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Schulentwicklung

Bildungspolitische Wunschvorstellung oder pädagogische Realität?

Silke Fischer

Die hier durchgeführte Querschnittsstudie evaluiert erstmalig, ob Schulen sich erfolgreich eigenständig – wie bildungspolitisch gefordert –, in sogenannte «problemlösende» Organisationseinheiten transformieren können, um ihren Unterricht im Rahmen der Schulentwicklung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse dieser Studie stellen hierbei vor allem die Nachhaltigkeit von Schulentwicklung in Frage, da weder die Lehrpersonen noch Schulleitungsmitglieder an den evaluierten Berufsfachschulen der Meinung waren, dass Schulentwicklung den Unterricht und die beruflichen Fähigkeiten der Einzellehrperson überhaupt beeinflusst. Begründet liegt dieses Ergebnis u.a. in der von den Schulen vorgenommenen Implementierungsstrategie. So wird das Lehrerkollegium allgemein zu wenig in Entscheidungsprozesse involviert und beispielsweise nur unzureichend über den Zielerreichungsgrad und Maßnahmen abgeschlossener Schulentwicklungsprojekte informiert.

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Vorwort

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Vorwort

Die vorliegende Arbeit wurde von der philosophischen Fakultät der Universität Zürich im Sommersemester 2015 als Dissertation angenommen. Während der viereinhalb Jahre ihrer Entstehung war ich als Assistentin am Lehrstuhl für Berufsbildung der Universität Zürich sowie als Lehrkraft an der Berufsfachschule Winterthur tätig. Den zahlreichen Personen, die mich während dieser arbeitsintensiven Zeit unterstützt haben, möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich danken.

Mein besonderer Dank gilt zunächst meinem Doktorvater, Prof. Dr. Philipp Gonon, für seine hervorragende Unterstützung und die vielen wertvollen Denkanstösse im Rahmen der Betreuung meiner Dissertation. Die Zeit als Assistentin an seinem Lehrstuhl hat mich beruflich, wie auch persönlich, sehr stark geprägt. Hierfür und für seine uneingeschränkte Unterstützung bei all meinen Projekten bin ich ihm sehr dankbar. Ferner möchte ich mich bei Herrn Prof. Dr. Franz Eberle für die freundliche Übernahme des Zweitgutachtens herzlich bedanken.

Ebenfalls danken möchte ich auch der Schulleitung der Berufsfachschule Winterthur, insbesondere Paul Müller und Walter Braun, für die sehr gute Zusammenarbeit und die äusserst flexible Stundenplangestaltung, welche es mir ermöglicht hat, in der Entstehungszeit dieser Dissertation kontinuierlich in „Wissenschaft und Praxis“ gleichermassen tätig zu sein.

Darüber hinaus möchte ich mich auch bei meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen vom Lehrstuhl für Berufsbildung, insbesondere Stefanie Stolz und Lea Zehnder, für ihre Diskussionsbereitschaft im Forschungskolloquium der Universität Zürich und die zahlreichen heiteren Mittags- und Kaffeepausen bedanken. Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle meinem ehemaligen Bürokollegen Stefan Kessler, der es verstand mich durch seine fröhliche Art stets aufzuheitern und mir darüber hinaus die schweizerische Kultur, vor allem „Schwizerdütsch“, näher zu bringen.

Meinen Eltern Ingrid Pieneck und Dr. Fred Pieneck danke ich von Herzen für ihre liebevolle Erziehung und dafür, dass sie mir meine Ausbildung ermöglicht haben und mir auf meinem bisherigen Lebensweg immer bedingungslosen Rückhalt gegeben haben. Meiner Zwillingsschwester Kristin Messmann danke ich für ihre uneingeschränkte Liebe, ← vii | viii → Empathie sowie für ihren liebevollen und kritischen Rat in all meinen Lebensphasen.

Mein grösster Dank gilt an dieser Stelle aber meinem Ehemann, Prof. Dr. Peter Mathias Fischer, für seinen stetigen Rückhalt, Zuspruch und seine grosse Liebe. Der wissenschaftliche Austausch mit ihm hat mich gelehrt, Bestehendes immer wieder zu hinterfragen und mich vielfach zum Schreiben dieser Dissertation motiviert. Ihm und unserem gemeinsamen Sohn, Ferdinand Julius, widme ich daher diese Arbeit.

Zürich im April 2016,

Silke Fischer