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Das Leben in einem Rosa Licht sehen - Ver la vida de color de Rosa

Festschrift für Rosa Piñel.

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Edited By ISABEL GARCÍA ADÁNEZ, MARÍA JESÚS GIL VALDÉS, Paloma Sánchez-Hernández, Maria Luisa Schilling and IRENE SZUMLAKOWSKI MORODO

Rosa Piñel López es una pionera en la enseñanza, la investigación y la apertura de vías de difusión de la Filología Alemana en todas sus posibles facetas. Con este volumen colectivo, editoras y autores deseamos celebrar todos los vínculos, académicos y personales que nos unen con ella.

Este libro reúne treinta y una contribuciones internacionales organizadas en torno a los cuatro núcleos temáticos que constituyen los ejes principales de la investigación y la docencia de Rosa Piñel: lingüística alemana y didáctica del alemán; fraseología del alemán y del español; relaciones hispano-alemanas y estudios contrastivos e interculturales y, por último, publicidad y arte.

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Lexik des gesprochenen Deutsch in der Interaktion: Partikelverben und ihre Besonderheiten

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1 Einleitung

In diesem Beitrag soll exemplarisch der Versuch unternommen werden, die Disziplin der Wortbildung mit gesprächs- und interaktionslinguistischen Ansätzen zu verbinden. Im Zentrum der Arbeit steht insbesondere die Frage, ob bestimmte Wortbildungsmechanismen bzw. Wortbildungselemente einen textsortenspezifischen und damit distinktiven Charakter aufweisen. In dem vorliegenden Beitrag geht es konkret um die mediale Sprachvarietät des Mündlichen in unterschiedlichen Interaktionskontexten. Da sich der hier relevante Untersuchungsgegenstand ausschließlich auf die gesprochene Sprache in der Interaktion bezieht, dient als Datengrundlage das Forschungs- und Lehrkorpus FOLK1 und im Vergleich zu der geschriebenen Sprache das deutsche Referenzkorpus DeReKo2. Die vorliegende Studie versteht sich als Plädoyer dafür, einerseits in der Wortbildungsforschung verstärkt auch mündliche Interaktionskontexte zu berücksichtigen und andererseits in der Gesprächs- und Interaktionsforschung spezifische Wortbildungsphänomene gezielter auf ihre möglicherweise spezifischen Funktionen hin zu analysieren. Damit greift der Beitrag u.a. verschiedene Forschungsdesiderata von Stumpf (2018: 170 ff.) auf, der diesbezüglich einige Forschungslücken nennt und darauf hinweist, dass z.B. in dem einführenden Werk von Schwitalla zu dem gesprochenen Deutsch (42012) dem Thema der Wortbildung nur eine knappe Seite gewidmet ist (Stumpf 2018:171).

Die exemplarischen Analysen, die in der vorliegenden Arbeit angeboten werden, stehen in Verbindung mit dem Forschungsprojekt „Lexik des gesprochenen Deutsch“ (= LeGeDe)3, in dem zwischen 2016 und 2019 am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (= IDS) in Mannheim eine korpusbasierte lexikografische Ressource zu Spezifika des gesprochenen Deutsch in der Interaktion konzipiert und erstellt wurde...

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