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Argumentative Strukturen in Sprichwörtern

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Sarah Hoffmann

Die Verwendung von Sprichwörtern in der argumentativen Rede gilt heute vielfach als «Phrasendrescherei». Dennoch spiegelt der Sprichwortschatz einer Sprachgemeinschaft zentrale argumentative Denkstrukturen wider, die im alltäglichen Sprachgebrauch Anwendung finden und nicht wegzudenken sind. Doch welche Argumentationsmuster sind in deutschsprachigen Sprichwörtern tatsächlich anzutreffen? Und welche spielen dabei eine übergeordnete Rolle? Diese Arbeit analysiert argumentative Strukturen von 319 deutschsprachigen Sprichwörtern und liefert eine fundierte Darstellung der repräsentierten Argumentationsmuster. Ausgehend von diesen Analysen wird auch der kritische Umgang mit sprichwörtlicher Argumentation anhand realer Verwendungsbeispiele erprobt. Zudem wird der wichtigen Frage nach dem Zusammenhang zwischen argumentativer Struktur und pragmatischer Funktion der Sprichwörter am Beispiel von Verwendungen in Zeitungstexten nachgegangen.

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8. Anhang 233

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233 8. Anhang 8.1 Primärkorpus Die folgende Liste enthält alle 319 Sprichwörter des Primärkorpus, wie es sich aus der Analyse der herangezogenen Quellen ergeben hat. Die Sprichwörter sind jeweils in ihrer lexikalisierten Form genannt. Die Häufigkeit der Sprichwörter bezieht sich auf die Gesamtzahl der Nennungen des jeweiligen Sprichworts inklusive der vorgefundenen Sprichwortvariationen im Sekundärkorpus. Die Sprichwörter mit mehr als 100 Nennungen wurden einer detaillierten Analyse ihrer pragmati- schen Funktionen in Zeitungstexten des Sekundärkorpus unterzogen und sind grau hinterlegt dargestellt. Nr. Sprichwort Häufigkeit 1 Was lange währt, wird endlich gut 599 2 Aller guten Dinge sind drei 533 3 Früh übt sich, was Meister werden will 472 4 Ende gut, alles gut 447 5 Aller Anfang ist schwer 440 6 Die Bäume wachsen nicht in den Himmel 424 7 Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus 415 8 Es ist nicht alles Gold, was glänzt 389 9 Der Weg ist das Ziel 321 10 Außen hui, innen pfui 303 11 Liebe geht durch den Magen 302 12 Wer rastet, der rostet 300 234 13 Aufgeschoben ist nicht aufgehoben 299 14 Übung macht den Meister 291 15 Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer 281 16 Ein Unglück kommt selten allein 253 17 Der Zweck heiligt die Mittel 244 18 Handwerk hat goldenen Boden 242 19 Zeit ist Geld 241 20 Alter schützt vor Torheit nicht 224 21 Viele Köche verderben den Brei 219...

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