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Morgen-Glantz 28 (2018)

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Edited By Rosmarie Zeller-Thumm

Der vorliegende Band 28 der Zeitschrift Morgen-Glantz enthält die überarbeitete Fassung der Vorträge, die an der 27. Tagung der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft gehalten wurden. Anlässlich des Gedenkjahrs zur 500. Wiederkehr der durch die 95 Thesen Martin Luthers eingeleiteten Reformation, beschäftigte sich die Tagung mit dem Ringen um den rechten Glauben. Orthodoxie, Konfession und Toleranz 150 Jahre nach der Reformation. Tatsächlich wirkte der Aufruf des Reformators weit in das 17. Jahrhundert hinein und hatte gerade für die Zeitgenossen Christian Knorrs noch Auswirkungen auf ihren Alltag. Der vorliegende Band stellt deshalb die Frage nach den Wirkungen der Reformation und der auf sie reagierenden Reformbestrebungen auf der einen Seite und Rekatholisierungsbemühungen auf der anderen Seite. In diesem Band werden außerdem weitere Beiträge und Rezensionen veröffentlicht, die zum Aufgabenbereich der Gesellschaft und ihrer Zeitschrift gehören.

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Die Peshitta von 1684 im Kontext des Werkes von Christian Knorr von Rosenroth als Beitrag zu einem „kabbalistischen Christentum“ (Anna Maria Vileno und Robert J. Wilkinson)

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ANNA MARIA VILENO und ROBERT J. WILKINSON

Die Peshitta von 1684 im Kontext des Werkes von Christian Knorr von Rosenroth als Beitrag zu einem „kabbalistischen Christentum“

ABSTRACT: Christian Knorr von Rosenrothj published an edition of the Syriac New Testament in Sulzbach in 1684. The present article offers both a description of this edition, almost totally ignored by scholarship, and also attempts to place it in the broader context of Knorr’s oeuvre, with particular emphasis upon the year 1684 in the development of Knorr’s Christian Kabbalism.

1677-1678: Kabbala denudata I

Trotz eines umfangreichen Werks ist Christian Knorr von Rosenroth ein aus dem deutschen Sprachgebiet stammender, relativ wenig bekannter christlicher Kabbalist des 17. Jahrhunderts.1 Ein einziges Werk ist etwas bekannter die Adumbratio kabbalæ christianæ, eine Art „Kompendium der christlichen Kabbala“.2 Sie wurde im Rahmen der Kabbala denudata publiziert, einer Anthologie kabbalistischer Texte, welche in zwei Bänden zwischen 1677 und 1684 in Sulzbach bzw. Frankfurt erschienen ist.3 ← 201 | 202 → Aber sie wird meistens nicht Knorr sondern seinem Mitarbeiter Franciscus Mercurius van Helmont zugeschrieben.4 Wenn die Kabbala denudata relativ häufig in Untersuchungen zur Esoterik vorkommt, dann ist das sicher wenigstens zum Teil der englischen Übersetzung eines Teils des Werks durch Samuel Mathers zu verdanken, der 1887 unter dem Titel The Kabbalah Unveiled erschien.5 Obwohl wenig bekannt, enthält das Werk Knorr von Rosenroths sowohl in der Kabbala denudata (deren zwei Bände über zehn Jahre erschienen sind und mehr als 2500 Seiten umfassen)...

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