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Georg Kerschensteiner und die Entwicklung des dualen Berufsbildungssystems

von Philipp Gonon (Autor:in)
10 Seiten
Open Access
Journal: Pädagogische Rundschau Band 80 Ausgabe 3 Erscheinungsjahr 2026 pp. 293 - 302

Zusammenfassung

Das ‚duale System der Berufsbildung‘ ist nicht aus einem Guss von einer genialen Denkerin oder Denker konzipiert worden, sondern das Ergebnis eines langwierigen Zusammenspiels unterschiedlicher Bestrebungen. Insofern waren die in den folgenden vorgestellten Überlegungen und Reformbemühungen des Münchner Pädagogen Georg Kerschensteiner (1854–1932) von Bedeutung, als für die Schule eine stärkere Annäherung an die Arbeits- und Lebenswelt angemahnt wurde. Im Besonderen wurden die seit dem 19. Jahrhundert bestehenden Fortbildungsschulen als beruflich orientierte Schulen mit einer staatsbürgerlichen Integrationsaufgabe neu ausgerichtet. Eine dieserart transformierte Fortbildungsschule sollte alle Jugendlichen, sofern sie nicht das Gymnasium absolvierten, erfassen. Es ist allerdings übertrieben, wie dies teilweise später wahrgenommen wurde, Kerschensteiner deshalb als Begründer des deutschen Berufsbildungssystems darzustellen.

Details

Seiten
10
DOI
10.3726/PR032026.0027
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (Mai)
Schlagworte
georg kerschensteiner entwicklung berufsbildungssystems
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Philipp Gonon (Autor:in)

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Titel: Georg Kerschensteiner und die Entwicklung des dualen Berufsbildungssystems