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Zwischen Ost und West

Christen byzantinischer Tradition in Ungarn

by Thomas Mark Németh (Volume editor) Tamás Véghseő (Volume editor)
©2025 Edited Collection 292 Pages

Summary

Das byzantinische Christentum Ungarns ist an einer bedeutenden kulturellen Schnittstelle angesiedelt und bietet zahlreiche Verbindungslinien zur westlichen und östlichen Christenheit, wie auch zu Wien (Ikone von Máriapócs im Stephansdom). Der vorliegende Tagungsband enthält die Beiträge der gleichnamigen Tagung am 22./23. Oktober 2021, veranstaltet vom Fachbereich für Theologie und Geschichte des christlichen Ostens der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien mit der Lendület/Momentum-Forschungsgruppe „Görögkatolikus Örökség/Griechisch-katholisches Erbe" und der Stiftung PRO ORIENTE. Zehn Fachleute aus Ungarn beleuchten die Geschichte der griechisch-katholischen und orthodoxen Christen Ungarns vom Mittelalter bis in die Gegenwart und beziehen auch Kunst, Liturgie, Frömmigkeit, Caritas und Kirchenrecht mit ein.

Table Of Contents

  • Umschlag
  • Titelblatt
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Grußworte
  • Grußwort Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria, Exarch von Ungarn und Mitteleuropa
  • Welcome Address from His Eminence Fülöp Kocsis, Metropolitan of Hajdúdorog and Head of the Hungarian Greek Catholic Church
  • Grußwort von Botschafter i.R. Dr. Alfons M.Kloss, Präsident der Stiftung PRO ORIENTE
  • Beiträge
  • Die byzantinische Kirche im mittelalterlichen Königreich Ungarn (István Baán)
  • Einleitung
  • Die Anfänge der byzantinischen Kirche in Ungarn
  • Die orthodoxe Kirche in Ostmitteleuropa im 14. Jahrhundert
  • Osmanische Verwaltung und serbisch-orthodoxe Kirchenorganisation in Ungarn im 16./17. Jahrhundert (Antal Molnár)
  • Einführung
  • Die serbische und osmanische Identifikation der orthodoxen Kirche
  • Die Entstehung der serbischen Kirchenorganisation im Ungarn des 16. Jahrhunderts
  • Die serbische Kirchenorganisation im Ungarn der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Spiegel des Kirchendefters
  • Zusammenfassung
  • Entstehung und Entwicklung der griechisch-katholischen Kirchen in Ungarn (Tamás Véghseő)
  • Die Geschichte der ungarischen griechisch-katholischen Kirche vom 19. bis zum 21. Jh. (György Janka)
  • Die Hajdúdorog-Bewegung
  • Die Gründung der Eparchie Hajdúdorog
  • Bischof István Miklósy
  • Bischof Dr. Miklós Dudás
  • Der Einfluss der kommunistischen Diktatur auf die griechisch-katholische Kirche in Ungarn
  • Bischof Dr. Imre Timkó
  • Bischof Dr. Szilárd Keresztes
  • Bischof Fülöp Kocsis
  • Zusammenfassung
  • The Orthodox Churches in Hungary: Insights into the History since the Beginning of the 20th Century (Csaba József Ötvös)
  • Introduction
  • General Comments on Hungarian Orthodoxy
  • History of the Nomenclature of Orthodox Churches in Hungary
  • The Legal Context of Churches till Present-Day Hungary
  • The Orthodox Churches in Hungary: A Brief Historical Overview
  • The Serbian Orthodox Eparchy
  • The Hungarian Orthodox Church
  • The Romanian Orthodox Church
  • The Bulgarian Orthodox Church
  • The Hungarian Orthodox Exarchate
  • The Orthodox Church of Ukraine and the Ukrainian Orthodox Church
  • Historical Information about Orthodox Christians in Hungary Based on Census Data
  • Conclusion
  • The Art of Hungary’s Greek Catholics. Major Trends (Szilveszter Terdik)
  • The beginnings (17th century)
  • The unifying force of Baroque – 18th century
  • The major trends of the 19th century
  • The 20th and 21st centuries
  • Liturgische Entwicklungen in der ungarischen griechisch-katholischen Kirche (András Dobos)
  • Die Ursprünge der griechisch-katholischen Kirche im Nordwesten des ehemaligen Ungarischen Königtums
  • Die Quellen der liturgischen Tradition der Eparchie von Munkács
  • Die Auswirkungen der Union von Užhorod auf die Liturgie
  • Der Stolz auf das liturgische Erbe – der Ritus als ein die nationale Identität bildender Faktor
  • Die Annahme der Latinisierungen ohne Zwang
  • Fragen bezüglich des Sprachgebrauches in der Liturgie
  • Die Suche der ungarischen griechisch-katholischen Kirche nach ihrem Weg
  • The Structural Development of the Hungarian Greek Catholic Community (Péter Szabó)
  • Introduction
  • 1. The Hungarian Greek Catholic community
  • 2. The historical development of the governing structure of the Hungarian Greek Catholic community
  • 2.1. The ecclesial structure of the Tridentine era
  • 2.2. The age of codified law (from 1918)
  • 2.3. The new vision of Vatican II
  • 3. Relations with the local supra-episcopal authorities
  • 3.1. Provincial enrolment
  • 3.2. Subordination to the office of the ‘Primate of Hungary’
  • General conclusions
  • „Christen kommt, Mariam ehret, da bey ihrem Wunder-Bild.“ Die Geschichte des Gnadenortes Máriapócs (Katalin Földvári)
  • Die Ortschaft von Máriapócs
  • Das Originalbild und das erste Tränenwunder (4. November–8. Dezember 1696)
  • Die Überführung der Ikone in die Kaiserstadt
  • Die Verehrung der Ikone von Pócs im Wiener Stephansdom
  • Das Abbild der Ikone und die weiteren wunderbaren Tränen
  • Die Gnadenkirche
  • Der Orden des heiligen Basilius (Ordo Sancti Basilii Magni)
  • Die Basilianer
  • Die Basilianerinnen
  • Die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte des Wallfahrtsortes Máriapócs
  • Die karitativ-soziale Tätigkeit der griechisch-katholischen Kirche in Ungarn (Atanáz Orosz)
  • Bildteil zu Szilveszter Terdik: The Art of Hungary’s Greek Catholics. Major Trends
  • TAGUNG Zwischen Ost und West
  • Freitag, 22.10.2021
  • Samstag, 23.10.2021
  • Autoren- und HerausgeberInnenverzeichnis

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

ISSN 1867-013X

ISBN 978-3-631-89579-5 (Print)

ISBN 978-3-631-89580-1 (ePDF)

ISBN 978-3-631-89581-8 (ePUB)

DOI 10.3726/b20516

© 2025 Peter Lang Group AG, Lausanne (Schweiz)

Verlegt durch Peter Lang GmbH, Berlin (Deutschland)

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Alle Rechte vorbehalten.

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Diese Publikation wurde begutachtet.

www.peterlang.com

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Grußworte

Metropolit Dr. Arsenios Kardamakis (Metropolis Austria)

Metropolit Fülöp Kocsis (Ungarische griechisch-katholische Kirche)

Präsident Botschafter Dr. Alfons Kloss (PRO ORIENTE)

Beiträge

István Baán

Die byzantinische Kirche im mittelalterlichen Königreich Ungarn

Antal Molnár

Osmanische Verwaltung und serbisch-orthodoxe Kirchenorganisation in Ungarn im 16./17. Jahrhundert

Tamás Véghseő

Entstehung und Entwicklung der griechisch-katholischen Kirchen in Ungarn

György Janka

Die Geschichte der ungarischen griechisch-katholischen Kirche vom 19. bis zum 21. Jh.

Csaba József Ötvös

The Orthodox Churches in Hungary: Insights into the History since the Beginning of the 20th Century

Szilveszter Terdik

The Art of Hungary’s Greek Catholics. Major Trends

András Dobos

Liturgische Entwicklungen in der ungarischen griechisch-katholischen Kirche

Péter Szabó

The Structural Development of the Hungarian Greek Catholic Community

Katalin Földvári

„Christen kommt, Mariam ehret, da bey ihrem Wunder-Bild.“ Die Geschichte des Gnadenortes Máriapócs

Atanáz Orosz

Die karitativ-soziale Tätigkeit der griechisch-katholischen Kirche in Ungarn

Bildteil zu Szilveszter Terdik: The Art of Hungary’s Greek Catholics. Major Trends

Tagungsprogramm 2021

Verzeichnis der Beitragenden

Vorwort

Der Tagungsband „Zwischen Ost und West. Christen byzantinischer Tradition in Ungarn“ enthält die Beiträge der gleichnamigen Veranstaltung, die am 22. und 23. Oktober 2021 in Wien in den Räumlichkeiten des Erzbischöflichen Priesterseminars abgehalten wurde. Sie wurde vom Fachbereich für Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien (Leitung: Thomas Mark Németh) veranstaltet. Die Tagung fand in Kooperation mit der an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften angesiedelten Forschungsgruppe „Görögkatolikus Örökség/Griechisch-katholisches Erbe“ (Lendület/Momentum-Projekt 2018–2023, Leitung: Tamás Véghseő, in Zusammenarbeit mit der Griech.-Kath. Theologischen Hochschule St. Athanasius, Nyíregyháza) und der Stiftung PRO ORIENTE statt.

Zehn Fachleute aus Ungarn beleuchteten die Geschichte der griechisch-katholischen und orthodoxen Christen Ungarns vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dabei kamen auch Kunst, Liturgie, Frömmigkeit und Recht dieser Kirchen zur Sprache. Angesichts der erschwerten Bedingungen der COVID-Pandemie konnten jedoch manche Vorträge nur online übertragen oder verlesen werden. Mit einer bischöflichen griechisch-katholischen Liturgie in der Schottenkirche (Vorsteher: Metropolit Fülöp Kocsis, Predigt: Kardinal Christoph Schönborn) und einem Bittgottesdienst vor der aus Ungarn stammenden griechisch-katholischen Ikone Máriapócs im Stephansdom kam auch die geistliche Dimension des Themas nicht zu kurz (siehe Tagungsprogramm im Anhang).

Der vorliegende Band bietet nach den Grußworten der Tagung eine Gruppe kirchenhistorisch orientierter Beiträge. Diese wird eingeleitet von István Baán, der sich der schwer rekonstruierbaren Entwicklung der byzantinischen Kirche im mittelalterlichen Königreich Ungarn von den Anfängen im 10. Jh. bis ins 15 Jh. widmet.

Antal Molnár stellt die Entstehung der serbischen Kirchenorganisation und die Tätigkeit ihrer Institutionen in den von den Osmanen besetzten mittleren Territorien des Königreichs Ungarn im 16. und 17. Jh. dar.

Tamás Véghseő skizziert die wichtigsten Etappen der Entwicklung der griechisch-katholischen Kirche im Königreich Ungarn im 17. und 18. Jh., insbesondere die Kirchenunionen von Ungvár (Užhorod, 1646) und Gyulafehérvár (Alba Iulia, 1697–1701).

György Janka stellt in seinem chronologischen Überblick die Geschichte der ungarischen griechisch-katholischen Kirche, die 2015 zu einer metropolitanen Kirche sui iuris erhoben wurde, vom 19. Jh. bis in die Gegenwart dar.

Einblicke in die Geschichte der multijurisdiktionellen orthodoxen Kirche in Ungarn vom 20. Jh. bis in die Gegenwart bietet der Beitrag von Csaba Ötvös.

Die weiteren Beiträge widmen sich jeweils speziellen Aspekten des kirchlichen Lebens:

Szilveszter Terdik beschreibt die grundlegenden Tendenzen der Architektur und Kunst der ungarischen griechisch-katholischen Kirche vom 17. Jh. bis in die Gegenwart und belegt diese mit zahlreichen Illustrationen.

András Dobos zeigt die Entwicklung und Bedeutung der aus der Eparchie Munkács stammenden liturgischen Tradition der ungarischen griechisch-katholischen Kirche auf.

Katalin Földvári stellt die Geschichte des ungarischen Nationalheiligtums Máriapócs und der damit in Zusammenhang stehenden wundertätigen Ikone(n) dar. 1697 wurde die Originalikone nach Wien gebracht, wo sie sich seitdem im Stephansdom befindet. In Ungarn wird eine Kopie als zweites Gnadenbild verehrt.

Péter Szabó behandelt die strukturelle Entwicklung der ungarischen griechisch-katholischen Kirche aus kirchenrechtlicher Perspektive und widmet sich ihrem Verhältnis zum Primas von Ungarn.

Ein kurzer Bericht von Bischof Atanáz Orosz über die karitative bzw. soziale Tätigkeit der griechisch-katholischen Kirche im heutigen Ungarn rundet den Tagungsband ab. Den Mitwirkenden sei für die Aktualisierung ihrer Beiträge gedankt. Die Artikel von Földvári, Janka, Szabó, Terdik und Véghseő gingen aus dem eingangs erwähnten und inzwischen abgeschlossenen Lendület/Momentum-Projekt hervor, dessen Ergebnisse inzwischen ebenfalls veröffentlicht wurden: Tamás Véghseő/Szilveszter Terdik, Hungarian Greek Catholics. A History from the Earliest Times to 1920 and the Development of Sacred Art (Collectanea Athanasiana I. Studia, 15). Nyíregyháza 2023.

Für die finanzielle Unterstützung der Tagung sei der Stiftung PRO ORIENTE, der Stiftung Zusammenleben und der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien eigens gedankt, wie auch den Herausgebern der Reihe „Neue Forschungen zur ostmittel- und südosteuropäischen Geschichte“, Harald Heppner und Ulrike Tischler-Hofer für die Aufnahme in die Reihe, sowie dem Peter Lang Verlag für die umsichtige Betreuung. Unser Dank gilt auch Daniela Wiedl, Monika Seidler und Danylo Kolasa für das Korrekturlesen. Möge der vorliegende Band dazu beitragen, das byzantinische Christentum Ungarns als eine bedeutende religiöse und kulturelle Schnittstelle mit zahlreichen Verbindungslinien zur westlichen und östlichen Christenheit wie auch zu Wien bekannt zu machen und zu weiterführender Forschung anzuregen.

Die Herausgeber dieses Bandes, im Sommer 2025

Grußwort Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria, Exarch von Ungarn und Mitteleuropa

zur Tagung „Zwischen Ost und West. Christen byzantinischer Tradition in Ungarn“ 22.–23. Oktober 2021

Eminenz,
sehr geehrter Herr Univ.-Prof. Dr. Dr. Németh,
sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung,

ich freue mich, dass Sie sich auf dieser Tagung mit einem Thema beschäftigen, das mir in besonderer Weise am Herzen liegt: Als Metropolit von Austria bin ich zugleich als Exarch von Ungarn für die orthodoxen Gläubigen des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel in Ungarn zuständig. Wie Sie wissen, reichen diese Beziehungen bis weit in die byzantinische Zeit zurück und bis heute gibt es in Ungarn ein florierendes und sogar wachsendes Erbe dieser byzantinischen Missionstätigkeit. Es ist mir als Exarch von Ungarn, aber auch persönlich, ein wichtiges Anliegen, die pastorale und mütterliche Fürsorge der Kirche in Ungarn zu stärken und auszubauen.

Zugleich bleibt die Fragmentierung des religiösen Lebens und der kirchlichen Jurisdiktionen aus orthodoxer Sicht bis heute schmerzhaft im Gedächtnis. Umso wichtiger ist meines Erachtens eine ehrliche und im Geist des Gebets Christi am Ölberg geführte wissenschaftliche Aufarbeitung der ungarischen Kirchengeschichte, um wieder zu den Fundamenten der Mission des hl. Hierotheos zurückzukehren, um die Einheit, für die Christus gebetet hat – die Einheit der Kirche des ersten Jahrtausends – wieder spür- und sichtbar zu machen.

Ich wünsche Ihnen, dass diese Tagung einen Beitrag dazu leisten wird und erbitte für Sie und für Ihre Diskussionen den reichen Segen Gottes.

† Metropolit Arsenios von Austria,
Exarch von Ungarn und Mitteleuropa

Welcome Address from His Eminence Fülöp Kocsis, Metropolitan of Hajdúdorog and Head of the Hungarian Greek Catholic Church

at the Conference “Zwischen Ost und West. Christen byzantinischer Tradition in Ungarn” 22–23 October 2021

I am honored to welcome all the participants of the conference, and I am grateful to Cardinal Christoph Schönborn for letting this conference take place on the premises of the Seminary of the Archdiocese Vienna.

Many thanks to the organizers, especially Professor Thomas Mark Németh, for organizing a conference about Eastern Christians in Hungary. We, Hungarian Greek Catholics, are a small, but not insignificant Church, which is still largely unknown and unrecognized in the Western world. This conference gives us the opportunity to look at ourselves (I mean to look at our Hungarian Greek Catholic Church) from a research perspective together with other scholars and to gain a better insight into our values and weaknesses. This is always of great benefit.

Apart from belonging to the same region, we have many other things in common. As is well known, the patron saint of the Archdiocese of Vienna is St. Stephen the first martyr, (protomartyr, as we say), and he is also the patron saint of our Archeparchy of Hajdúdorog. It is precisely the cathedral named after Saint Stephen that preserves our treasure, which originally performed its first miracle, the icon, which wept in a small insignificant village on Hungarian land. It was then transferred to Vienna by imperial order and is now a precious treasure for the Viennese and tourists who come to worship here. A copy of this icon can be found in our national shrine in Máriapócs.

It is certainly because of this connection that Cardinal Christoph Schönborn brought us a very special gift, when he visited our eparchy of Hajdúdorog in 2012: the bone relic of the first martyr of Saint Stephen. Since then, it has been a valued treasure in the eparchy of Hajdúdorog. Thank you very much, Cardinal!

A nice incident happened during this visit, if I may tell you about it. Following the news of the Cardinal’s visit, people began to call for the return of our miraculous icon to Mariapócs. As you know, on the eve of the Divine Liturgy, I warned the Cardinal that he might be met by these calls. At the time, the Cardinal laughed and said that he had already an answer: ”I would be very happy to return the original icon to the people of Máriapócs, and then I would settle for with the copy now in the Basilica of Máriapócs.” As we know, this replica has since then shed tears twice more and has brought countless miraculous healings. I can therefore assure the Cardinal and the people of Vienna that we are not here to return the icon. The copy is good for us!

Details

Pages
292
Publication Year
2025
ISBN (PDF)
9783631895801
ISBN (ePUB)
9783631895818
ISBN (Hardcover)
9783631895795
DOI
10.3726/b20516
Language
German
Publication date
2025 (October)
Keywords
Kirchengeschichte Ostkirchen Máriapócs und Ikone Maria Pötsch Byzantinische Liturgie Byzantinische kirchliche Kunst Byzantinische Kirche Königreich Ungarn Osmanische Verwaltung Serbisch-Orthodoxe Kirchenorganisation in Ungarn Orthodoxe Kirchen in Ungarn Griechisch-Katholische Kirche in Ungarn
Published
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2025. 292 S., 18 farb. Abb., 39 s/w Abb., 8 Tab.
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Peter Lang Group AG

Biographical notes

Thomas Mark Németh (Volume editor) Tamás Véghseő (Volume editor)

Thomas Mark Németh, geboren 1974 in Wien, ist seit 2019 Professor für Theologie des christlichen Ostens an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und Priester der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche. Er forscht insbesondere zur Geschichte östlicher Kirchen in der Habsburgermonarchie und zu den Kirchen der Ukraine. Tamás Véghseő, geboren 1971 in Csenger (Ungarn), ist Professor für Kirchengeschichte an der Griechisch-Katholischen Theologischen Hochschule St. Athanasius in Nyíregyháza und Priester der Ungarischen Griechisch-Katholischen Kirche. Er ist Gründer und Senior Forscher der Forschungsgruppe „Griechisch-katholisches Erbe".

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