im Privatrecht? Es zeigt sich, dass sich der Goodwill individuell aus verschiedenen Werten zusammensetzt. Auf dieser Grundlage werden Perspektiven zur Bilanzierung des Goodwill im Einzelfall vorgeschlagen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einführung
  • § 1 Anlass, Gegenstand und Gang der Untersuchung
  • I. Goodwill als Untersuchungsgegenstand
  • II. Zielsetzung der Arbeit und Gang der Untersuchung
  • 1. Teil - Begriff, Bedeutung und Entstehung des Goodwill
  • § 2 Goodwill – Begriff, Synonyme und Definition
  • I. Synonyme zum Goodwill und begriffliche Abgrenzungen
  • 1. Begriff und allgemeiner Sprachgebrauch
  • 2. Synonyme zum Goodwill
  • 3. Deckungsgleichheit von „Goodwill“ und „Geschäfts- oder Firmenwert“?
  • 4. Unterscheidung von Goodwill und Geschäftswert „oder“ Firmenwert?
  • 5. Abgrenzungen zu benachbarten Rechtsbegriffen – Goodwill versus ...
  • a) ... Geschäftswert oder Firmenwert im Sinne des Unternehmenswertes
  • b) ... Praxiswert
  • c) ... geschäftswertähnliche oder firmenwertähnliche Wirtschaftsgüter
  • d) ... immaterielle Vermögensgegenstände und Einzelwirtschaftsgüter
  • 6. Abgrenzung des Goodwill zur Firma und stillen Reserven
  • a) Abgrenzung zur Firma
  • b) Abgrenzung zu stillen Reserven
  • 7. Weitere Goodwill-Begriffe, Konkretisierung des Untersuchungsobjektes
  • a) Goodwill als „guter Wille“ oder „Wohlwollen“
  • b) Kollektiver Goodwill
  • c) Konkretisierung des Goodwill-Begriffs für die Bearbeitung
  • II. Definitionen des Goodwill
  • 1. Definition im Handelsbilanzrecht und den IFRS
  • 2. Definition im Steuerbilanzrecht
  • 3. Definition in der Betriebswirtschaftslehre
  • III. Differenzierungen des Goodwill-Begriffs und Systematisierungen
  • 1. Originärer und derivativer Goodwill
  • 2. Unentgeltlich erworbener Goodwill
  • 3. Positiver und negativer Goodwill
  • 4. Originärer und derivativer negativer Goodwill
  • 5. Konsolidierungs- und Nicht-Konsolidierungs-Goodwill
  • IV. Bestandteile des Goodwill – Goodwill-Werte
  • V. Systematisierung der Goodwill-Werte
  • 1. Einnahmen schaffende und Ausgaben vermindernde Goodwill-Werte
  • 2. Personenbezogene und sachbezogene Goodwill-Werte
  • a) Zuordnung der Goodwill-Werte
  • b) Bedeutung dieser Unterscheidung
  • c) Konsequenzen für die Unternehmensbewertung
  • 3. Unternehmensbezogene und umweltbezogene Goodwill-Werte
  • 4. Unternehmensinterne und unternehmensexterne Goodwill-Werte
  • 5. Goodwill-Werte des Praxiswertes
  • 6. Übersicht zur Systematisierung der Goodwill-Werte
  • VI. Systematisierung nach Komponenten des Goodwill
  • § 3 Entstehung, Rechtsnatur und Bedeutung des Goodwill
  • I. Ursachen und Entstehung des Goodwill
  • 1. Ursachen und Entstehung des (positiven) Goodwill
  • a) Originärer Goodwill
  • b) Derivativer Goodwill
  • aa) Entgeltlich erworbener Goodwill
  • bb) Unentgeltlich erworbener Goodwill
  • 2. Ursachen und Entstehung des negativen Goodwill
  • a) Originärer negativer Goodwill
  • b) Derivativer negativer Goodwill
  • aa) Unterverzinslichkeit des Vermögens, Antizipation zukünftiger Verluste
  • bb) Vorhandensein stiller Lasten
  • cc) Unternehmenskauf als Gelegenheitskauf (bargain purchase)
  • dd) Vorhandensein negativer Goodwill-Werte
  • ee) Negativer Goodwill aus Kapitalkonsolidierung
  • 3. Entstehung des Praxiswertes
  • II. Rechtsnatur des Goodwill
  • 1. Rechtsnatur des Goodwill im Handelsbilanzrecht
  • a) „Klarstellung“ der Rechtsnatur durch das BilMoG?
  • b) Meinungsspektrum zur Rechtsnatur des Goodwill vor BilMoG
  • c) Fazit
  • 2. Rechtsnatur des Goodwill im Steuerbilanzrecht
  • a) Einheitstheorie
  • b) Trennungstheorie
  • c) Fazit
  • III. Wirtschaftliche und bilanzpolitische Bedeutung des Goodwill
  • 1. Goodwill als Gegenstand von Unternehmen- stransaktionen
  • 2. Goodwill als Gegenstand der Bilanzpolitik
  • 3. Goodwill als Gegenstand der Rechnungslegung
  • 2. Teil - Originärer Goodwill
  • § 4 Ermittlung und Bewertung des Goodwill
  • I. Methoden zur Berechnung des Unternehmenswertes
  • II. Geeignete Verfahren zur Berücksichtigung des Goodwill
  • 1. Ertragswertverfahren
  • 2. Discounted cash-flow-Verfahren
  • 3. Substanzwertverfahren
  • 4. Kombinationsverfahren
  • 5. Fazit
  • III. Methoden zur Bewertung des Goodwill
  • 1. Indirekte Methode
  • 2. Direkte Methode
  • 3. Mittelwertmethode
  • 4. Übergewinnmethode
  • IV. Ermittlung und Bewertung des Praxiswertes
  • V. „Richtiger Wert“ des Goodwill
  • § 5 Bilanzierung des originären Goodwill
  • I. Bilanzansatz nach HGB
  • 1. Rechnungslegungsverpflichtete und Rechnungslegungsziele des HGB
  • 2. Bilanzielle Behandlung des originären Goodwill
  • a) Gesetzeslage vor BilMoG
  • b) Gesetzeslage nach BilMoG
  • c) Originärer Goodwill als stille Reserve
  • 3. Bilanzielle Behandlung des originären negativen Goodwill
  • II. Bilanzansatz nach IFRS
  • 1. Rechnungslegungsverpflichtete und Rechnungslegungsziele der IFRS
  • 2. Bilanzielle Behandlung des originären Goodwill
  • 3. Exkurs: Berücksichtigung des originären negativen Goodwill?
  • § 6 Behandlung des originären Goodwill im Steuerrecht
  • I. Steuerbilanzielle Behandlung nach EStG
  • 1. Rechnungslegungsverpflichtete und Rechnungsle- gungsziele
  • 2. Originärer Goodwill
  • 3. Originärer Praxiswert
  • 4. Exkurs: Berücksichtigung des negativen originären Goodwill?
  • II. Steuerliche Behandlung in materiellen Einzelsteuergesetzen
  • 1. Behandlung des originären Goodwill im Ertrags- teuerrecht
  • a) Grundsatz
  • b) Berücksichtigung bei Betriebsaufspaltung und -verpachtung?
  • c) Einlage- und Entnahmefähigkeit?
  • d) Originärer Goodwill in der Anfangsbilanz nach § 13 Abs. 2 KStG?
  • 2. Behandlung des originären Goodwill im Umsatzs- teuerrecht
  • 3. Weitere steuerliche Berücksichtigung des originären Goodwill?
  • 3. Teil - Derivativer Goodwill
  • § 7 Bilanzierung des derivativen Goodwill
  • I. Bilanzierung nach dem HGB
  • 1. Behandlung des derivativen Goodwill im Einzelabschluss
  • a) Übernahme eines Unternehmens gegen Entgelt als Voraussetzung
  • aa) Unternehmen
  • bb) Übernahme eines Unternehmens - Erwerbsvorgang als Weichenstellung
  • cc) Entgeltlichkeit des Erwerbsvorgangs
  • b) Bilanzansatz dem Grunde und der Höhe nach
  • c) Zeitpunkt der Aktivierung
  • d) Folgebehandlung des derivativen Goodwill
  • aa) Planmäßige Abschreibung
  • bb) Änderungen durch BilRUG
  • cc) Außerplanmäßige Abschreibung
  • e) Wertaufholung des Goodwill nach außerplanmäßiger Abschreibung?
  • f) Derivativer Goodwill und stille Reserven
  • g) Exkurs: Behandlung des negativen Goodwill im Einzelabschluss
  • aa) Negativer Goodwill aus einem asset deal
  • (1) Negativer Goodwill als sofort realisierter Gewinn?
  • (2) Behandlung als Verbindlichkeit oder Drohverlustrückstellung?
  • (3) Lösung durch Abstockung und Pas- sivierung?
  • (4) Volle Passivierung des negativen Goodwill
  • bb) Negativer Goodwill aus einem share deal
  • (1) Bildung eines passiven Ausgleichspostens?
  • (2) Bilanzierung eines negativen Goodwill?
  • cc) Würdigung
  • 2. Behandlung des derivativen Goodwill im Konzern- abschluss
  • a) Erwerbsvorgang als Weichenstellung
  • b) Kapitalkonsolidierung und Bilanzansatz
  • c) Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
  • d) Folgebehandlung der „Unterschiedsbeträge“
  • aa) Fall des positiven Goodwill
  • bb) Fall des negativen Goodwill
  • (1) Bisherige Rechtslage
  • (2) Änderungen durch BilRUG
  • e) Wertaufholung nach außerplanmäßiger Abschrei- bung?
  • II. Bilanzierung nach den IAS und IFRS
  • 1. Bilanzansatz (Erstkonsolidierung)
  • 2. Zeitpunkt der Aktivierung
  • 3. Folgebehandlung des derivativen Goodwill (Folgekonsolidierung)
  • a) Reguläre IFRS
  • b) „Spezialfall“ der IFRS für kleinere und mittlere Unternehmen
  • 4. Wertaufholung nach außerplanmäßiger Abschreibung?
  • 5. Problemstellungen im Rahmen des impairment only approach
  • a) Fehlende Objektivierbarkeit
  • b) Teilaktivierung des originären Goodwill?
  • 6. Exkurs: Behandlung des negativen Goodwill
  • § 8 Behandlung des derivativen Goodwill im Steuerrecht
  • I. Steuerbilanzielle Behandlung im EStG
  • 1. Erwerbsvorgang als Weichenstellung
  • 2. Behandlung des Goodwill beim asset deal
  • a) Entgeltlicher Erwerbsvorgang als Voraussetzung für den Bilanzansatz
  • b) Aktivierung dem Grunde und der Höhe nach
  • c) Zeitpunkt der Aktivierung
  • d) Folgebehandlung des Goodwill
  • aa) Planmäßige Abschreibung
  • bb) Teilwertabschreibung
  • (1) Position und Argumente der Einheits- theorie
  • (2) Position und Argumente der Trennungstheorie
  • (3) Würdigung und Entscheidung
  • e) Wertaufholung nach Teilwertabschreibung?
  • 3. Behandlung des Goodwill bei Anteilen an Personengesellschaften
  • a) Berücksichtigung des Goodwill in der Ergänzungsbilanz
  • b) Würdigung: Begriff des „derivativen“ Goodwill
  • 4. Steuerbilanzielle Behandlung des Praxiswertes
  • II. Exkurs: Steuerbilanzielle Behandlung des negativen Goodwill
  • 1. Negativer Goodwill aus einem asset deal
  • 2. Negativer Goodwill aus einem share deal
  • 3. Negativer Goodwill aus einer Beteiligung an Personengesellschaften
  • III. Behandlung des Goodwill im materiellen Steuerrecht
  • 1. Steuerliche Folgen der Unternehmenskaufs im Ertragsteuerrecht
  • a) Unternehmensübertragung in Form eines share deal...
  • aa) ...über Anteile an einer Kapitalgesellschaft...
  • (1) ...aus Sicht des Veräußerers, ...
  • (i) ...falls der Veräußerer eine Körperschaft ist
  • (ii) ...falls der Veräußerer eine natürliche Person ist
  • (2) aus Sicht des Erwerbers
  • bb) ...Anteile an einer Personengesellschaft...
  • (1) ...aus Sicht des Veräußerers
  • (2) aus Sicht des Erwerbers
  • b) Unternehmensübertragung in Form eines asset deal
  • aa) Steuerliche Wirkungen aus Sicht des Veräußer- ers
  • bb) Steuerliche Wirkungen aus Sicht des Erwerbers
  • 2. Steuerliche (Folge-)Behandlung des Goodwill in weiteren materiellen Einzelsteuergesetzen
  • a) Einzelne Aspekte der Behandlung des Goodwill nach dem EStG
  • aa) Betriebsverpachtung und Betriebsaufspaltung
  • bb) Entnahme- und Einlagefähigkeit des Goodwill
  • b) Behandlung des Goodwill im Umsatzsteuerrecht
  • aa) Übertragung des Goodwill als Lieferung oder sonstige Leistung?
  • bb) Ausnahmetatbestand des § 1 Abs. 1a UStG
  • cc) Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 8 lit. f UStG
  • dd) Bedeutung der Unterscheidung
  • 4. Teil - Exkurs: Goodwill im Privatrecht
  • § 9 Wesentliche Merkmale des Goodwill im Privatrecht
  • I. Gemeinsamkeiten in der Behandlung des Goodwill
  • 1. Merkmal: Vermögenswerte Position eines Unternehmens
  • a) Bereicherungsrechtliche Ansprüche
  • b) Familien- und erbrechtliche Ausgleichsansprüche
  • c) Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters
  • d) Gesellschaftsrechtliche Ausgleichsansprüche
  • 2. Merkmal: Mehrwert gegenüber der Substanz eines Unternehmens
  • a) Goodwill als Vermögenswert indiziert Mehrwert
  • b) Goodwill als Gegenstand der Überschuldungsprüfung im Insolvenzrecht
  • 3. Merkmal: Ausdruck einer positiven Zukunftserwartung
  • 4. Merkmal: Immaterieller Gesamtvermögenswert
  • a) Goodwill als immaterieller Gegenstand im BGB
  • b) Goodwill als immaterieller Wert im UN-Kaufrecht
  • 5. Merkmal: Nicht in anderen Vermögensgegenständen verkörpert
  • 6. Merkmal: Unmittelbar und untrennbar mit dem Unternehmen verbunden
  • a) Übertragung des Goodwill im Rahmen eines Unternehmenskaufs
  • b) Zuordnung des Goodwill in der Unter- nehmenspacht
  • c) Universalsukzession im Erbrecht
  • d) Verbindung von Firma, Goodwill und Unternehmen im Handelsrecht
  • 7. Merkmal: Nutzungsdauer und Abnutzung des Goodwill
  • II. Abweichungen in der Behandlung des Goodwill
  • 1. Unterscheidung zwischen originärem und derivativem Goodwill
  • 2. Unterscheidung zwischen positivem und negativem Goodwill
  • § 10 Weitere Aspekte des Goodwill im Privatrecht
  • I. Definition des Goodwill im Privatrecht?
  • II. Rechtsnatur des Goodwill im Privatrecht?
  • 1. Rechtsnatur des Goodwill im älteren Schrifttum
  • a) Goodwill als „Chance“ und geschützte Rechtsposition
  • b) Goodwill als absolut wirkendes, immaterielles Recht
  • c) Goodwill als Bestandteil des Handelsgeschäftes und Vermögenswert
  • d) Fazit zum älteren Schrifttum
  • 2. Rechtsnatur des Goodwill im neueren Schrifttum
  • a) Hinweise zur Rechtsnatur des Goodwill im Bürgerlichen Recht
  • b) Hinweise zur Rechtsnatur des Goodwill im Zwangsvollstreckungsrecht
  • c) Fazit zum neueren Schrifttum
  • III. Goodwill als Charakteristikum eines Unternehmens
  • IV. Goodwill als Schutzobjekt im Privatrecht?
  • 1. Schutz des Goodwill im Vertragsrecht
  • 2. Schutz des Goodwill im Deliktsrecht
  • 3. Fazit zum Schutz des Goodwill
  • 4. Exkurs: Goodwill als Schutzobjekt im Verfas- sungsrecht?
  • V. Sonderstellung des Goodwill im Immaterialgüterrecht
  • VI. Würdigung: Goodwill im Privatrecht
  • 5. Teil - Zusammenfassende Würdigung und Lösungsvorschläge
  • § 11 Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Inkonsistenzen
  • I. Gemeinsamkeiten in der Behandlung des Goodwill
  • 1. Goodwill als immaterieller Vermögenswert
  • 2. Goodwill als Sammelposten von Goodwill-Werten
  • 3. Unternehmen als Bezugsobjekt des Goodwill
  • 4. Nebeneinanderbestehen mehrerer „Goodwills“
  • 5. Keine bilanzielle Berücksichtigung des originären Goodwill
  • 6. Derivativer Goodwill als bilanzielle Residualgröße
  • II. Unterschiede in der Behandlung des Goodwill
  • 1. „Teilbarkeit“ des Goodwill
  • 2. Neutralität gegenüber der Erwerbsform
  • 3. Begriff des derivativen Goodwill
  • 4. „Lebensdauer“ des derivativen Goodwill
  • 5. Behandlung im materiellen Steuerrecht
  • 6. Wertansatz des derivativen Goodwill
  • III. Inkonsistenzen
  • 1. Bilanzielle Erfassung des originären Goodwill
  • 2. Abnutzungsverlauf und Werteverzehr des derivativen Goodwill
  • 3. Behandlung des derivativen negativen Goodwill
  • § 12 Lösungsansätze und abschließende Würdigung
  • I. Lösungsansätze zur Beseitigung der Inkonsistenzen
  • 1. Gleichbehandlung von originärem und derivativem Goodwill?
  • a) Originärer Goodwill als Vermögensgegenstand?
  • b) Verhinderung der Bildung stiller Reserven?
  • c) Gleichmäßigkeit der Besteuerung?
  • d) Erhöhter Informationsgehalt durch Bilanzausweis?
  • e) Strukturentscheidung gegen Bilanzierung des originären Goodwill
  • f) Würdigung
  • 2. Werteverzehr und Abschreibung des derivativen Goodwill
  • a) „Lebensdauer“ des derivativen Goodwill
  • b) Bestehende Abschreibungsmethoden und die Kritik daran
  • aa) Planmäßige Abschreibung (Kombinations- modell)
  • bb) (Ausschließlich) Außerplanmäßige Abschrei- bung
  • cc) Differenzierter Ansatz zur Abschreibung des Goodwill
  • c) Kategorisierung der Goodwill-Werte für Zwecke der Abschreibung
  • aa) „Langfristige“ Goodwill-Werte
  • bb) „Kurzfristige“ Goodwill-Werte
  • (1) Bestimmbarer Abnutzungsverlauf
  • (2) Unbestimmbarer Abnutzungsverlauf
  • cc) Zuordnung der Goodwill-Werte
  • dd) Abgrenzung zur Einteilung in personen-/sachbezogene Goodwill-Werte
  • d) Modifiziertes Kombinationsmodell als Lösung- sansatz
  • aa) Abschreibung nach Kategorien von Goodwill-Werten
  • bb) Vorgehensweise im Rahmen des modifizierten Kombinationsmodells
  • (1) Konkretisierung des derivativen Good- will
  • (2) Identifizierung und Kategorisierung der Goodwill-Werte
  • (3) Bewertung der Kategorien von Goodwill-Werten
  • (4) Dokumentierung der verbindlichen Festlegung
  • (5) Abschreibung der Goodwill-Werte
  • e) Vorteile und Anwendbarkeit des modifizierten Kombinationsmodells
  • 3. Gleichbehandlung von positivem und negativem Goodwill?
  • a) Analoge Diskussionspunkte und Problemstellungen
  • aa) „Lebensdauer“ des derivativen negativen Goodwill
  • bb) Konkretisierung und Kategorisierung
  • (1) Konkretisierung des derivativen negativen Goodwill
  • (2) Kategorisierung nach Auflösungs- horizonten
  • b) Vorgehensweise zur Bilanzierung des derivativen negativen Goodwill
  • (1) Konkretisierung des derivativen negativen Goodwill
  • (2) Identifizierung und Kategorisierung der Goodwill-Werte
  • (3) Bewertung der Kategorien von Goodwill-Werten
  • (4) Dokumentierung der verbindlichen Festlegung
  • (5) Auflösung der Kategorien negativer Goodwill-Werte
  • II. Abschließende Würdigung
  • Anhang
  • I. Synonyme für den Goodwill (Referenzen)
  • II. Goodwill-Werte (Referenzen)
  • Literaturverzeichnis

←26 | 27→

Abkürzungsverzeichnis

A

a.A.

anderer Ansicht

ABl. EG

Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften

Abs.

Absatz

a.E.

am (Absatz-/Satz-) Ende

a.F.

alte Fassung

AfP

Zeitschrift für Medien und Kommunikationsrecht (Zeitschrift)

AG

Aktiengesellschaft, Amtsgericht

AG

Die Aktiengesellschaft - Zeitschrift für das gesamte Aktienwesen, für deutsches, europäisches und internationales Kapitalmarktrecht

AktG

Aktiengesetz

AMK

Arzt- und Medizinrecht kompakt (Zeitschrift)

Anh.

Anhang

Anm.

(mit) Anmerkung

AO

Abgabenordnung

ArbR

Arbeitsrecht

Art.

Artikel

Artt.

Artikel (Plural)

ASC

Accounting Standards Codification (Rechnungslegungsstandard)

ASU

Accounting Standards Updates (Rechnungslegungsstandard)

Aufl.

Auflage

Az.

Aktenzeichen

AZR

Aktenzeichen für Revisionsverfahren am BAG←27 | 28→

B

BAG

Bundesarbeitsgericht

BB

Betriebs-Berater (Zeitschrift)

BBK

Buchführung, Bilanz, Kostenrechnung (Zeitschrift)

BC

Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling

Bd.

Band

Bearb.

Bearbeitung

bearb. v.

bearbeitet von

BeckOK ArbR

Beck’scher Online-Kommentar zum Arbeitsrecht

BeckOK BGB

Beck’scher Online-Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch

BeckOK GewO

Beck’scher Online-Kommentar zur Gewerbeordnung

BeckOK GG

Beck’scher Online-Kommentar zum Grundgesetz

BeckOK GmbHG

Beck’scher Online-Kommentar zum Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung

BeckOK ZPO

Beck’scher Online-Kommentar zur Zivilprozessordnung

BeckRS

Beck-Rechtsprechung (Entscheidungssammlung)

BFH

Bundesfinanzhof

BFHE

Sammlung der Entscheidungen des BFH (Zeitschrift)

BFH/NV

Sammlung nicht veröffentlichter Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (Zeitschrift)

BGB

Bürgerliches Gesetzbuch

BGBl.

Bundesgesetzblatt

BGH

Bundesgerichtshof

BilanzR

Bilanzrecht←28 | 29→

BilMoG

Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz – BilMoG) vom 25. Mai 2009 (BGBl. I 2009, S. 1102 ff.)

BilReG

Gesetz zur Einführung internationaler Rechnungslegungsstandards und zur Sicherung der Qualität der Abschlussprüfung (Bilanzrechtsreformgesetz – BilReG) vom 4. Dezember 2004 (BGBl. I 2004, S. 3166 ff.)

BilRUG

Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2013/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über den Jahresabschluss, den konsolidierten Abschluss und damit verbundene Berichte von Unternehmen bestimmter Rechtsformen und zur Änderung der Richtlinie 2006/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinien 78/660/EWG und 83/349/EWG des Rates (Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz - BilRUG) vom 17. Juli 2015 (BGBl. I 2015, S. 1245 ff.)

BiRiLiG

Gesetz zur Durchführung der Vierten, Siebenten und Achten Richtlinie des Rates der Europäischen Gemeinschaften zur Koordinierung des Gesellschaftsrechts (Bilanzrichtliniengesetz - BiRiLiG) vom 19. Dezember 1985 (BGBl. I 1985, S. 2355 ff.)

BMF

Bundesministerium der Finanzen

BPatG

Bundespatentgericht

BR

Bundesrat

BR-Drucks.

Bundesrats-Drucksache

bspw.

beispielsweise

BStBl.

Bundessteuerblatt

BT

Bundestag←29 | 30→

BT-Drucks.

Bundestags-Drucksache

bzw.

beziehungsweise

C

CAPM

Capital Asset Pricing Model

CFB

Corporate Finance (Zeitschrift)

CGU

Cash Generating Unit

CISG

(United Nations) Convention on Contracts for the International Sale of Goods

CISG-online

Datenbank für Entscheidungen zum UN-Kaufrecht, abrufbar unter www.cisg-online.ch

Corp.

Corporation

D

d.h.

das heißt

DB

Der Betrieb (Zeitschrift)

DCF

Discounted Cash-Flow

ders.

derselbe

Diss.

Dissertation

DPR

Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung

DRS

Deutsche Rechnungslegungsstandards

DStR

Deutsches Steuerrecht (Zeitschrift)

E

Ed.

Edition

EFG

Entscheidungen der Finanzgerichte (Zeitschrift)

EG

Europäische Gemeinschaft(en)

EGHGB

Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch

Einl.

Einleitung

EK

Eigenkapital

EL

Ergänzungslieferung

engl.

englisch

ErbStG

Erbschaft- und Schenkungssteuergesetz←30 | 31→

EStG

Einkommensteuergesetz

et. al.

et alii (und andere)

EU

Europäische Union

EuGH

Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften

EUR

Euro (Währung)

EuZW

Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht

e. V.

eingetragener Verein

EWG

Europäische Wirtschaftsgemeinschaft

F

f., ff.

folgende Seite, folgende Seiten (Plural)

FamRZ

Zeitschrift für das gesamte Familienrecht

FASB

Financial Accounting Standards Board

FASB ASC

FASB Accounting Standards Codification (Rechnungslegungsstandard)

FASB ASU

FASB Accounting Standards Update (Rechnungslegungsstandard)

FB

Formularbuch

FK

Fremdkapital

FMStG

Gesetz zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes (Finanzmarktstabilisierungsgesetz - FMStG) vom 17. Oktober 2008 (BGBl. 2008 I, S. 1982)

Fn.

Fußnote

G

GAAP

Generally Accepted Accounting Principles

GbR

Gesellschaft bürgerlichen Rechts

gem.

gemäß

GenG

Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften

GewO

Gewerbeordnung

GG

Grundgesetz←31 | 32→

GmbHG

Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung

GmbHR

GmbH-Rundschau (Zeitschrift)

grds.

grundsätzlich

GrS

Großer Senat

GRUR

Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht (Zeitschrift)

GRUR Int.

Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht – Internationaler Teil (Zeitschrift)

GWR

Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht (Zeitschrift)

H

Habil.

Habilitation

HGB

Handelsgesetzbuch

Hrsg.

Herausgeber

hrsg. v.

herausgegeben von

I

IAS

International Accounting Standards (Internationaler Rechnungslegungsstandard)

IASB

International Accounting Standards Board

IASC

International Accounting Standards Committee

IDW

Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf

IFRS

International Financial Reporting Standard(s) (Internationaler Rechnungslegungsstandard)

IFRS for SMEs

International Financial Reporting Standards for Small and Medium-sized Entities (Internationaler Rechnungslegungsstandard)

Immat.

Immateriell(e)

Inc.

Incorporated

InsO

Insolvenzordnung←32 | 33→

Int.

International

IRZ

Zeitschrift für Internationale Rechnungslegung

i.R.d.

im Rahmen des/der

i.S.d.

im Sinne des/der

i.S.e.

im Sinne eines/einer

i.V.m.

in Verbindung mit

J

juris

Juristisches Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland (Entscheidungsdatenbank)

JZ

Juristen-Zeitung

K

Kap.

Kapitel

KG

Kommanditgesellschaft

KGaA

Kommanditgesellschaft auf Aktien

KommJur

Kommunaljurist (Zeitschrift)

KoRIFRS

Internationale und kapitalmarktorientierte Rechnungslegung (Zeitschrift)

KStG

Körperschaftsteuergesetz

L

LAG

Landesarbeitsgericht

LG

Landgericht

Details

Seiten
366
Jahr
2022
ISBN (PDF)
9783631875858
ISBN (ePUB)
9783631875865
ISBN (Paperback)
9783631796047
DOI
10.3726/b19580
DOI
10.3726/b19535
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2022 (Januar)
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2022. 366 S., 4 farb. Abb.

Biographische Angaben

Tobias T. Reiser (Autor:in)

Tobias Reiser, geboren 1979; 1999-2006 Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Bayreuth und Mainz; 2007-2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer internationalen Kanzlei in Frankfurt am Main; 2008-2010 Referendariat in Mainz, Frankfurt am Main und New York City; seit 2011 Rechtsanwalt in Frankfurt am Main

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