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Morgen-Glantz 28 (2018)

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Edited By Rosmarie Zeller-Thumm

Der vorliegende Band 28 der Zeitschrift Morgen-Glantz enthält die überarbeitete Fassung der Vorträge, die an der 27. Tagung der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft gehalten wurden. Anlässlich des Gedenkjahrs zur 500. Wiederkehr der durch die 95 Thesen Martin Luthers eingeleiteten Reformation, beschäftigte sich die Tagung mit dem Ringen um den rechten Glauben. Orthodoxie, Konfession und Toleranz 150 Jahre nach der Reformation. Tatsächlich wirkte der Aufruf des Reformators weit in das 17. Jahrhundert hinein und hatte gerade für die Zeitgenossen Christian Knorrs noch Auswirkungen auf ihren Alltag. Der vorliegende Band stellt deshalb die Frage nach den Wirkungen der Reformation und der auf sie reagierenden Reformbestrebungen auf der einen Seite und Rekatholisierungsbemühungen auf der anderen Seite. In diesem Band werden außerdem weitere Beiträge und Rezensionen veröffentlicht, die zum Aufgabenbereich der Gesellschaft und ihrer Zeitschrift gehören.

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Orthodoxie in der Praxis: Instrumente der Gegenreformation im Bistum Regensburg in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Seitenblicken auf das Herzogtum Sulzbach (Camilla Weber)

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CAMILLA WEBER

Orthodoxie in der Praxis: Instrumente der Gegenreformation im Bistum Regensburg in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Seitenblicken auf das Herzogtum Sulzbach

ABSTRACT: In the Diocese of Regensburg, the resolutions of the Council of Trent and thus the Counter-Reformation were implemented through a series of organisational measures. They concerned the administration as well as the supervision of the pastors and their parishes. This contribution focuses on the achievements of the bishops Albrecht von Törring (1613-1649), Franz Wilhelm von Wartenberg (1649-1661), Albert Sigmund von Bayern (1668-1685) and Joseph Clemens von Bayern (1685-1716). The services at the bishop’s church in Regensburg were important for all, because of their exemplary effect in the city of the Imperial Diet. The Duchy of Sulzbach was of particular importance for the Catholic reform activities because of the Simultaneum. After the conversion of the Palatine Count Christian August in 1656, the diocese of Regensburg took advantage of the situation and tried to enforce Catholicism in a mixed-confessional environment through strict church supervision.

Bistum und Hochstift Regensburg befanden sich im Jahrhundert nach dem Westfälischen Frieden fast ausschließlich in den Händen nachgeborener Prinzen aus der Dynastie der bayerischen Wittelsbacher. […] Politische Notwendigkeiten – die Wirren der Reformationszeit, die akute Gefährdung der west- und niederdeutschen Hochstifte, die schwelende Säkularisationsgefahr für weite Teile der Reichskirche – hatten im ausgehenden 16. Jahrhundert die katholisch verbliebenen Fürsten des Reiches auf den Plan gerufen, allen voran das Haus Bayern,...

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